Wie Qualitätsjournalismus heute aussieht

Von | 30. Dezember 2015

Die linksliberale Hamburger Wochenzeitung “Die Zeit” schaffte es, aus palästinensischen Terroristen arme Opfer der Israelis zu machen, hier.

18 Gedanken zu „Wie Qualitätsjournalismus heute aussieht

  1. Fragolin

    Nur am Rande: Links und liberal schließen sich gegenseitig kategorisch aus.

  2. Fragolin

    Erst neulich im TV war die Formulierung zu bewundern: “Bei Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern kam es zu zahlreichen Verletzten.”
    Das hatte die Qualität von “Bei dem Pegida-Aufmarsch kam es zu Krawallen und Angriffen auf die Polizei” – eh schon wissen.
    Den “Goldenen Orwell” verdienen sich unsere Medien zu Recht.

  3. mariuslupus

    Qualitätsjournalismus setzt eine entsprechende Sorgfalt beim Umgang mit den Quellen, voraus. Am Foto mit Olmert und Abas ist nicht Susan Rice sondern Condoleezza Rice, ehem. Aussenministerin der USA.
    @Fragolin
    Stimmt, “Die Zeit” ist sicher ein linkes, aber auch sicher kein liberales Blatt

  4. Herbert Manninger

    Wollen wir doch den Terroranschlag von Graz nicht vergessen, dem schon Minuten später, als nicht einmal die Anzahl der Toten feststand, diese Bezeichnung von den Behörden und Medien aberkannt wurde.
    Was nicht passt, wird passend gemacht, um es ins PC-Weltbild einzufügen.

  5. Lisa

    WAs für ein Hass in den Videos! Was für ein Hass auf Juden “weil sie Juden sind”. NAch Gründen zu suchen ist da wohl obsolet. Da komme ich auf den Gedanken, den ganzen Tempelberg entweder einzuzäunen und nie mehr als ein Dutzend Gläubige Juden, Christen, Moslems überhaupt durch zu lassen. oder – das sit die brutale, aber manchmal ganz effiziente Methode: streitenden Kindern nimmt man, wenns einfach ciht aufhört, das umstrittene Spielzeug ganz weg… :-/ (k. näheren Angaben…)
    Betr. ZEIT: da wundern sich Zeitungen, weshalb sie Leser verlieren… mit geht der pädagogische Ehrgeiz mancher Journalisten schon lange auf den Keks.

  6. Falke

    @Fragolin
    Ergänzend sie noch erwähnt, dass sich der “Standard” selbst auch als “linksliberal” bezeichnet. Und dazu noch als “Qualitätszeitung”; aber das nur nebenbei.

  7. Thomas Holzer

    @Falke
    Nur weil sich alle (un)möglichen Medien, Politikerdarsteller, Journalisten et al. als “linksliberal” bezeichnen, diese “Bezeichnung” es -leider- mittlerweile in die Umgangssprache geschafft hat, ist dieser Begriff per se noch lange nicht korrekt; genauso wenig wie z.B. die derzeitige Verwendung des Begriffes “neoliberal” und “rechtsradikal”
    Wir sollten diesen bewusst herbeigeführten Begriffsverwirrungen, Begriffsumdeutungen viel mehr auf das Schärfste entgegentreten.

  8. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Ist zwar off-topic, aber die umgedeutete Wiederbelebung des Begriffes “neoliberal” ist geradezu ein Lehrbeispiel wie Politik, Medien und der akademische Bereich durch permanent betriebene Erwähnung und In Beziehung-Setzen unerfreulicher Entwicklungen mit dem Begriff “neoliberal” eine Begriffsaufladung vorgenommen haben.

    Ob auf Ö1, Arte, bestimmten Gastbeiträgen in z.B. der Presse oder der Abwicklung der Skandal-Gewerkschaftsbank BAWAG: überall hatte der phöse “Neoliberalismus” die Schuld. Es spricht nicht gerade für das Funktionieren der österreichische Strafjustiz, wenn die eigentlichen Schuldigen mit kindischsten Ausreden davon kommen, während man die Schuld einen hier nicht vorhandenen, unbeteiligten, abstrakten Dritten (hier: der “Neoliberalismus”) in die Schuhe schieben kann.

  9. Mona Rieboldt

    Neoliberal nannte sich ja mal die Marktwirtschaft. Heute iwird der Begriff nur noch negativ benutzt, was er ursprünglich nicht war.

