Wie man Neid gegen Unternehmer schürt

“Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert von der nächsten Bundesregierung, höhere Steuern einzuführen: Erhöhung des Spitzensteuersatzes, Beibehaltung des Soli, Vermögensteuer, Abschaffung der Abgeltungssteuer.” (hier)

10 comments

  1. Thomas Holzer

    Das ist ja die ureigenste Aufgabe der Sozialisten und Gewerkschafter, insoferne nicht verwunderlich

  2. Bösmensch

    Was mich dabei ärgert ist, dass so viele Blödmenschen immer noch auf die Sozialistenlügen reinfallen. Dass die Bestverdienendsten die meisten Steuern zahlen, kapieren wohl die wenigsten.

  3. Selbstdenker

    Das der relativ pragmatische Kurs deutscher Gewerkschaften der Ära Schröder nicht anhalten wird, war absehbar. Schröder ist bereits exkommuniziert und die Reformen aus seiner Amtszeit wurden weitgehend zurückgedrängt.

    Der DGB ist noch stärker als vor 15 Jahren von Ideologen unterwandert bzw. steuern diese mit Auftragsstudien erheblich die Gewerkschaftspolitik. Man versucht mit einen zunehmend radikaleren Linkskurs eine Trendumkehr beim jahrzehntelang anhaltenden Mitgliederschwund herbeizuführen und übersieht dabei, dass dieser Prozess damit noch weiter beschleunigt wird. Das Geschäftsmodell der Gewerkschaften ist schlichtweg aus der Zeit gefallen.

    Sollten sich die Gewerkschaften dennoch durchsetzen – was durch das Streben von Angela Merkel nach Machterhalt um jeden Preis durchaus wahrscheinlich ist – wird Deutschland den fatalen und schmerzhaften Weg der Deindustrialisierung gehen, den die radikalen Anglo-Gewerkschaften in den 1960iger und 1970iger Jahren in Detroit bzw. Nordengland eingeleitet haben.

    Absurde Forderungen, wie jene vom Porsche-Betriebsrat, das E-Mails, die nach Feierabend versendet werden, automatisch gelöscht werden sollen, belegen, dass sich die deutschen Gewerkschaften auf den Irrweg der maschinenstürmenden Anglo-Gewerkschaften wie die UAW begeben; siehe:
    http://www.schwaebische-post.de/ueberregional/wirtschaft/1636934/

  4. Thomas Holzer

    Daß ein Höchstgericht staatlich organisierten Diebstahl bis zu 50% als rechtens anerkennt, zeigt, wie degeneriert das ganze System mittlerweile ist

  5. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Bemerkenswert finde ich, dass man die Forderungen vom DGB zutreffenderweise als radikal einstuft, während der “Plan A” der Austro-Sozialisten von heimischen Medien unzutreffenderweise als “wirtschaftsfreundlich” dargestellt wurde. Der Inhalt ist hingegen nahezu ident und wurde offenbar europaweit von den Sozis koordiniert.

    Die Forderungen der Gewerkschaften von heute sind eine Sammlung der schlechtesten sozialistischen Ideen der vergangenen hundert Jahre, die man in teilweise “modern” klingende Begriffe verpackt.

    Im folgenden Video werden die Lieblingsthemen der Gewerkschaften regelrecht zerlegt:
    https://thelandofthefreeblog.wordpress.com/2017/12/13/the-problem-with-unions/

  6. Falke

    Die Gewerkschaften sind offenbar lernresistent: Bekanntlich ist Martin Schulz mit dem Wahlslogan “Gerechtigkeit” angetreten und spektakulär gescheitert. Jetzt übernehmen das die Gewerkschaften – sie müssen sich allerdings keiner Wahl stellen. Das zeigt das eigenartige Demokratieverständnis des DGB. Der ÖGB ist da allerdings kaum besser.

  7. CE___

    Sieht so aus als ob steuerlich gemäßigtere Zonen oder gar Oasen sehr bullish in die Jahre 2018 ff sehen können ob dem DGB-Forderungskatalog.

    Die Chancen liegen gut das bald nicht nur das Vermögen dort ist, sondern auch dessen Eigentümer, samt leistungswilligen Arbeitnehmern.

    Aber, dann wird plötzlich die deutsche Regierung wieder gaaanz genau wissen wo die deutsche Staatsgrenze verläuft und wie man diese zu schützen hat.

    Wird man doch nettosteuerzahlende Republikflüchtlinge, die dem besten Deutschland das es je gab und in dem die ganze Welt gut und gerne auf Kosten der Einheimischen lebt, rechtzeitig von einer asozialen Flucht abhalten und, falls widerspenstig, einen Schuß in den Rücken verpassen müssen, so wie es in dem noch besseren Deutschland, dass es je gab, der DDR, ja auch üblich war.

  8. Daniel B.

    @Thomas Holzer
    Es ist mehr als 50% und außerdem schwerer organisierter Raub, durch Nutzung des bewaffneten Gewaltenmonopols!

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