Wie legitim ist der Nationalstaat?

“…. Es geht um mehr Freiheit, nicht um mehr Einheit. Wir sind nicht das Volk. Mia san mia, auf gut Bayerisch gesagt. Die Begriffe Volk und Nation eignen sich nicht, um die Staatsgewalt mit territorialem Anspruch als Gewaltmonopol zu legitimieren. Das Recht auf grenzenlose Sezession anzuerkennen bedeutet, den Begriff des legitimen Staats selber zu dekonstruieren.” Anspruchsvoller, aber interessanter Text, hier.

One comment

  1. Johannes

    »Es ist fürchterlich, in einem Staate zu leben, in dem man auf Schritt und Tritt der – sich unter dem Scheine der Gerechtigkeit verbergenden – Verfolgung durch eine herrschende Mehrheit ausgesetzt ist.«

    Es geht auch anders, in Österreich fühle ich mich der herrschenden Linken Minderheit ausgesetzt welche durch geschickte mediale Unterstützung uns auf Schritt und Tritt zu bevormunden versucht.

    “Hier wird klar ersichtlich, dass Mises nicht nur keine Angst vor Parallelgesellschaften hatte, sie im Gegenteil in das Recht auf Sezession mit einschloss. Ohne Schulpflicht sei »keine Sprachinsel« mehr davon bedroht, »sich bloß darum national vergewaltigen zu lassen, weil sie mit dem Hauptstamm des eigenen Volkes durch keine von Volks­genossen besiedelte Landbrücke in Verbindung steht«.[6] “

    ????? scheinbar eine Eigeninterpretation von Stefan Blankertz, geschickt eingefügt, “Mises hatte keine Angst vor Parallelgesellschaften“ no na, Mises musste sich nicht mit dem politischen Islam herumschlagen.
    Völlig falsche Konklusion, nach meiner Meinung, bewußt eingesetzt um ein demographie-politisches Ziel voranzutreiben.

    »Wenn die Bewohner eines Gebietes, sei es eines einzelnen Dorfes, eines Landstriches oder einer Reihe von zusammenhängenden Landstrichen, durch unbeeinflusst vorgenommene Abstimmungen zu erkennen gegeben haben, dass sie nicht in dem Verband jenes Staates zu bleiben wünschen, dem sie augenblicklich angehören, sondern einen selbstständigen Staat bilden wollen oder einem anderen Staate zuzugehören wünschen, so ist diesem Wunsche Rechnung zu tragen. Nur dies allein kann Bürgerkriege, Revolutionen und Kriege zwischen den Staaten wirksam verhindern.“

    Na grüß Gott, dann haben wir also bald die Türkei, Afghanistan, Syrien, Angola, Nigeria, Iran, Irak und viele, viele kleine Stadt-Staaten auf unserem Staatsgebiet Österreich? Gibt es einen größeren Blödsinn als diese Mise(s)-Theorie?

    “Es geht um mehr Freiheit, nicht um mehr Einheit. Wir sind nicht das Volk. Mia san mia, auf gut Bayerisch gesagt. Die Begriffe Volk und Nation eignen sich nicht, um die Staatsgewalt mit territorialem Anspruch als Gewaltmonopol zu legitimieren. Das Recht auf grenzenlose Sezession anzuerkennen bedeutet, den Begriff des legitimen Staats selber zu dekonstruieren.“

    Genau dass was in diesem letzten Artikel als erstrebenswert bezeichnet wird war in der arabischen Welt gang und gäbe, Clans beherrschen dann auf ihre eigene Art und Weise ein bestimmtes kleines Gebiet, was daran fortschrittlich sein soll bleibt mir ein Rätsel, so wie dieser ganze Artikel ein seltsames Konstrukt von, für mich, verworrenen Theorien ist welche eigentlich zu keinem sinnvollem Ergebnis führen außer das man die Ablehnung von Nation und Staat, ansatzweise mit dem Versuch es durch Mises zu unterlegen, andeutet.

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