Wie man Klimaleugner wird

“….Ja, ich bin skeptisch. Beispielsweise wenn Experten behaupten, sie wüssten genau wie das Klima in 100 oder mehr Jahren sein wird. Den Glauben, man könne durch „Klimaschutz“ quasi wie mit einem Thermostat eine stabile Welttemperatur einstellen, halte ich für Hybris.” (weiter hier)

12 comments

  1. sokrates9

    Ich finde keine zufriedenstellende Antwort was das Schmelzen der Eisdecke zu Ende der Eiszeit bzw auch die enormen Temperaturschwankungen der letzten 2 Jahrtausende Grönland – Grünland, Libyen Kornkammer Roms, Hungersnöte im Mittelalter infolge massiven Kälteeinbruch, usw ausgelöst hat. Dagegen sind wahrscheinlich meiner bescheidenen Meinung nach CO2, Dieselverbote und ähnliche Pseudoaktionen reine Kosmetik!

  2. fxs

    Wenn man darauf hinweist, dass die Wikinger zu Beginn des vergangenen Jahrtausends Ackerbau und Viehzucht auf Grönland betrieben, erntet man Blicke des Unglaubens. Ist ein Rechner bei der Hand und googelt man “Geschichte Grönlands” wird geschluckt. Besondere Klugscheißer beginnen dann mit Fremdworten um sich zu werfen.

  3. Kluftinger

    Das Problem mir der Klimadiskussion ist weniger der Wandel sondern die vermuteten (gemessenen?) Ursachen.
    Wie Sokrates9 schon anführt: reine Kosmetik.
    (was nicht heisst, dass man sich über ressourcensparende Prozesse nicht Gedanken machen sollte. aber das bestreitet ja ohnehin kaum jemand).

  4. Der Realist

    Die ganze Diskussion um das Klima wird ja nicht ehrlich geführt, es gehört heute eben zum guten Ton, sich Sorgen um das Weltklima zu machen. Sind wir Menschen schuld an der drohenden Klimakatastrophe, dann müssen auch radikale Veränderungen unserer Lebensgewohnheiten erfolgen, die derzeitigen Bemühungen sind schlechthin Kosmetik. Da wird auf erneuerbare Energie gesetzt, E-Mobilität soll die Zukunft gehören usw..Nur, wir werden unseren Energiebedarf damit nicht decken können, unabhängig der Probleme und dem Rohstoffverbrauch bei der Erzeugung leistungsstarker Akkus.
    Derzeit wird auf Diesel-Autos eingedroschen, dass aber der LKW-Verkehr die letzten Jahre gewaltig zugenommen hat, davon redet niemand, und die vielfach unnötigen Transporte quer durch Europa und die Welt, auch mittels riesiger Schiffe, sind medial auch kaum Thema.
    Auch unser Freizeitverhalten verbraucht Unmengen an Energie und Rohstoffen, daran wagt aber auch keiner zu rütteln, und sich einschränken, das überlassen wir den anderen.
    Jetzt kommt wahrscheinlich die kalte Jahreszeit, da wollen es auch wieder alle warm haben, und hat es mitten im Winter einmal ein paar Grad unter Null, wird durchwegs gejammert. Nur die Liftbetreiber und Skiregionen sind über Minusgrade erfreut, da können sie die Schneekanonen auf Hochtouren laufen lassen, damit die Skifahrer mit tausenden Autos in die Berge fahren. Natürlich sind die Heizungen in den Pensionen, Hotels und Skihütten voll aufgedreht, dazu kommen noch die energiefressenden Wellness-Bereiche.
    Besonders geistreich sind ja die Schanigärten im Winter.

  5. Falke

    Wenn alle (oder auch nur eines der) Katastophenszenarien der letzen 30-40 Jahre eingetroffen wären (vor allem die Warnungen des “Club of Rome”), gäbe es wohl die Menschheit gar nicht mehr: Ender der natürlichen Ressourchen, Waldsterben (saurer Regen), Ozonloch usw- Nichts ist eingetroffen. Daher bin ich geanso skeptisch, was die Konsequenzen eines – tatsächlichen oder herbeigeredeten – Klimawandels angeht.

  6. Leitwolf

    Leider ist das alles eine Frage der Ökonomie. Man kann vom Einzelnen nicht erwarten sich mit den Fakten hierzu zu beschäftigen, womit es sich letztlich für (fast) alle um eine Glaubensfrage handelt. Wem soll man eher glauben? Einer vereinigten Front aus Politikern, Medien und Wissenschaftern? Oder ein paar Abweichlern, von denen es immer welche gibt?

    Dass besagte Politiker und Medienleute allesamt einer bestimmten Ideologie angehören, und die Wissenschafter nur dem Titel nach welche sind, das mag ja noch manch einem kritischen Geist auffallen. Natürlich weckt sowas dann berechtigte Zweifel und eine emotionale Ablehnung.

    Leider aber führt das noch lange nicht zum nächsten, logischen und entscheidenden Schritt. Wenn man schon Rauch vermutet, dann sollte man auch Feuer finden, also harte wissenschaftliche Fakten, die die politische Agenda “globale Erwärmung” als jenen Betrug entlarven der sie ist. An dem Punkt wird es den Meisten dann viel zu beschwerlich und unbequem. Da nutzt es dann auch nichts den Leuten die Arbeit abzunehmen und ihnen jenes Feuer zu zeigen. Lieber belässt man es beim granteln.

  7. Joe

    Was durchaus feststellbar ist, ist ein signifikanter Anstieg der Temperatur in den letzten Jahrhunderten. Dennoch weiß man durchaus noch nicht ganz genau womit der Anstieg zu tun hat (vermutlich ein Mix aus vielen Prozessen). Für mich aber problematisch sind die Extrapolationen in die weite Zukunft, basierend auf der relativ schmalen Datenbasis mit sehr vagen Modellen – die sehr wenig belastbare Ergebnisse bringen. Kleiner Tipp: Prof. Richard Lindzen in einer sehr gut gemachten TV Show: https://www.youtube.com/watch?v=RAbELlpAxe8.

  8. Leitwolf

    @Joe

    Man sieht das sehr schön auf den Aufnahmen die der Kurier da veröffentlicht hat. Zwischen 1875 und 1974 ist der untere Pasterzengletscher völlig verschwunden. Dort stand das Eis dereinst über 200m hoch.

    So gewaltig dieser Rückgang ist, so wenig hat anthropogenes CO2 damit zu tun. Der Temperaturanstieg bis 1940 kann nicht auf CO2 zurückgeführt werden und danach kühlte es bis Mitte der 70er sogar ab.

    https://kurier.at/chronik/oesterreich/grossglockner-das-grosse-schmelzen-der-pasterze/295.433.983

  9. Menschmaschine

    Miersch spricht mir aus der Seele. Ich bin schon lange skeptisch, was den Klimawandel angeht.
    Erstens kommt er mir immer so katholisch daher a la “Bereuet, Ihr Sünder!” zweitens ist er mit llen Nebengeräuschen ein Milliardenbusiness, weshalb schon mal grundsätzlich Skepsis angebracht ist.

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