Wie schiebt man nach Syrien ab, Herr Bundeskanzler?

(C.O.) “Wir sind ein Rechtsstaat, aber wir predigen sicher keine ‘Willkommenskultur’ – all jene, deren Asylantrag abgelehnt worden ist, müssen zurück in ihre Heimat gebracht werden. Und zwar strikt, ” sagt der österreichische Bundeskanzler Faymann in der “Krone”.-  Leider erklärt er uns nicht, wie man einen kriminell gewordenen Syrer rein technisch wieder in seine Heimat zurückbringt. Mit Fallschirm über Damaskus abwerfen? Oder per Post versenden? Für weiterführende Hinweise wären wir ausserordentlich dankbar.

127 comments

  1. Fragolin

    @Karlchen
    Ich habe deine Ergüsse nicht verfolgt, wie erwähnt habe ich nur kurz in den Pausen Zeit.
    Du hast wirklich keine Ahnung, wie es in Israel umgeht, oder? Die Knesset ist relaxed wie eine Shisha-Bude, alles klar.
    Natürlich kann man die Abschiebung eines israelischen Arabers aus Israel nicht verlangen, man weist ja auch keine deutschen Araber aus Deutschland aus.
    Ach ja, es gibt ja gar keine deutschen Araber.
    Denn so wie es nach Israel eingedrungene Araber waren, die Juden umbrachten, gibt es in Deutschland inzwischen Zigtausende davon.
    Also was sagt uns das jetzt?

    Außerdem habe ich nirgends behauptet, dass alle Araber so wären, aber wie vorhin bereits erwähnt filtert deine Rassismus-Brille solche Kleinigkeiten aus.
    Andere als dumm zu bezeichnen ist schon ein lustiger Steinwurf in deinem gut geheizten Glashäuschen, ehrlich! 😉

  2. Karl Markt

    @Luke Lametta
    “bei der Mikro-Perspektive, eben bei ‚Human Action‘ (1940)”

    Die von Ihnen bemühten Konzepte und Begriffe (Grenzproduktivität, etc…) fußen auf der Grenznutzenlehre und die gesamte “Widerlegung” von Marx kam lange vor 1940…

    “Friedman etwa machte die Gültigkeit einer Theorie von deren Prognosefähigkeit abhängig”

    Ok, Marx sagt einen Fall der Profitrate voraus und sie fällt. Mir ist keine solche Vorraussage im wissentschaftlich falsifizierbaren Sinn (also ohne den Sozis die Schuld zu geben, weil die “keine Ahnung von Wirtschaft haben”) von den Österreichern oder sonst wem bekannt.
    Das nur nebenbei.

    “die marginal revolution, die Auflösung des Wertparadoxons”
    Der Vollständigkeit halber, das Wertparadoxon löst sich mit Marx auch auf, durch die Scheidung von Gebrauchs- und Tauschwert. Nur weil etwas einen hohen Gebrauchswert hat, muss es keinen hohen Tauschwert haben, wenn nämlich der Produktionsprozess dafür entsprechend effizient ist (zB Lebensmittel).

    “Was passiert eigentlich Ihrer Meinung nach genau, wenn der Kapitalist Verlust macht? Beuten dann die Lohnarbeiten ihn aus?”

    Das kommt darauf an aus welchem Grund.
    Er hat entweder am Bedürfnis vorbei produziert, also streng genommen keine Ware produziert, da gemäß Marx nur Gebrauchswerte “Träger von Tauschwert” sein können.

    Im allgemeinen Fall, und das ist worauf Sie hinauswollen nehm ich an, ist er jedoch im Wettbewerb zurück gefallen. Meint, sein Produktionsprozess ist nicht effizient genug, seine Konkurrenten können effizienter produzieren, daher billiger anbieten und somit bleibt seine Ware liegen. In marxist terms, er hat oberhalb der “gesellschaftlich durchschnittlich notwendigen Arbeitszeit” produziert. Das ist der Tod eines jeden Kapitalisten.

    Verlangt er also einen Preis, der seine Arbeitskosten abdecken würde, macht er Verlust, der Konkurrent nicht, weil er ja geringere Arbeitskosten hatte.
    Er wird also darunter anbieten und kann er seinen Produktionsprozess nicht ausreichend rationalisieren (“wettbewerbsfähig” machen), meldet er irgendwann Konkurs an.

    Wurden seine Arbeiter ausgebeutet?
    Ich würde sagen nein, weil sie ja nicht mehr Wert produziert haben als sie selbst wert sind.
    Der Wert ihres Produktes hat sich nach unten verschoben (weil der Wert des Produktes = die gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Arbeitszeit, also unter Berücksichtigung der konkurrierenden Produktionsprozesse).
    Diese Verschiebung des Wertes nach unten geschah ganz unabhängig von ihnen – die Konkurrenz war einfach besser (effizientere Produktionsweise).
    Während der Wert des bestimmten Produktes also “gesamtgesellschaftlich” (da haben wirs 😉 ) sank, produzieren sie immer noch am selbem Output – es sank also auch der von ihnen produzierte Wert, evtl. unter den Gegenwert den sie in Form von Löhnen ausbezahlt bekamen.
    Sie wurden also, technisch gesehen, nicht ausgebeutet.