  10. gms

    Thomas Holzer,

    > „linksliberal“ — dieser Begriff [ist] per se noch lange nicht korrekt;

    Soweit ich beurteilen kann (mit der Bitte um allfällige Korrektur), haben Linke diesen Begriff nicht gekapert, sondern verwenden ihn zur Selbstbeschreibung. Hätten sie statt dessen ‘marxliberal’ oder ‘blödklug’ gewählt, wär’s nicht minder ein Oxymoron, aber halt immer noch ihr selbstgebasteltes.

    So gesehen kann man den Grünroten auch dankbar sein, daß sie als fleischgewordene innere Widersprüche diese auch so offen vorsich hertragen. Wolkenkuckucksheim ist ja auch eine Art von Heimat.

  11. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    liberal ist immer links, das ergibt sich schon aus der Geschichte.

  12. gms

    Trompeter,

    > liberal ist immer links, das ergibt sich schon aus der Geschichte.

    Ein Primat mag ein Geschichtsbuch halten und betrachten können, darin Seiten umblättern, aber verstehen wird er es nicht. Gibt man ihm eine Banane, dann sagt er freudig “Ugh”, woraufhin die Zoowärter stolz vermelden, der Affe hätte dem Befund zugestimmt, daß die Terrorherrschaft der Jakobiner nach 1789 voll total liberal war und historisch nur durch den zutreffend so bezeichneten Raubtierkapitalismus übertroffen wurde.

  13. Christian Peter

    Die Liberalen sind ein noch schlimmeres Volk als die Grünen und Sozialisten. Kein Wunder, dass die liberale, grüne, rote und schwarze Internationale auf europäischer Ebene gemeinsame Sache machen.

  14. Fragolin

    @Christian Peter
    Jaja, der Hass der Kollektivisten auf die Individualisten sitzt tief. Wer sich nicht ins Kollektiv der nationalen Sozialisten einreiht und mit Volkes Gleichschritt auf brauner Heimatscholle marschiert, ist des Teufels. Jetzt fehlt nur noch das Märchen von der Jagdgesellschaft und es wird vollends putzig.
    “Liberale Internationale”, das ist der Brüller des Abends, you made my year, thanx!

  15. Christian Peter

    @Fragolin

    die Erkenntnis, dass Liberale mitsamt den Grünen, Sozialisten und Christdemokraten die Vereinigte Linke in Europa bilden mag schmerzen, ist aber eine Tatsache. Warum glauben Sie, dass diese Fraktionen auf europäischer Ebene stets gemeinsame Sache machen ?

  16. gms

    Trompeter,

    “Warum glauben Sie, dass diese Fraktionen auf europäischer Ebene stets gemeinsame Sache machen ?”

    Was vereint rotzgrüne Figuren wie Gesine Schwan, Daniel Cohn-Bendit und Joschka Fischer mit dem Gangleader der vorgeblich liberalen Fraktion ALDE im EU-Parlament namens Guy Verhofstadt? Es ist ihr zutiefst antiliberaler Furor, Europa nach den Vorstellungen eines gewissen Herrn Spinelli zu planieren. Das Vierte Reich möge das Dritte ersetzen, die sozialistische Revolution muß auf Europa ausgeweitet werden (Ventotone Manifest).

    Für braune Socken deiner Preisklasse, denen dieser Plan zur Zentralisierung zumindest teilweise gefallen sollte, ist jeder Rülpser, jede Falseflag-Missison und jedes Verbrechen irgendwelcher selbstdeklarierten Blafasel- und Foobarliberalen einmal mehr Anlaß für kurzatmiges und penetrantes Klittering. Offenbar hältst du dich selbst für eine besonders helle Leuchte, weshalb messerschaft kombiniert jeder noch so große Bockmist aus deiner Feder Ausfluß von Intelligenz sein müsse.

    Laß dir mal was verklickern, quasi als freundliche Einstiegshilfe ins neue Jahr: Behauptete Umstände begründen noch keine diesbezüglichen Sachverhalte, und Selbstbeschreibungen sind hierbei bloß eine Unterkategorie. Daß du als unser hyperaktiver Forumsbrauner damit kognitive Problem hat, konntest du in den letzten Jahren hier schon zur Genüge breitwalzen, dein Konto für 2016 ist inzwischen auch schon belastet.

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