13 Gedanken zu „Wie man aus 2,11 Euro 1 Euro macht

  1. MM

    Wenn man jetzt eine Dienstleistung kaufen will (z.B. ein Handwerker), dann kommen noch dessen Abgaben hinzu, und wenn jemand (bei gleichem Lohn) 1 Stunde für mich arbeitet, muss ich dafür (bei gleichem Lohn) 4h 27min arbeiten. Seine Anfahrt, Verwaltungskosten, Gerätekosten, Geld für den Chef, dessen Steuern,… kommen noch obendrauf. Das gibt dann in etwa einen Tag arbeiten für 1 Stunde eingekaufte Dienstleistung. Hier wäre mal Arbeit für die Entfesselungskünstler der Wirtschaft.

  2. Thomas Holzer

    @MM
    Aber nicht doch; das nennt man Umverteilung 😉
    Außerdem, unsere “Regierungspolitiker” wollen ja Österreich EU-weit an der Spitze sehen; also, weiter so, dann werden wir auch bald Belgien überholt haben 🙂

  3. norbert bender

    Der Rudi mit der sanften Stimme findet da sicher eine beruhigende Erklärung, sind wir doch seit Bruno K.´s Zeiten auf dem fortschrittlich richtigen Weg – nämlich in Richtung Abgrund.

  4. Rennziege

    Rechnet man die Verbrauchssteuern (USt. vulgo MWSt., Mineralöl-, Öko-Steuern etc.) ein, die jeder österreichische Verbraucher* für seinen täglichen Lebensunterhalt aufwenden muss, ist ein halber Euro näher als unterm Strich ein ganzer. Deswegen hat meine Familie, bis auf den alten Herrn, die Flucht ergriffen.

    * Ich hasse dieses üble Wieselwort, das allein eingeführt wurde, um dem Käufer von irgendwas einzubläuen, dass er so etwas wie knappe Ressourcen verbraucht, wofür er bestraft werden muss.

  5. Karl Markt

    Deutschland: 2.00 €
    Griechenland: 1.71 €
    Spanien: 1.68 €
    Zypern: 1.18 €

    Was sagt uns das? Offensichtlich dass die Abgabenlast NICHTS ÜBER DIE WIRTSCHAFTSKRAFT UND DIE KONJUNKTUR AUSSAGT.
    Oder zahlen etwa Griechenland und Zypern für Deutschland???

  6. Karl Markt

    Alle Neoliberalen die sich über die Lohnnebenkosten aufregen ab nach Griechenland und Zypern.

  7. Karl Markt

    Aber nicht auf Urlaub. Dort bleiben, wie im STS Song. Auch dort in den Spital gehen und Kinder dort in die Schule schicken!

  8. MM

    @Karl Markt: Jetzt vergleichen Sie mal nicht Äpfel mit Pfirsichen und Oliven, sondern schauen sich Länder an, die ansonsten eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen: Vergleichen Sie Griechenland mit Zypern, Italien mit Spanien, Österreich mit Deutschland. Alternativ belegen Sie einen Statistikgrundkurs und extrahieren die Korrelation von Lohnnebenkosten und Wirtschaftsleistung aus den multivariablen Datensätzen.

  9. menschmaschine

    @ karl markt

    wie kommen sie darauf, es würde hier behauptet, die abgabenlast würde etwas über wirtschaftskraft und konjunktur aussagen? und wieso sollen neoliberale nach griechenland und zypern gehen?
    wirr.

  10. Karl Markt

    “wie kommen sie darauf, es würde hier behauptet, die abgabenlast würde etwas über wirtschaftskraft und konjunktur aussagen ”

    Sind Sie zum ersten Mal hier?

  11. Rennziege

    6. August 2014 – 17:26 Karl Markt
    Allmählich krieg’ ich Heimweh nach dem Weltbürger. Wo mag er sein? Der WC wusste wenigstens, anders als Sie, wann die Betätigung der Klospülung heilsam ist — für den, der spült, und für die geruchsbelästigten Passsanten.

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