    Haben die Arbeiter den Kapitalisten ausgebeutet?
    Nun ja, der Kapitalist hat mehr Geld in die Produktion (also in die Arbeiter) vorausgeschossen als am Ende Wert produziert wurde weil der gesamtgesellschaftl. Wert (ergo der (Gleichgewichts-)Marktpreis) inzwischen gesunken ist.
    Dies ist intellektuell wohl aber eher der Fehler des Kapitalisten. Es haben ja die Arbeiter nicht “absichtlich” weniger Wert produziert, sondern er ist im Wettbewerb zurück gefallen.
    Das fehlende Geld zum break even haben auch nicht wirklich die Arbeiter, sondern der entprechende Mehrwert wurde am Markt verkonsumiert (sein Produkt hat keinen Mehrwert mehr, da unter gesellschaftl. notw. Arbeitsz.), und den haben jetzt seine Konkurrenten.

    Ich würde sagen hier wurde weder in die eine noch in die andere Richtung ausgebeutet, sondern über den Markt fand eine Umverteilung des Mehrwerts zu seinen Ungunsten statt.

    Überhaupt, dass Arbeiter einen Kapitalisten ausbeuten ist gemäß Marx per Definition ziemlich unmöglich, weil die Ausbeutung (=Mehrwert) ja definiert ist über die Differenz des Werts der Arbeit und des von der Arbeit geschaffenem Wert.
    Da per Definition der Arbeiter arbeitet und nicht der Kapitalist (cool bleiben..*), kann der Kapitalist selbst gar keinen Mehrwert schaffen und der Arbeiter somit dem Kapitalisten auch keinen Mehrwert wegnehmen. Er kann Geld von ihm stehlen etc, das ist aber nicht Ausbeutung und Produktion von Mehrwert im Marx’schen Sinne.

    *Der Kapitalist “arbeitet” nicht im Marx’schen Sinne, er deligiert die Arbeit.

  3. Luke Lametta

    Erm nein, die hat mit der Grenznutzenlehre nichts zu tun. Der lange emeritierte Prof. Schneider (WU) hat den Grenznutzen damals so erklärt: “1 Stück Torte schleck, 5 Stück Torte speibm”, fand ich auf Anhieb sehr schön, vielleicht nochmal den Methodenstreit zwischen Historischer und Grenznutzen-Schule nachschlagen, Sie haben das nicht verstanden, tut mir leid.

    Grenzproduktivität wiederum ist ein Begriff aus der Produktionstheorie, mit subjektivem oder objektivem Nutzen, ordinalen oder kardinalen Präferenzen hat das nichts zu tun. Sie bringen ganze Kategorien durcheinander, das bringts so nicht. Was passiert, wenn der Kapitalgüter/Arbeitskraft-Kapitalist nicht mehr arbeitet, haben sie grad bei Zielpunkt bestaunen können, dann arbeiten auch keine Arbeitskraft-Kapitalisten mehr. Sowas wie ein Gebrauchs”wert” existiert nicht, und es ist ein bisschen egal, wieviel “gesellschaftliche Produktion” in DDR-Quadratpullovern steckte, selbst dort wollte sie niemand, Wert 0. Man müsste erst mal jede zweite Vokabel dekonstruieren und das freut mich heute nicht mehr, selbst wenn sie anfangen würden, Friedmanites von Austrians zu trennen, bleibts mühsam, weil etwa auch Nicht-Praxeologen österreichische Einsichten wie subjektive Wertlehre, Wissensproblem, die Beiträge zur Economic Calculation Debate, die Unternehmer- oder Kapitaltheorie oder oder oder wertschätzen. Erzählen Sie mir lieber noch was zum ‘Algorithmenhandel’! Beste Grüße.

  4. Karl Markt

    @Luke Lametta
    Sie betreiben doch Haarspalterei.
    Sämtliche Konzepte der Wirstschaftswissenschaften seit Beginn des 20. Jh, also der “marginal revolution” basieren auf dem “subjektiven Nutzen”, welcher als “Befreiungsschlag” von Marx’ “objektiver Wertlehre” ins Leben gerufen wurde.
    Ich glaube Ihnen schon dass Sie hier gerne Ihr allumfassendes Wissen über sämtliche Teilströmungen ausbreiten würden, wenn Sie jedoch den “common denominator” in all diesen Strömigen nicht erkennen, bin ich etwas enttäuscht.

    “Was passiert, wenn der Kapitalgüter/Arbeitskraft-Kapitalist nicht mehr arbeitet, haben sie grad bei Zielpunkt bestaunen können”
    Konkurrenz bedingt Verlierer, egal wieviel jeder arbeitet. Wettbewerb führt zu Monopolen.
    Ich mache mir Sorgen dass auch Sie schon ausgestiegen sind. Niemand sagt, der Kapitalist ist unnötig. Bloß seine Arbeitsleistung ist nicht die, die gekauft und verkauft wird.
    Der Kapitalist kauft und verkauft Arbeit, das ist seine Arbeit, zufrieden?

