Wie man spielend 150.000 Euro pro Monat verdient

“…..Auch der Rosenverkauf ist anders, als man annehmen möchte, ein äußerst lukratives, schwer kontrollierbares und darum heiß umworbenes Geschäft. 30 bis 40 Sträuße à 30 Blumen verkaufe er am Abend in den Clubs des ersten Bezirks, erzählt der Rosenverkäufer der „Presse am Sonntag“. Pro Stück könne er je nach Alkoholisierungsgrad des Käufers zwischen fünf und 20 Euro verlangen. An einem durchschnittlichen Abend liege der Umsatz bei rund 5000 Euro, sagt er. Hochgerechnet sind das etwa 150.000 Euro im Monat. Im Einkauf kostet eine Rose zwischen 20 und 40 Cent. Auf die Frage, ob er eine Registrierkasse habe, lacht er nur….” (hier)

8 comments

  1. Gerald Steinbach

    Wäre auch interessant zu wissen, ob die Bestechungen auch über den Security Bereich hinausgehen, wer weiß?
    Das mit den Rosen und den 150.000/Monat glaube ich allerdings nicht, da ist vielleicht bei den befragten viel Angeberei dabei

  2. Christian Peter

    Wen wundert es in einem Land wie Österreich ? Neben der Politik hat die Mafia mittlerweile auch in anderen Gesellschaftsbereichen die Kontrolle übernommen.

  3. Fragolin

    Wenn einer so blöd und/oder besoffen ist, 20 Öcken für eine runzlige Schnittblume auszugeben, gönne ich ihm die Kohle von Herzen!

  4. Nattl

    Mit den Grundrechnungsarten haltens die selbsternannten “Neo(s)liberalalas” und Presse”journalisten” wie die Sozen: keine Ahnung was das ist.

  5. Mourawetz

    tja man wird sich eben Geschäftsfelder suchen müssen, die registrierkassenfeindlich sind, um dem Zugriff durch den Staat zu entkommen. Dabei kann man leicht auf eine schiefe Bahn geraten, man muss darauf achten, dass man nicht den Gangstern am anderen Ende in die Hände fällt. Aber! Vielleicht sind am End die viel humaner? Und gewähren einem auch noch Schutz auf Leib und Seel’?

  6. orvil

    Sehr geehrter Herr Ortner,
    die Story mit den Rosen klingt zwar beeindruckend – ABER: bitte unbedingt nachrechnen! Habe die Rechnung am 17.05.2016 10:12 in der onlinepresse gepostet. Man sollte wirklich nicht jedem Angeber seine Zahlen glauben. Und Journalisten sollten auch mal selbst kritisch nachrechnen, bevor sie nachplappern.

  7. Gerhard

    Das mit den € 150.000 an Monatsumsatz glaube ich nicht. Es gibt wohl betrunkene und verliebte Idioten, aber der genannte Stückpreis von € 20 (= 8.500 % Aufschlag) ist nicht der durchschnittliche Verkaufspreis – eher ein selten erzielbarer Spitzenpreis, daher auch der Durchschnittserlös geringer. Nebenbei muss der Rosenverkäufer auch einiges an Geld “abliefern”.
    Ein schlecht recherchierter Beitrag einer PRESSE-Jungjounalistin.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .