Wie man die Wirtschaft entfesselt

“…Die Registrierkassenpflicht stellt immer mehr Heurigenbetriebe vor finanzielle Probleme. Die Investition in das mehrere tausend Euro teure Abrechnungssystem zahlt sich für viele Betriebe nicht aus. Die Konsequenz: Sie sperren zu….” (hier)

14 comments

  1. Fragolin

    Das einzig Entfesselte ist die geradezu süchtige Gier des Staates nach dem Geld anderer Leute. Er muss es einfach haben, er muss, er muss…
    Die Gier ist ein Schwein.
    Und der Parteienstaat einer der wenigen Schmarotzer, der auf Dauer seinen Wirt umbringt.

  2. astuga

    Auch so manches EPU wird es wohl erwischen.
    Viele halten sich ja bloß durch ihren Idealismus über Wasser.
    Denn ökonomisch betrachtet zahlt sich die Selbständigkeit in Österreich mitunter nicht wirklich aus.

  3. astuga

    Nicht zu vergessen: „Man weiß, dass es ab 2017 eine Direktmeldung ans Finanzamt gibt. Es wird einen Chip geben, aber die technische Umsetzung und die Regeln dafür sind meines Wissens noch nicht festgelegt. Diese Unsicherheit merkt man in allen Bereichen.“

  4. Fragolin

    @astuga
    Darf sie auch nicht. Ich bin EPU und habe mein Pensum heruntergeregelt und investiere mehr, um einfach weniger Stress zu haben und dem Staat so wenig abzuliefern, wie es nur irgend geht. Er kann mit dem Geld eh nicht umgehen und einem Spielsüchtigen soll man nicht auch noch die Taschen füllen.
    Selbstständigkeit ist wirtschaftlich kein Weg zu Wohlstand, aber einer zu flexiblen Arbeitszeiten und eigener Leistungsregulierung. Ich habe nicht soviele Kunden wie ich kann, sondern soviele wie ich will…

  5. Zaungast

    “… und vermutlich auch Konsequenzen für den Heurigenbesucher haben dürfte: Das Glas Wein wird damit in Zukunft wohl teurer.”

    Überraschung! Wer hätte das gedacht?

    Immerhin: Man kann durch Konsumstreik ausweichen. Wer es finanzieren will, soll es finanzieren.

  6. Zaungast

    “… und dem Staat so wenig abzuliefern, wie es nur irgend geht. …. einem Spielsüchtigen soll man nicht auch noch die Taschen füllen.”

    Vorbildlich!

  7. kannitverstaan

    Die Anschaffungskosten eines Registrierkassensystems ist nur der kleinere Teil des Unfugs. Die Handhabung des Beleegsturmes in den 15 Minuten Pause am Theaterbuffet die andere Seite. Werd ich mir in Zukunft halt ein Jausensackerl in die Opernloge mitnehmen….

  8. Falke

    @Fragolin
    Ich weiß ja nicht, welche Art EPU Sie haben, aber Achtung: seit 1. Jänner 2016 müssen Sie sehr aufpassen, wenn Sie sich Ihre Kunden aussuchen möchten. Es kann und darf sich praktisch jede(r) diskriminiert fühlen, ob schwul, Kopftuch, dunkelhäutig usw., auch wenn der Grund ein völlig anderer ist; da könnten Sie sehr leicht vor Gericht landen.

  9. Reini

    … Welcher wirtschaftlich denkender Mensch geht in die Politik!!! … das Ergebnis kennt man ja an unser gewählten Regierung, 95% währen in der Privatwirtschaft nicht Überlebensfähig! … aber in einer finanziellen Scheinwelt lebt es sich ungeniert,.. öffentlich – aber auch privat!! … waren Schulden nicht einmal ein Armutszeugnis?,….

  10. Fragolin

    @Falke
    Da meine Kunden Unternehmen sind, kann ich mit vollem Terminkalender oder anderen mangelnden Ressourcen auf Sankt Nimmerlein verschieben… 😉

  11. sokrates9

    Ein großes Lob der ÖVP, der sogenannten Wirtschaftspartei, und der Wirtschaftskammer, die sich ja vor allem um die kleinen Leute kümmert, die großen Firmen haben ja schon mangels Gegenleistung protestiert und Beitragsreduktionen erhalten!

  12. Ehrenmitglied der ÖBB

    Und die Praxis? sind sie in den letzen Tagen schon am Buffet des Festspielhauses (in der Pause) oder in der Oper(?) gestanden?
    Jedes Glas Sekt wird boniert und das dauert -auf diese Weise werde ich bei Konzert oder Opernbesuchen sicher zum Antialkoholiker! 🙂

  13. Lisa

    Ich werde einfach das GEfühl nciht ganz los, dass es dem Staat, bzw. seinen Vertretern, gar nciht so geheuer ist, wenn sich Leute selbständig machen: da ist die Kontrolle eben etwas schwierig – und die muss ja sein, denn die Bürger sind allesamt betrügerische, unsoziale, gewinnsüchtge, steuerflüchtige und staatagefährdende Kleinkapitalisten. Erst, wenn man auf der Stufe eines Nicolas Hayek ist, hat keiner mehr etwas gegen Unternehmertum…

  14. Kristian

    Es ist ganz einfach: Der schwarze Finanzminister prügelt seine frühere Kernklientel- die kleinen Bauern und die kleinen Selbstständigen – so gut er kann, denn weder die großen Bauern (z.B. Queen of England) noch die Wirtschaftskonzerne (Nestle, BP, usw.usw.) kann er kriegen, die versteuern ganz wenig, z.B. im Lande von Juncker.Und die Roten werfen das Geld für alles hinaus , sei es noch so unsinnig und gegen die Interessen der Bevölkerung (siehe Pseudo-Flüchtlinge). Und sind einmal alle Kleinen umgebracht, dann werden die Preise von den Großen erhöht, und alle Kleinen geraten in Abhängigkeit. Wen also wählen ? Ratet mal…..

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