Wie man als Staat höflich pleite geht

Von | 10. Mai 2014

“…Es ist wahrscheinlich(er), dass die Schuldenlast lustloses Wachstum, niedrige Inflation und eine anhaltend expansive Geldpolitik mit sich bringen wird…..” (hier)

2 Gedanken zu „Wie man als Staat höflich pleite geht

  1. Rennziege

    Höflich pleitegehen wird Österreich unausweichlich. Aber operettenhaft, wie gewohnt: Die Herren Faymann und Schindelegger werden in riesigen Kalvakaden durch die Republik reisen und jedem Österreicher, der durch sie um Haus und Hof, um (mehrfach versteuerte) Altersersparnisse und Lebensversicherungen gebracht wurde, die Hand küssen. Bis sie Blasen auf den Lippen haben — was uns wenigstens vor ihren einfältigen Sprechblasen bewahren würde, für eine kleine Weile.
    Die Zeit dieses schwachen Trostes werden der Taxler und sein Lakai nützen, um sich schweigend nach Spanien, Malta, Barbados, Jamaica, in die Schweiz und so weiter zu absentieren, um uns von dort aus den Mittelfinger ins Gesicht zu recken. Bildunterschrift: “Ätsch, ihr Teppen!”

  2. Thomas Holzer

    ” Niemand sollte die Entschlossenheit der Politiker anzweifeln, und niemand sollte unterschätzen, wie flexibel sie in ihren Möglichkeiten noch sind.”

    Dieser ist (leider) der allein gültige, unumstößliche Satz in diesem Artikel.

    Versuchen “die Märkte”, den Politikerdarstellern Einhalt zu gebieten, werden von diesen Politikerdarstellern einfach die “Regeln” geändert. Diese Politikerdarsteller haben leider die Möglichkeit der Gesetzgebung in ihrer Hand, und dieses “Recht” wird im eigenen(sic!) “Notfall” ausgenutzt werden; und sei es, daß der Steuerzahlerknecht “ex lege” gezwungen wird, sich mit einem Bettel/einem noch zusätzliche zu versteuerndem Trinkgeld abzufinden hat.

    Der -noch halbwegs- freie Bürger geht interessanten Zeiten entgegen, unwillentlich

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