Wie halten wir es mit Impfmuffeln?

Von | 21. März 2021

„… Noch wartet man in der Pandemie sehnlichst auf genügend Impfstoffe. Wenn diese einmal in ausreichendem Masse vorhanden sind, wird sich die Frage stellen: Wie halten wir es mit den Impfmuffeln? Drei mögliche Wege gibt es – zwingen, überzeugen oder Anreize setzen. NZZ, hier

13 Gedanken zu „Wie halten wir es mit Impfmuffeln?

  1. dna1

    Das Haupt-Problem ist, dass die Impfung nicht effektiv wirkt: Warum soll man sich also impfen lassen, wenn man sich trotzdem wieder infiziert, nur eben mit einem“milden“ Verlauf rechnen kann, mit dem man ohnehin rechnen kann, wenn man gesund und vor allem jung ist?

  2. Manuel Leitgeb

    Es gibt auch einen vierten Weg: Einfach in Ruhe lassen.

    Ich verwehre mich entschieden, „Impfmuffel“ o.ä. genannt zu werden, schließlich bin ich (inkl. Stämme) gegen 20 verschiedene Krankheiten geimpft!
    Dennoch werde ich mich ohne Zwang nicht Covid-impfen lassen, denn
    1) Bin ich mit meinem Alter und medizinischer Vorgeschichte absolut nicht medizinisch indiziert dafür.
    2) Sprechen wir von Impfungen, von denen man noch immer nicht weiß, ob sie überhaupt verhindern, daß man selbst ansteckend ist und wie genau es um die Wirksamkeit bei den Mutationen steht.

    Außerdem möchte ich nicht Teil dieser diktatorischen Idee sein, daß die Regierungen den Bürgern die Grundrechte nehmen, und sie als „Privilegien“ darstellen, die man nur bekommt, wenn man der Politik der Regierung folgt!

    Es fällt auch sehr auf: Bei anderen massiv ansteckenden Krankheiten, mit ähnlicher oder sogar leicht höherer Sterblichkeit, kamen die Regierungen nie auf solche extremen Ideen, z.B. Masern. Man sollte sich schon auch fragen warum.

  3. Cora

    Unsere Regierung hat sich offenbar bei Reinhard K. Sprenger informiert, sie hat sich bisher am negativen Anreizmodell orientiert, wenn man sich die Testpraxis so ansieht, kein Friseur ohne Negativtest, etc.

    Positivanreize dafür hier:
    „Beträge zwischen 50 Euro in Deutschland und 1000 Dollar in den USA sind im Gespräch. “

    Wiedereinmal ist mir die österreichische Variante lieber.

  4. Tomj

    Schone die verächtliche Bezeichnung „Impfmuffel“ ist eine Frechheit.

    Wie wäre es umgekehrt mit „Impftrotteln“, die sich freudig jedwedes Mittelchen einspritzen lassen, egal wie rasch diese an ansonsten aus gutem Grund Jahre dauernden Tests vorbeigeschleust wurden? So nach dem Motto: Egal, ob’s nützt oder schadet, Hauptsache rasch!

    Wie wäre es mit „Covidioten“, die mittlerweile den totalen Viruskrieg (#zerocovid) ausgerufen haben?

  5. hausfrau

    Die Frage sollte lauten – was machen wir mit Intelligenz-Muffeln.
    Die findet man in der Regierung massenhaft.
    Seltsamerweise steigen just in stark geimpften Gebieten die schweren und Todesfälle. Warum denn ?
    Warum hört man nichts von Medikamenten, die es ja durchaus gibt? Weil bei denen die Dauerschäden durch das Medikament zu niedrig wären?

    „Damit die Krankenhäuser nicht überlastet werden“ – die sind schon immer in Normalzeiten überlastet gewesen, was detto Tote vor ihrer Zeit erzeugt hat. Seltsamerweise denkt keiner daran, daran auch nur irgendwas positiv zu verändern.
    Da soll man nicht mißtrauisch werden?

    „Jeder Tote ist einer zuviel“ – aber falls man jetzt durch die Impfung stirbt, dient das der Wissenschaft und ist vernachlässigbar. Ist man dann Märtyrer? Nicht einmal das – man ist ein unnützer Fresser weniger.
    Sind die dadurch ausfallenden Pensionen schon ins nächste Budget eingepreist?

    Und – „Die neue Normalität“ erscheint realistisch sich bereits schon vor dem Tod wie tot zu benehmen.
    Außer man gehört dem illustrem Kreis der Krisengewinner an.
    Die Mehrzahl gehört halt leider nicht dazu. Dafür darf man gratis gedemütigt werden. Das erzeugt Wut – bevor man ob der Aussichtlosigkeit den Tod als Gnade empfindet, endlich nicht mehr in dem Irrentheater mitspielen zu müssen.