    “Sowas wie ein Gebrauchs“wert“ existiert nicht”
    Sowas wie Gebrauchswert existiert nicht?
    Jetzt werden Sie aber wild.
    Zur Info, der Gebrauchswert bei Marx meint den subjektiven Nutzen.

    “und es ist ein bisschen egal, wieviel „gesellschaftliche Produktion“ in DDR-Quadratpullovern steckte, selbst dort wollte sie niemand, Wert 0.””
    Oje, ausgestiegen? Ich sagte ja, was keinen Gebrauchswert hat, kann auch keinen Tauschwert haben. Nur etwas das ein Bedürnis befriedigt, kann einen Tauschwert (also Preis) haben.
    Wenn niemand Quadratpullover will, können Quadratpullover auch keinen Tauschwert haben, hab ich ich meinem vorigen Kommentar dargelegt.
    Was wollen Sie mit diesem Beispiel also? Warum reden wir jetzt über DDR?

    “selbst wenn sie anfangen würden, Friedmanites von Austrians zu trennen, bleibts mühsam, weil etwa auch Nicht-Praxeologen österreichische Einsichten wie subjektive Wertlehre, Wissensproblem, die Beiträge zur Economic Calculation Debate, die Unternehmer- oder Kapitaltheorie oder oder oder wertschätzen”

    Klar tun Sie das, weil Sie alle auf der subjektiven Nutzenlehre fußen und nicht auf Marx.
    DIE ökonomische Diskussion die es (bis heute) zu schlagen gilt ist Marx vs. subjektive Nutzenlehre. Dann können wir uns mal Detailströmungen zuwenden, falls es noch notwendig ist. Aber ich fürchte die marginal revolution hat euch ein Ei gelegt 😉
    Erklären Sie mir doch mach Grenzproduktivität ohne marginalen Nutzen.

  5. Luke Lametta

    die marginal revolution stieg lange vor dem Beginn des 20. Jhd. und die subjektive Wertlehre existierte da schon ewig, das ist doch lächerlich. Sie haben da ganz wesentliche Beiträge der spanischen Spätscholastiker oder französischen Physiokraten (Cantillon, Bastiat,…) verschlafen. Jeder kauft und verkauft Arbeit sobald er handelt und tauscht, das ist doch weiters kein Kriterium für jene Marktteilnehmer, denen Sie (nebenbei völlig erratisch) die Kapitalisteneigenschaft andichten – was sind Voest-Arbeiter mit Belegschaftsaktien? Was ein angestellter CEO ohne jedwedem Privateigentum an dem von ihm gemanagten Unternehmen?

    Ihre Marx-Schlacht ist seit über 150 Jahren geschlagen und endete mit der wissenschaftlichen, nicht “ideologischen” Widerlegung der Arbeitswerttheorie als Herzstück des Marxismus, womit diesem der intellektuelle Stecker gezogen wurde. Was ihn freilich nicht davon abhielt, erst mal den halben Erdball für ein Jahrhundert zu unterjochen, bevor er auf einer Pyramide aus so 200 Mio. Totenköpfen thronend endgültig havarierte. Keine Sau außerhalb von Skurrilitätenkabinetten wie der ÖH Wien oder Schanze HH interessiert sich heute mehr für das ökonomische Atomstromfilter-Äquivalent Marxismus, wenn auch va. deshalb nicht, weil selbst die classe politique fast überall begriffen hat, dass der creeping socialism ihm in Sachen Ausbeutung einfach weit überlegen ist.

  6. Karl Markt

    @Luke Lametta
    “was sind Voest-Arbeiter mit Belegschaftsaktien? Was ein angestellter CEO ohne jedwedem Privateigentum an dem von ihm gemanagten Unternehmen?”

    Ein unternehmen funktioniert nach kapitalistischen Gesichtspunkten und jeder nimmt seine Rolle innerhalb des Unternehmens nach diesen Gesichtspunkten ein.
    Ein CEO übernimmt die Rolle das Kapitalisten, ein Angestellter die Rolle des Arbeiters.
    Hält der Angestellte Aktien, wird er am Gewinn (ergo Mehrwert) beteiligt. Hat der CEO keine Aktien, wird er eben nicht beteiligt. Das war einfach.
    Gemäß Marx ist eine AG übrigens eine “Übergangsform” zum Kommunismus, da das Kapital ja vergesellschaftet ist, und nicht mir (zentralisiert) Privat.
    Der beste Beweis das “vergesellschaftetes Kapital” nichts mit Gulag zu tun hat.
    In der DDR war das Kapital übrigens nicht vergesellschaftet, sondern zentralisiert in staatlicher Hand.

    “Ihre Marx-Schlacht ist seit über 150 Jahren geschlagen und endete mit der wissenschaftlichen, nicht „ideologischen“ Widerlegung der Arbeitswerttheorie als Herzstück des Marxismus, womit diesem der intellektuelle Stecker gezogen wurde.”

    Das ist der Kardinalirrtum!
    Wie geht die wissenschaftliche Widerlegung der Arbeitswerttheorie?
    Meines Wissens nach dadurch dass Böhm Bawerk den Zusammenhang zwischen dem mikro-ökonomischen Konzept des Mehrwerts und dem makroökonomischen Konzept der Durchschnittprofitrate nicht verstand und daraus eine “Inkonsistenz” konstituierte.
    Für Marx interessieren sich ungefähr so viele wie für Kant, Hegel, Aristoteles etc..
    Aber Sie habe recht, DJ Ötzi hat mehr Fans.

