Wie man den Wohnungsmarkt ruiniert

Höchst unerquickliche Post von der Stadtverwaltung erhielten unlängst die Besitzer von knapp 200 momentan leerstehenden Wohnungen in Barcelona. Ihnen wurde angedroht, ihre Wohnungen zu enteignen, sollten sie nicht binnen eines Monats ihre jeweiligen Objekte vermietet haben. Als Ablöse bei einer Enteignung bot die Stadt großzügigerweise 50 Prozent des Marktwertes der Wohnungen an, die nach der Enteignung der rechtmäßigen Eigentümer an Wohnungssuchende vermietet werden sollen. mehr hier

8 comments

  1. Cora

    Ein Kommentar aus der Wiener Zeitung:
    “Schwachmatiker !
    Warum sollen die Bürger für Wasserbereitstellung, Müllentsorgung und überhaupt die gesamte Infrastruktur per Steuern zahlen und überhaupt auch die Straßen, die gebaut wurden, weils dort Wohnungen gibt zahlen ? Und die Besitzer müssen nix bezahlen, sondern nur kassieren – so gehts auch nicht. […]”

    So als ob ein Eigentümer nicht Betriebskosten zu entrichten hätte, so als ob er keine Steuern zahlen würde. Manchmal frage ich mich schon, ob so ein Schreiberling das ernst meint, was er da schreibt.

  2. sokrates9

    Gibt es noch eine Partei die sich für Eigentum ausspricht und versteht dass Eigentum die Basis einer liberalen Gesellschaft ist? Türkis – Nein – Grün undenkbar – Sozialismus gar nicht, neos wollen Europa, einzig die Freiheitlichen, doch denen fehlt das intellektuelle potential das zu verstehen.

  3. CE___

    Was ich nie verstehen werde ist warum gewisse Leute (Sozialisten, Kommunisten) meinen nur weil sich ein Mensch eine Wohnung oder Haus kauft bzw. baut, dass sie automatisch irgendein Recht hätten zu verlangen dort auf Miete wohnen zu dürfen.

    Dass ist doch so wie wenn sich einer einen Griller kauft und sich darauf Würste brät und plötzlich kämen von links und rechts Leute daher und meinten sie hätten jetzt ein Recht die gebratenen Würste aufzufressen weil “essen doch ein Menschenrecht sei”.

  4. aneagle

    Skurril, den einzigen, die am Eigentum als ursächlichem Freiheits- und Rechtsprinzip festhalten, fehlt das intellektuelle Potential ihre eigene Haltung zu verstehen.

    Haben denn die anderen Parteien, die das Eigentum ablehnen, das intellektuelle Potential ihre sonderbare Haltung zumindest erklärlich zu machen? Oder verfügen sie über mir bisher nicht bekannte humane Alternativen zur liberal-demokratischen Staatsführung ?
    Wohl eher nicht- also eher unheimlich a la Merkel-DDR.
    Fazit: Da sind mir die Doofen fast ebenbürtig “attraktiv”.

  5. nator

    @sokrates
    ganz so ist es nicht. Der Eigentumsbegriff ist sicher nicht in Gefahr. Es geht bei den von Ihnen genannten Parteien um das Eigentum der anderen und nicht um das persönliche, welches ganz sicher nicht zur Disposition steht.

    Durch die Konfiszierung fremden Eigentums versucht der Räuber in Parteienweste ein wenig davon für sich selbst zu erhalten, wenn auch nur auf indirektem Wege der Wiederwahl durch sein linkes Neider-Klientel.

  6. Gerhi09

    Die Komentare in der Wiener Zeitung zu diesem Artikel sind erschreckend. Wirtschaftliche Analphabeten schreiben einen Unsinn, dass einem die Haare zu Berge stehen. Kein Wunder, dass Kommunisten/Sozialisten bei diesem Thema ein leichtes Spiel haben. Am Ende solcher Massnahmen stehen immer Not, Massenelend und Zwangsherrschaft. Die Menschheit lernt leider nicht aus der Geschichte!

  7. Manfred Moschner

    Frieden wird es auf dieser Welt erst geben, wenn auch der Dümmste verstanden hat, dass Ideologien (dazu zählen auch die meisten Religionen) nur dazu dienen, eine Rechtfertigung dafür zu liefern, anderen die Früchte ihrer Arbeit weg zu nehmen, oder am besten gleich auf Kosten der anderen zu leben. Auf eine einfache Gleichung gebracht: Ideologie = Raub

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .