Wie man eine Wüste zum Blühen bringt

Von | 31. März 2016

(FLORIAN MARKL) Die Geschichte Israels grenzt in mehrfacher Hinsicht an ein Wunder: Seit seiner Gründung 1948 hat sich seine Bevölkerung mehr als verzehnfacht; das ehemalige Entwicklungsland verwandelte sich in eine moderne „Start-up Nation“ mit Wachstumsraten, von denen viele westliche Ökonomien nur träumen können. Und obwohl das Land zu rund 60 Prozent aus Wüste besteht, gehört das einstmals ernste Problem der Wasserknappheit der Vergangenheit an – Israel verfügt heute über einen Wasserüberschuss, der es ihm sogar erlaubt, den kostbaren Rohstoff an seine Nachbarn zu exportieren. In „Let There be Water. Israel’s Solution for a Water-Starved World“ schildert Seth M. Siegel, wie dem jüdischen Staat sein ‚Wasser-Wunder‘ gelingen konnte.  … (weiter hier)

5 Gedanken zu „Wie man eine Wüste zum Blühen bringt

  1. Fragolin

    Man braucht
    1. Menschen die frei im Denken, flexibel und kreativ sind
    2. Menschen die bereit sind, zum Wohle anderer hart zu arbeiten und
    3. Menschen, die sich über ihre persönliche Leistung definieren.
    Solche Menschen gibt es auch in muslimischen Ländern, aber nur, weil die dumpfe Mehrheit es mit Hilfe einer radikalen Minderheit dort (noch) nicht geschafft hat, sie auszurotten.
    Wie schwer das geht, hat man in China gesehen, wo Intelligenz auch einst ein todeswürdiges Verbrechen war. Wie viele Menschen man findet, die bereit sind, bei der Ausrottung der Intelligenz freudig mitzuhelfen, kennt man auch aus China. Daher glaube ich auch, dass Muslime es niemals geschafft hätten, auch nur einen Bruchteil des israelischen Erfolges zu erreichen; ganz im Gegenteil, sollte es ihnen gelingen Israel “von der Landkarte zu tilgen”, werden die jüdischen Oasen bald dem Schicksal der namibischen Farmen folgen und verdorren.
    Kommunismus ebenso wie Islam sind Ideologien, die sich nur durch Fanatismus und bedingungslose Grausamkeit behaupten können. Deshalb stehen unsere Linken auch so fest an der Seite der Muslime: Gleich und gleich gesellt sich einfach gern…

  2. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Nur sind die Israelis besonders wehrhaft, jeder ihrer Bürger hat eine militärische Ausbildung.

    Daher nehmen sich stark religiöse Moslems erst mal Europa vor. Die Bürger hier sind wehrlos, Politiker, die wie in Deutschland das Volk verachten, davon faseln, der Islam gehöre zu Deutschland, die eigenen Grenzen nicht schließen, dafür helfen aber deutsche Firmen den Saudis, einen Zaun zu bauen gegen moslemische Flüchtlinge.

    Europäische Politiker, die nach jedem Attentat die gleichen Sprüche haben, aber nichts unternehmen gegen die nächsten Attentate. Die Kirchen beklagen nicht die Verfolgung von Christen in islamischen Ländern, sondern bieten sich noch dem Islam an. Bessere Bedingungen kann es gar nicht geben für die moslemische Eroberung Europas.

  3. Der Realist

    @Fragolin
    “Menschen die bereit sind, zum Wohle anderer hart zu arbeiten” – ja, solange die Schuldgefühle dafür noch ausreichen

  4. Fragolin

    @Der Realist
    Es genügt, dass sie in einer Gemeinschaft leben, zu der sie sich zugehörig fühlen und für deren Wohl sie bereit sind, etwas zu leisten, weil sie auch aus dieser Gemeinschaft Gegenleistung erfahren. Wer die Gemeinschaft, in der er lebt, nicht akzeptiert oder gar verachtet, wird niemals auch nur einen Finger für sie krümmen. Wem die Gemeinschaft nichts gilt weil ihn nur sein eigener Narzissmus treibt, wird ebensowenig etwas tun.
    Das mit den Schuldgefühlen führt zu Versklavung und hat nichts mit freiwilliger Leistung für die Gemeinschaft zu tun.

  5. Gerhard

    Was nicht erwähnt wurde:
    Das drastische Sinken des Wasserspiegels am Toten Meer in den vergangenen 70 Jahren ist durch die Entnahme vom Jordanwasser für die israelische Landwirtschaft zurückzuführen. Um dies zu beenden wird schon seit Jahren geplant, Meerwasser (ursprünglich aus dem Mittelmeer) in diesen Salzsee einzuleiten. Nun gibt es aber schon sehr fortgeschrittene Pläne einer Leitung aus Eilat. Auf dieser Strecke würde sowohl Strom (durch das Gefälle) als auch Trinkwasser sowohl für Israel als auch für Jordanien erzeugt werden. Derzeit wird noch die Umweltverträglichkeit geprüft, da es einige biologische Bedenken sowohl beim Golf von Akaba (Korallenriffe) als auch am Toten Meer gibt.

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