    Is das Grenzprodukt nicht einfach der Grenznutzen der Kostengüter? Vielleicht sollten Sie mal Ihre “Kategorien” in Einklang bringen 😉

  7. Luke Lametta

    Eine AG ist eben nicht “vergesellschaftliches” Kapital (so ein Christos Felberakis-Euphemismus für “verstaatlichtes”), sondern eine Eigentümergemeinschaft, so mit all den dem Staatssozialismus fremden, fancy features wie Sezessions-, Veto- oder liberalem Zensuswahlrecht, bei denen der Sozialist die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen pflegt. Die AWT samt Wertparadoxon, welches Marx so zu schaffen machte, hat Menger nicht B.-B. aufgelöst, was genau verstehen Sie denn unter Grenznutzen, versuchen Sies mal in 140 chars. “Grenznutzen des Kostenguts” gefällt mir eh schon wieder nicht so schlecht, blöd jetzt für Sie: ist einer subjektiven Bewertung unterworfen und davon gibts zu jedem Zeitpunkt t so 8 Milliarden verschiedene, während Variablen wie Zeitaufwand kein Element der Wert- und Preisbildung, nie gewesen sind, nie sein werden (eine Wertkonzeption, die übrigens auch nicht Marx erfunden hat).

  8. Karl Markt

    @Luke Lametta
    “Eine AG ist eben nicht „vergesellschaftliches“ Kapital”
    Doch. Heißt ja auch so.

    Vergesellschaftlicht meint im Marx’schen Sinne eben nicht verstaatlicht.
    Der Staat ist ja, gerade im Marx’schen Sinne, nicht “die Gesellschaft”, sondern Herrschaftsinstrument der einen Klasse über die andere.

    Aber wurscht, mit Quellen bei der Hand könnte ich jetzt ewig so weiter machen.

    Wenn Sie Quellen zu wissenschaftlichen Widerlegung der AWT haben würde ich Sie dankend entgegen nehmen.

  9. gms

    Karl,

    “da gemäß Marx nur Gebrauchswerte „Träger von Tauschwert“ sein können.”

    Das ist entweder Bullshit oder tautologisch, wonach selbst die allein mögliche Verwendung zum Tausch oder zur Ergötzung selbst wiederum zwingend einen Gebrauch induziert. Wäre Geld oder ein Kunstwerk zu nichts zu gebrauchen, wäre es wertlos. Apropos:

    “Wie geht die wissenschaftliche Widerlegung der Arbeitswerttheorie?”

    Sie liegt im Aufzeigen eines einzigen validen Gegenbeispiels, das sich beliebig auf analoge Szenarien übertragen läßt: Du arbeitest hier im Forum wie ein Duracellhase auf Koks, indem du hyperaktiv Kraft längs eines Weges inform von Tastendrücken, garniert mit Mausklicks ausübst, obwohl diese Arbeit erkennbar wertlos ist.
    Grube auf, reinhüpfen, hüsteln und den ausgehoben Sand per Seil und Wippe ins Loch wieder über sich reinplumsen lassen — so arbeitete man wertlos vor dem 20sten Jahrhundert. Doch dann kam das Internet, und niemand muß sich mehr die Hände schmutzig machen. Stimmt’s, Karl?

    “Gemäß Marx ist eine AG übrigens eine „Übergangsform“ zum Kommunismus, da das Kapital ja vergesellschaftet ist, und nicht mir (zentralisiert) Privat.”

    Dieser Satz und das sonst hier von dir massenhaft Geklopfte wiederum widersprechen obiger Behauptung einer Wertlosigkeit, kann doch fast jede Arbeit wertvolle Beispiele für linke mentale Verfaßtheit liefern, falls daran tatsächlich Nachfrage existiert.

    Stellt sich abschließend die Frage nach dem Wert deiner Arbeit, hättest du sie uns nicht hier in Syntax geronnen zum Zerfleddern vorgeworfen. Laut Marx wäre jeder noch so absurde und beschrittene Umweg auf dem Weg zum Produkt ‘zeitwertmäßig’ einzurechnen und jede niedergeschriebene Erkenntnis umso wertvoller, je mehr und je exzessiver Idioten zuvor Räder in andere Richtungen geschlagen hätten, bevor sie mangels Alternativen irgendwann doch richtig abbiegen mußten. Mehr als Heizwert haben Marxens Kapital-Bände dennoch oder gerade deshalb nicht.

  10. Luke Lametta

    Doch. Heißt ja auch so.

    na gut, dann sind wir halt jetzt im Stadium der Etikettenhuberei angekommen. Wieso wollen Marxisten dann immer noch Siemens und Daimler “vergesellschaften”? Gibts da eine “objektiv” richtige Anzahl von Eigentümern, reichen paar 10.000 nicht? Kann man diese korrekte Gebrauchszahl auch mit der Arbeitswerttheorie ausrechnen? Fragen über Fragen. Als würde man bei “Übergangsformen” die Füße still halten und zuschauen wollen. “Gewerkschaften” fielen vor ihrer gesetzlichen Privilegierung auch einfach mal nur unter die liberale Versammlungsfreiheit.

