Wie man in Österreich zum Krokodil wird….

“….Drei Kommentatoren schreiben unverdrossen gegen den linken Mainstream an. Ist das eine bloße Masche oder echtes Anliegen?….”, fragt sich Barbara Toth im “Falter”. Zu lesen hier.

15 comments

  1. herbert manninger

    Tja, die Dame kann´s nicht fassen: Noch immer gibt es 3(in Worten:drei)Journalisten, die nicht unkritisch linksdoof daherbrabbeln.
    Bei denen man den ganzen Artikel lesen muss, um zu verstehen was sie meinen, und es nicht bloß wie bei Standard&Falter&Co genügt, Titel und Autor zur Kenntnis zu nehmen – und man weiß aufs Komma genau, was einem erwarten würde, läse man diese pc-schablonenhaften “Meinungen” wirklich.
    PS: Wer die Demaskierung der angeblich so antifa eingestellten Standard-Kundschaft erleben möchte, sollte sich Postings betreff Israel einmal geben.Wer da noch rechts- und linksextrem auseinanderhalten kann, ist echt gut…..

  2. aneagle

    Frau Thoth hat um 25%(bzw33%) zu schlampig recherchiert, in Österreich gibt es nicht 3 sondern 4 KrokodilInnen:
    Frau Franz Schellhorn fehlt in der Auflistung. Warum wohl?
    Ist Sie, angesichts der überbordenden österreichischen QualitätjournalistInnen, zu gut, zu schlecht, zu unbedeutend, zu bedeutend? Wird eine THINKTANK-MitarbeiterIn nicht mehr (oder noch nicht) wahrgenommen ?
    (für meinen unbeholfenen Versuch endlich pc zu schreiben, ersuche ich um wohlwollende Nachsicht). 🙂

  3. oeconomicus

    Es gibt keinen Kommentator in Ö., der den vier Angesprochenen auch nur das Wasser reichen könnte. Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt.

  4. Josef Roth

    In einem Land, in dem `Krone` und `Kurier` den Mainstream vorgeben und ein `Standard` schon `Qualitätspresse` darstellt, ist so etwas wie Debattenkultur zu suchen bizarr. Von den Krokodilen erwarte ich mir daher lediglich, daß sie zurückschießen. Mehr ist in diesem Klima der schläfrigen Verblödung nicht zu erwarten!

  5. Astuga

    Der linke mainstream konstituiert eben auch nichts anderes als ein hermetisches weltbild. Mit all den unappetitlichen aspekten, wiederspruechlichkeiten und bloedheiten als unvermeidliche folgen.

  6. Graf Berge von Grips

    In Amerika zerknüllt man das Papier vor der hinterlistigen Verwendung..
    in Österreich sind es meist die Falter…..

  7. Astuga

    Darum ist die von ihnen beschworene meinungsvielfalt auch nur zulaessig innerhalb der grenzen systemkonformer linker nabelschau. Mehr rituelle inszenierung denn gelebtes freiheitsrecht.

  8. Prinz Eugen von Savoyen

    Der linke Mainstream ermüdet derart, dass man nur mehr ein Groggydil ist. Die Ärmste kann es nicht fassen, dass ihre überschaubare Welt nicht für alle alles ist.

  9. Mourawetz

    Barbara Toth beklagt die kaum vorhandene Diskussionskultur. Sie legt damit den Finger in eine offene Wunde, die sich allerdings im Körper des linken Mainstreams befindet. Denn die von ihr so vermissten Schreibwunderwuzis sind ja samt und sonders Salonlinke: Robert Menasse, Rudolf Burger oder Konrad Paul Liessmann. An Ortner und Co liegt es nicht, dass kein Disput zustande kommt. Die schreiben sich die Finger wund, wie Barbara Toth richtigerweise bemerkt hat. Aber was soll man tun, wenn der linke Mainstream darauf lieber mit eisernem Schweigen antwortet. Für die schlechte Performance in Sachen Diskussionskultur kann sich der linke Mainstream daher bei sich selber beschweren. Zum Streiten gehören immer noch zwei. Oder sollen Ortner, Unterberger und Fleischhacker sich gleich selber Kontra geben? Fauler geht’s nimmer.

    „In Österreich haben sich drei Männer – denn seltsamerweise sind es allesamt Männer, allesamt mit einer Vergangenheit als Chefredakteure bürgerlicher Qualitätsblätter – als rituelle Kontra-Geber etabliert.“
    Hätte mich auch gewundert, wenn Barbara Toth nicht auch noch ein Platzerl, und sei es in einem Nebensatz, für den unter Linken so beliebten Geschlechtsrassismus gefunden hätte. Da wird das Männliche gerne unter Generalverdacht gestellt, wenn die Meinung der Herren vom vorgegebenen Mainstream abweicht. Oder zählt eine andere Meinung nur dann, wenn der Geschlechterproporz eingehalten wird? Brauchen wir eine Anstandsdame? Ich dachte, die Zeiten seien vorbei. Aber die Linksfeministen möchten offenbar längst Überholtes per Quote durch die Hintertür wieder einführen. Die von Toth so vermissten Schreibsupermänner sind übrigens ebenso allesamt Herren. Das ist ihr natürlich nicht aufgefallen. Was beim politischen Gegner verdächtig gemacht wird, ist in den eigenen Reihen kein Wort wert.

  10. Selbstdenker

    Ich glaube die Linken wollen alle Rechten (=alle die nicht links sind) einschläfern. Wie ernst es ihnen offenbar damit ist, habe ich beim Lesen vom erwähnten Falter-Aufsatz am eigenen Leib verspürt.

  11. Prinz Eugen von Savoyen

    @Mourawetz

    …von wegen “Mann”. Ich definiere mich als weißer, männlicher, heteronormativer Nettozahler.

  12. Selbstdenker

    Prinz Eugen von Savoyen :@Mourawetz
    …von wegen “Mann”. Ich definiere mich als weißer, männlicher, heteronormativer Nettozahler.

    Einen Makel hätte man Ihnen ja noch verzeihen können… aber VIER auf einmal sind definitiv zu viel!

    Ich bin entrüstet und muss ganz tief nach Luft schnappen!

  13. Rennziege

    Barbara “Rot bis in den Toth” übersieht mit dem gewohnten Tunnelblick, dass die meisten Götterdämmerungen mit der Illusion begannen, im alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein.

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