  6. sokrates9

    Bescheidene Frage: Was bringt Impfpass wenn Hersteller argumentieren mit Impfung ist der Erkrankungsverlauf milder.Wenn man somit Erkranken kann, kann man auch andere Leute infizieren und um das zu verhindern soll es doch den Impfpass schnellstens geben um wieder “ Normalität“ zu haben??

  7. Johannes

    Sokrates9@ Ich kenne ein Spital, sogar sehr gut, in diesem Spital ist eine ganze Ebene ca 60 Betten nur mit an Covid Erkrankten belegt.

    Des weiteren wird ab morgen eine der zwei Intensivstationen mit gesamt 10 Betten ausschließlich mit Covid19 – Patienten belegt sein.

    Die Patientenstruktur hat sich komplett gedreht, es liegen nun Mensche zwischen 30 und 70 Jahren in diesem Spital

    Noch Fragen?

  8. CE___

    @ Johannes

    Schön. Sie kennen ein Spital.

    Welches ist es denn? Darf man das erfahren? Man möchte ja schon selber wirklich dort als einfacher Bürger einmal anrufen und um die Situation fragen. Und dann im gleichen Bundesland bei zehn anderen zufallsmäßig ausgewählten Spitälern detto, um ein genaueres Bild und Kontext zu erhalten.

    Es gibt in Ö nämlich sehr sehr sehr viele Spitäler.

    Soviele dass die Republik Ö im letzten Jahr die für „Covid“ vorgehaltenen Spitals-Kapazitäten sogar zurücknehmen konnte. Fakt.

    Sie reden von belegten 60 Betten. Heute sollen es, ich hoffe Sie sind ein guter Wahrsager, zehn belegte (Intensiv)Betten sein.

    Wie wird das sehr individuelle „krank“ definiert“. Krank für Seicherln, pardon, oder Krank als Normalo?

    Ö hat 9 Millionen Einwohner.

    Wie sieht es in diesem Spital bei einer handelsüblichen Influenza aus?

    Anstatt also bitt’schön so mit allgemeinen nichtssagenden kryptischen Ansagen herumzuwerfen, so wie es Regierungen auch seit mehr als einem Jahr tun, interessieren mich nur mehr Daten und Faken und diese in KONTEXT gesetzt.

  9. sokrates9

    Johannes@ Sorry sie haben meine Frage nicht beantwortet!

  10. Johannes

    Sokrates9@ Ich dachte ich hätte, ich versuche es noch einmal.
    Wenn niemand mehr in Spitalsbehandlung muss wegen einer Covid 19 – Infektion weil diese nach der Impfung höchstens, im schlimmsten Fall, einem Schnupfen gleicht dann ist die neue Normalität erreicht.

  11. Johannes

    CC__@ Wie war doch gleich Ihre wirklicher Name? Nur der Fakten wegen.
    „Wie wird das sehr individuelle “krank” definiert”. Krank für Seicherln, pardon, oder Krank als Normalo? „
    Dagegen kann ich nicht mehr argumentieren, sie haben gewonnen. The Winner takes it all.

  12. LePenseur

    Na, „Impfmuffel“ ist doch ein hübscher Begriff! Wie praktisch, wenn man Menschen, die einem bestimmten Kollektiv nicht angehören (wollen), gleich explizit als Stinker deklassieren darf, und das in einer Qualitätszeitung wie der NZZ.

    Erinnerungen an Stürmer & Co. werden wach … … damals war’s der Knofelgeruch, den bestimmte „Volksschädlinge“ verbreiten sollten — und jetzt „muffeln“ die Unholde, die sich einer zumindest fragwürdigen (weil im Schnellverfahren bloß vorläufig zugelassenen und durch Freizeichnung der EU-Regierungen auch rechtlich unsanktionierbaren) „Impfung“ verweigern, die nachweislich (und inzwischen kleinlaut eingestanden) weder vor einer Infektion schützt (sondern diese bloß mildern soll), noch davor, andere zu infizieren.

    Interessante Zeiten fürwahr, in denen wir leben. Und uns nicht wundern sollten, daß sie mehr und mehr an frühere erinnern, an die wir uns eigentlich nicht so gerne erinnern …

  13. CE___

    @ Johannes

    So kann man sich auch herauswinden.

    Sie beantworten weder die klare Frage von sokrates9, noch geben Sie den Namen des von Ihnen angeführten Spitals an.

    Zu dem Nick-Thema, was hat mein Name damit zu tun?

    Wo ist eigentlich gesichert dass SIE ein Johannes sind?

    Vielleicht sind Sie ein Georg? Oder eine Uschi?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.