    Widerlegung der AWT

    Menger 1871

  11. Karl Markt

    oeffingerfreidenker.blogspot.co.at/2007/01/was-ist-falsch-am-neoliberalismus.html

  12. Karl Markt

    @gms
    “Laut Marx wäre jeder noch so absurde und beschrittene Umweg auf dem Weg zum Produkt ‚zeitwertmäßig‘ einzurechnen und jede niedergeschriebene Erkenntnis umso wertvoller, je mehr und je exzessiver Idioten zuvor Räder in andere Richtungen geschlagen hätten”

    Nein eben nicht. Sämtliche Arbeit oberhalb der gesellschaftlich notwendigen (=gemäß der herrschenden Produktivkraft) ist wertlos.

    “Sie liegt im Aufzeigen eines einzigen validen Gegenbeispiels, das sich beliebig auf analoge Szenarien übertragen läßt: Du arbeitest hier im Forum wie ein Duracellhase auf Koks, indem du hyperaktiv Kraft längs eines Weges inform von Tastendrücken, garniert mit Mausklicks ausübst, obwohl diese Arbeit erkennbar wertlos ist.”

    Diese Arbeit befriedigt kein gesellschaftliches Bedürfnis, ist also wertlos genau wie Grube graben und reinhüpfen. Kein Widerspruch zu Marx.
    Von Ihrer arroganten Ignoranz umnebelt entgeht Ihnen jedes noch so einfache Argument meinerseits.

  13. Karl Markt

    @Luke Lamette
    “Wieso wollen Marxisten dann immer noch Siemens und Daimler „vergesellschaften“? Gibts da eine „objektiv“ richtige Anzahl von Eigentümern, reichen paar 10.000 nicht? Kann man diese korrekte Gebrauchszahl auch mit der Arbeitswerttheorie ausrechnen?”

    Interessante, weiterführende Fragen, die AWT ist damit aber nicht widerlegt.

  14. Karl Markt

    Die herrschende neoklassische Wirtschaftstheorie – als theoretisches Paradigma wird sie „Neoklassik“ genannt, in der politischen Praxis einfach „Neoliberalismus“ – arbeitet im Bereich der Verteilungstheorie wesentlich mit Grenzproduktivitäten, z.B. im Gegensatz zur Marxschen Werttheorie oder Sraffas Neoricardianismus. Jedem Produktionsfaktor (das sind in der Regel „Kapital“ und „Arbeit“) wird also ein marginaler Beitrag zur Produktion des Endproduktes zugeordnet….

    …”Die Arbeits-Nachfragefunktion der Neoklassik ist nun ganz besonders ins Visier der Kritik geraten. Entsprechend der neoklassischen Modell-Annahmen muß eigentlich der Preis der Arbeit fallen, damit neue Anreize für Unternehmen bestehen, Arbeitsplätze zu schaffen (also den Produktionsfaktor „Kapital“ durch „Arbeit“ zu ersetzen). Deshalb gerät ja das allgemeine Lohnniveau beständig unter Druck und es werden niedrigere Löhne gefordert. Um eine solche Aussage treffen zu können, müssen Neoklassiker eine „aggregierte Produktionsfunktion“ konstruieren, denn die Arbeits-Nachfragefunktion muß mit der Kapital-Nachfragefunktion ins Verhältnis gesetzt werden. Hierzu muß man wissen, daß „Produktionsfunktionen“ normalerweise technische (also nicht preisförmige!) Beziehungen mikroökonomischer Natur darstellen, nämlich den Einsatz von Input-Gütern („Produktionsmitteln“) zur stofflich möglichst effizienten Produktion des Output. Die Input-Güter werden hierbei nicht monetär bewertet, es handelt sich um rein technisch-gebrauchswertförmige Relationen, z.B. den Einsatz von Mehl, Salz, Wasser und Hefe zur Produktion von Brot. Zur Behandlung makroökonomischer Fragen konstruiert die Neoklassik nun eine aggregierte Produktionsfunktion, welche das Nettoinlandsprodukt aus der Kombination der Inputfaktoren Kapital und Arbeit ausdrückt. Sie formuliert somit das Einsatzverhältnis von Kapital und Arbeit der gesamten Wirtschaft, das Produktionsvolumen sowie die Verteilung (zwischen Kapital und Arbeit). Sie funktioniert vollkommen analog zu mikroökonomischen Produktionsfunktionen, obwohl sie nun vor der Schwierigkeit steht, die heterogenen Güter auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen (sonst müßten Mehl, Werkbänke, Rohöl etc. addiert werden zu einem physisch homogenen „Brei“). Dieser naive Schluß von der mikroökonomischen (produktionstechnischen, disaggregierten) Ebene auf die makroökonomische (preisförmig-aggregierte) sollte sich als fatal erweisen.”

