Wie man ein Land in 4 Jahren ruiniert

“Wenn Sie glauben, in einer schnelllebigen Welt zu leben, dann kennen Sie noch nicht das Leben von John Law (1671-1729) und dessen geldpolitische Abenteuer in Frankreich. Im nun folgenden Artikel lernen wir die Geschichte eines Mannes kennen, der in Schottland aufwuchs, in England ein gesuchter Mörder war, im Glücksspiel ein versierter Kenner, später sogar französischer Zentralbanker wurde und für kurze Zeit der mächtigste Mann Europas war.” (hier)

8 comments

  1. Christian Peter

    ‘Zentralbanken wurden gegründet, um die Kriegsfinanzierung zu sichern’

    Das stimmt so nicht. Die erste Zentralbank entstand viel früher, 1609 in den Niederlanden mit der Gründung der Wisselbank, die das Währungschaos mit mehr als 800 verschiedene Münzen aus allen Herren Ländern, häufig in minderer Qualität, beseitigen und das Geschäftsleben erleichtern sollte.

  2. Thomas Holzer

    “……..in England ein gesuchter Mörder war,………”
    Ja aber! Der “Mord” geschah im Zuge eines Duells, sollte nicht unerwähnt sein, waren Duelle zu dieser Zeit -auch in England- nichts ungewöhnliches; doch wohl eher die Verurteilung als Mörder auf Grund des Ausgangs dieses Duells.

    Frau Merkel und deren Mitstreiter scheinen ja alles daran zu setzen, jene EU -welcher Österreich beigetreten war- (und nein, ich bin mir bewusst, daß “alles fließt”) ebenfalls inner weniger Jahre zu ruinieren, mit unabsehbaren Folgen für die Bevölkerung

  3. Fragolin

    Und ich dachte schon, dieser Schlagzeile folgt ein Artikel über die Ära Faymann… 😉

  4. Christian Peter

    Die erste Banknoten ausgebende Zentralbank war ein wenig später im 17. Jahrhundert die schwedische Palmstruch – Bank, die Vorläuferin der schwedischen Reichsbank, ebenfalls nicht zum Zwecke der Kriegsfinanzierung.

  5. Herzberg

    @Christian Peter

    [‚Zentralbanken wurden gegründet, um die Kriegsfinanzierung zu sichern‘] Das stimmt so nicht. Die erste Zentralbank entstand viel früher, 1609 in den Niederlanden mit der Gründung der Wisselbank,..

    Eine Bank als “Zentralbank” zu behaupten, ist nicht hinreichend dafür, daß selbige auch eine war. Die Wisselbank war nämlich, wenngeich unter der Kontrolle der Stadt Amsterdam, bis zu ihrem Ende 1819 eine astreine Geschäftsbank, die im Großen und Ganzen positiv wirkte und zugleich an Bedeutung verlor mit dem Aufkommen privater Geschäftsbanken.

  6. Thomas Holzer

    Merkel, Faymann et al. brauch(t)en weniger als 4 Jahre, eigentlich nur ein paar Wochen; wird sich aber erst in Zukunft zeigen………..

  7. Herzberg

    @Thomas Holzer

    “Merkel, Faymann et al. brauch(t)en weniger als 4 Jahre, eigentlich nur ein paar Wochen”

    Diese Betrachtung unterschlägt die jahrzehntelange Vorbereitung, beginnend mit der Implantierung und sorgsamen Pflege eines neurotischen Nationalmasochismus, legistischen Änderungen (i.e. Doppelstaatsbürgerschaft und Abkehr vom Abstammungsprinzip), weiter mit konsequent unterlassenen Regelungen für Migration, dem geflissentlichen Ignorieren der Probleme der Länder an der Schengen-Außengrenze schon lange Jahre vor 2015, dem Abdrehen der Hilfsgelder für Camps nahe an den Krisenregionen rund 24 Monate vor Buffet-Eröffnung in Mitteleuropa, bis hin zum medialen Züchten der Willkommensklatscher-Mentalität im Sommer 2015 und rhetorischem Niederknüppeln aller Warner, bei gleichzeitig weltweitem Stilisieren einer Merkel zur Ikone der Menschlichkeit.

    Nichtmal im Fiction-Movie hätte das alles innerhalb von nur vier Jahren ablaufen können, komprimiert auf zwei Stunden in Cinemascope mit Cola und Popcorn, ohne daß das Auditorium dem Script-Schreiber ein sonderbar verkorkstes und an naive, leicht dressierbare Schafe erinnerndes Menschenbild nachsagte. Spannt sich der Film aber über Jahrzehnte, haben wir eine Chronik Deutschlands jüngerer Geschichte, das alternativlos in den Herbst des Vorjahrs taumelt und von besonders ergiebigen Wollspendern im Minutentakt mit ihres Handwerks unkundigen Politikern erklärt wird.

    Im Abspann der authentischen Chronik werden die unzähligen Protagonisten, Nebendarsteller und Kulissenbauer namentlich genannt, es folgen Danksagungen und Hinweise auf die Special-Effect-Crews, Ausschnitte aus im Hauptfilm nicht gezeigten Szenen plus sogenannte Hoppalas flimmern über die Leinwand — allein das Puplikum hat den Saal schon längst verlassen und plappert irgendwas über wenige Wochen, die zum Schleusenöffnen nötig wären, so, als bauten sich Kanäle von selbst und zerbröselten Dämme allein durchs Hinschauen.

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