    …”Die Kritik fokussierte sich also auf folgenden Punkt: Um die Profitrate bzw. Kapitalverzinsung zu bestimmen müssen die heterogenen Güter, die den „Produktionsfaktor Kapital“ in seiner Gänze bilden aggregiert werden, denn sonst ist ein einheitlicher Maßstab zur Bewertung der Kapitalgüter nicht konstruierbar. Das Kapital muß also preisförmig bewertet werden und dies unabhängig vom Zins, da das preisförmig bewertete Kapital ja die Grundlage zur Bestimmung des Zinses liefern soll. Hier nun beißt sich die Katze in den Schwanz und das Problem wird unlösbar, denn der Wert des Kapitalstocks hängt von der Höhe des Zinssatzes ab und umgekehrt. Die technische Grenzproduktivität kann also in der Welt der Preise keine Aussagen mehr treffen, denn hier treten Wechselwirkungen auf, die der Natur der Preisform (die hier in Anspruch genommen werden muß) selbst entspringen. Zins und Kapitalstock sind aber bei preisförmiger Bewertung keine kausal aufeinander beziehbare Größen wie in der Weizenwelt, sondern sich wechselseitig bedingende und voraussetzende Größen. Rein praktisch bedeutet dies, daß z.B. eine Veränderung des Lohnniveaus nicht mehr der simplen, neoklassischen Kurvenform folgen muß, sondern ganz andere Effekte eintreten können. Da die unterschiedlichen Branchen nämlich unterschiedlich kapitalintensiv arbeiten, hat ein veränderter Lohn unterschiedliche Auswirkungen auf die unterschiedlichen Produktionsbereiche. Arbeitsintensive Bereiche sind anders betroffen als kapitalintensive. Es bildet sich bei er Lohnänderung also ein neues, relatives Preissystem heraus und somit ein neues Gleichgewicht. Dieses neue Gleichgewicht impliziert dann auch eine neue Bewertung der Kapitalgüter, eine neue Technikwahl und ein neues Beschäftigungsniveau. Diese neue Situation bedingt aber im Fortgang des Produktionsprozesses eine erneute Veränderung des Preissystems, die ein neues Gleichgewicht mit neuen Preisen, neuem Beschäftigungsvolumen, neuer Technikwahl impliziert etc. Folglich tritt in einer verflochtenen Volkswirtschaft, in der unterschiedliche Kapitalintensitäten und Möglichkeiten der Technikwahl bestehen ein gänzlich neues Gleichgewicht ein, das ein höheres oder niedrigeres Beschäftigungsniveau als das Ausgangs-Gleichgewicht haben kann. Der simple neoklassische Determinismus (Löhne runter, Beschäftigung rauf und umgekehrt) erweist sich als absolut abstruser Sonderfall, der nur in einer geldlosen Ein-Gut-Welt der Regelfall ist.”

    Letztlich lief auch Samuelsons Rettungsversuch der neoklassischen Kapitaltheorie auf diese Lösung unter anderen Voraussetzungen hinaus: Er konstruierte eine „Surrogat-Produktionsfunktion“ mit einheitlicher Kapitalintensität in allen Branchen. Unter dieser Voraussetzung gilt natürlich die neoklassische Kapitaltheorie, denn dann sind gerade die Effekte, welche eine Verflechtung unterschiedlich kapitalintensiver Branchen nach sich zieht, per definitionem ausgeschlossen[4]. Plausibler wird die neoklassische Kapitaltheorie so freilich nicht, denn „die Annahme gleicher Kapitalintensität in allen Branchen läuft auf die gleiche Unterstellung hinaus wie die Annahme, daß in der gesamten Ökonomie nur ein Gut produziert wird“[5]. Das Desaster der Neoklassiker wurde noch größer, als Samuelsons Schüler Levhari versuchte, die Effekte der Technikwahl im Sinne der Neoklassik zu „entschärfen“, denn hier erwuchs ein weiteres Problem für den neoklassische Lohn-Zins-Zusammenhang. Levharis „Beweis“ erwies sich als komplett falsch und wurde von diesem dann frustriert zurückgezogen[6]. Mittels einer ganz immanenten, die Neoklassik an ihren eigenen Maßstäben und Ansprüchen messenden Kritik wurde also zweifelsfrei erwiesen:

    Werden Kapitalgüter und Endprodukte in Preisen berechnet, kann die beschäftigungsintensive Zielrichtung einer Lohnveränderung in einer Welt mit beliebig vielen Kapitalgütern, unterschiedlicher Kapitalintensität der Branchen und intersektoreller Verflechtung nicht angegeben werden.

    …”Versuche von Neoklassikern, das Desaster der Cambridge-Kontroverse herunterzuspielen gab es viele, doch sind die Ausbruchs-Versuche bisher ziemlich kläglich gescheitert oder muten sehr esoterisch an[16]. Wissenssoziologisch interessant ist hierbei die Tatsache, daß Samuelson bis heute aus der Widerlegung der neoklassischen Kapitaltheorie keine Konsequenzen gezogen hat und die Debatte in seinem renommierten Lehrbuch zur Volkswirtschaftslehre hartnäckig totschweigt[17]. Studenten der Volkswirtschaftslehre jedenfalls sollen mit so brisanten Informationen nicht unnötig „belastet“ werden auf ihrem Weg in den herrschenden Wissenschaftsbetrieb. Das Problem der Aggregation heterogener Kapitalgüter bleibt bestehen für die neoklassische Theorie”… usw…

    FAZIT: Alles was auf dem marginalen Grenznutzen basiert, insbesondere die Spiegelung Haushalt -> Produktion, (hier ist ja auch die Verschleiherung des wahren Produktionsverhältnisses) führt ins Chaos.

  15. Karl Markt

    “Der simple neoklassische Determinismus (Löhne runter, Beschäftigung rauf und umgekehrt) erweist sich als absolut abstruser Sonderfall, der nur in einer geldlosen Ein-Gut-Welt der Regelfall ist.“ ”

    Soll meinen, gemäß der neoklassischen Theorie selbst, müsste das gar nicht sein. Es wäre eher sogar ein absoluter Sonderfall, was natürlich diametral der Realität entgegengesetzt ist.
    Theorie falsifiziert.

  16. Karl Markt

    Somit hätten wir zumindest schon 2 falsche Theorien, wenn die AWT auch falsch ist 😉

  17. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Ihre Beiträge sind definitiv zu kurz!
    Erst wenn sie das Volumen des Kapital überschreiten, werden sie “ernst” genommen und unterliegen “der” AWT.
    Nebstbei: Grau ist alle Theorie, so lange der Mensch nicht gezwungen wird, einer/Ihrer Theorie zu folgen, ist alles was Sie tippen, mehr als nur obsolet

  18. Karl Markt

    @Thomas Holzer
    Es gibt eben Menschen, die versuchen, Dingen auf den Grund zu gehen.
    Aber ich weiß, Perlen vor die Säue…

  19. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Ich verzichte dankend und liebend gerne auf Ihre sozialistischen/kommunistischen “Perlen”, “entpuppen” diese sich schlußendlich doch für Menschen, welche selbst denken, als (fast) immer tödlich, zumindest als sehr repressiv.

  20. Fragolin

    @Karlchen
    Auch wenn es Ähnlichkeiten geben sollte, das was bei Ziegen hinten rausfällt ist zwar klein und rund, aber keine Perle…

  21. gms

    Karl,

    “Sämtliche Arbeit oberhalb der gesellschaftlich notwendigen (=gemäß der herrschenden Produktivkraft) ist wertlos.”

    Soso.

    “Diese Arbeit befriedigt kein gesellschaftliches Bedürfnis, ist also wertlos genau wie Grube graben und reinhüpfen. Kein Widerspruch zu Marx.”

    Falsch. Ich hätte Marx dafür fürstlich entlohnt, so die Grube tief genug gewesen wäre. Was nun?

    “Von Ihrer arroganten Ignoranz umnebelt entgeht Ihnen jedes noch so einfache Argument meinerseits.”

    Karl, du argumentierst nicht, sondern doppelst deinen Umsinn später mit noch größerem auf. Das machen alle gläubigen Kreationisten.

    “Es gibt eben Menschen, die versuchen, Dingen auf den Grund zu gehen.”

    Bei dir bleibt es beim Versuch, weil es bei Marx keinen festen Grund gibt. Dagegen ist der Eckpfeiler der Austrians sogar in Prosaform noch kurz und für jederman ohne Mathe- oder Ontologiestudium nachvollziehbar:

    Das Individuum trachtet danach, sein eigenes Gut gegen ein für ihn wertvolleres einzutauschen. Klingt komisch, ist aber so. Niederwertiges im Tausch wissentlich und gezielt anzustreben, schließt sich erkennbar aus, Gleichwertiges tauschen ist Ressourcenverschwendung, zumal die Transaktion selbst einen Aufwand darstellt, womit auch das rausfällt. Nach dem vollzogenen Tausch stehen beide Seiten aus ihrer jeweiligen Sicht besser da als vorher, was die gegenläufige Bewertung des Wertes der getauschten Güter einmal mehr beweist.

    Nicht nur gibt es keinen objektiven Wert für Güter, es gibt auch keine *jetzt und für jedermann* gültigen Preise. Das einzig feststellbar sind zurückliegende Tauschverhältnisse oder alternativ gegenwärtige *Wünsche* für ein bestimmtes Angebot oder eine solche Nachfrage, die auf Erfüllung in der Zukunft harren.
    Jede Behauptung, dies oder jenes hätte *jetzt* für alle Menschen einen bestimmten Preis, ist zwangsweise falsch. Ein Individuum kann in jedem einzelnen Moment einzig und allein seiner eigenen aktuellen Präferenz Ausdruck verleihen, und diese wiederum kann sich in einem einzelnen Tauschakt mit einer anderen Partei decken, weil die jeweiligen Wertungen ausreichend weit auseinander liegen.

    Der Unsinn der Arbeitswerttheorie liegt in seiner *Rückwärtsgewandtheit* und dem Aufsummerien der Zeiten, die seit Adam und Eva direkt und indirekt vor dem Tauschakt in ein Werk einflossen.
    Selbst wenn dies möglich wäre und die Menschheit dafür irgendein Sensorium hätte, was wir versuchsweise annehmen wollen, juckt die Vergangenheit den einzelnen tauschenden Menschen nicht, denn für ihn messen sich die Werte des abgegebenen und des dafür erhaltenen Guts an deren *künftigen* Nutzungen allein durch ihn selbst, die er unterbindet respektive ermöglicht.

    Die Zukunft ist per Definition ungewiss, jeder Mensch beurteilt und wertet sie und das zu ihrer Bewältigung Erstrebenswerte in seinem eigenen kleinen subjektiven Kontext. Ob Marx nun eine Stunde oder zehn Jahre für seine Grube schaufelte, ob der dabei verschlissene Spaten billig oder teuer war — das Loch hat einen fraglichen Wert, und dieser ist alles andere als objektiv ermittelbar. Hätte Marx geschaufelt, anstatt Tonnen von Papier mit Zeichen zu füllen, hätte er’s wahrscheinlich selbst bemerkt, so aber nervt er die Menschheit sogar noch aus dem Grab heraus.

  22. Luke Lametta

    Mr. Markt, was wollen Sie denn jetzt wieder mit der Neoklassik? Die Diskrepanz zwischen deren homo oeconomicus Modellmathematik und der deduktiven Methode der Österreicher hab ich doch grad noch ein wenig (erfolglos) versucht zu erklären. Der wesentliche Unterschied zur Naturwissenschaft, also der (versuchten) Vermathematisierung der Ökonomie (etwa durch Friedman e tutti quanti Chicagoites, von der Church of Keynes und noch Schlimmerem mal ganz zu schweigen) liegt darin, dass die Ursache menschlichen Handelns (für Österreicher) a priori bekannt ist. Die erkenntnistheoretische Basis ist die Akzeptanz unumgänglicher, aprioristischer Anteile jedweder menschlichen Erkenntnisleistung. Haben Sie sich noch nie Gedanken über die Widersinnigkeit von Empirismus und Positivismus, also der -natur-wissenschaftlichen Methode, in der Ökonomie gemacht? Glaub ich gar nicht.

  23. mariuslupus

    Diskussion, als Beispiel dass die marxistische Demagogie immer siegt. Die marxistische Demagogie braucht sich nicht um Fakten zu kümmern, keine Beweise liefern . Die Behauptung , dass wenn man der marxistischer Ideologie folgt, ist der Weg ins kommunistische Paradies nur die Frage der Zeit und der Vernichtung des Klassenfeindes. Der Marxismus-Leninismus geht von der Tatsache aus, dass nur der Klassenfeind den Weg ins Paradies der Werktätigen versperrt. Im Paradies der Werktätigen gilt nicht der kapitalistische Grundsatz “Jeden nach seiner Leistung”, sondern “Jeden nach seinen Bedürfnissen”, Axiom des dialektischen Materialismus.
    Dieses Paradies will Angela Merkel bereits jetzt für alle Wirtschaftsankömmlinge errichten. Aber die marxistische Propagaganda hat die Diskussion in die gewünschte Richtung gelenkt, abgelenkt. Fazit , Faymann darf seine Lieblinge behalten, Angela auch. Nix Abschiebung.

  24. Lisa

    @Karl MArkt: Haben Sei vielleicht zu viele Interpreten von Marx und Lenin gelesen statt sich die Originale wieder mal vorzunehmen und parallel dazu Geschichtsbücher zu konsultieren? Dazu genügt Lesen Können, etwas schlichter Hausverstand und unvoreingenommene Menschenbeobachtung. Hinterfragen Sie das Marx’sche Vokabular: was hat er damals gemeint und wie verstehen wir das Wort heute? Wie war die Lebenssituation der Menschen, die er tatsächlich (und eben nicht nur theoretisch) erlebte und inwieweit unterscheidet sich der heutige Arbeitnehmer von dem des 18. und 19. – oder auch 20. – Jahrhunderts? Theorien aus Realität abzuleiten ist okay, kann aber u.U. danebengreifen, Mit Theorien Realität abzuleiten ist indes zu 100% falsch.

  25. Lisa

    Nchtrag, um aufs Thema zurückzukommen: in der Schweiz geht es etwa 48 Stunden, d.h. etwa 2 Tage, bis festgestellt ist, wer Asyl bekommt. Der Trick der Nordafrikaner u.a. sich as Syrer auszugeben, funktioniert nich, wennsyrische Muttersprachler eingesetzt werden, die den arabischen Dialekt andere Länder aussondern können. Ganz blöd, wenn diese Beurteilung durch eine Frau übernommen wird, die sich nicht mal durch ein charmantes Lächeln und Komplimente aus dem Konzept bringen lässt. Kalar gibt das den Dolmeschern/Burteilern eine gewisse Macht – aber dasghört nun mal zu Beurteilungen. WEnn die Eingewanderten nciht in solchenMAsenunterkünften gehalten würden (bei Legehennen verbietet man Battereihlatung!), sondern sehr, sehr kleinräumig verteilt würden, könnten sich die Kommunen darum kümmern – alles würde schneller gehen, sogar eine allfällige Integration bei Bleiberecht. Was sit das nur für ein schwerfälliges Vorgehen!

  26. mariuslupus

    @Lisa
    In welcher Schweiz leben Sie ? Die Schweiz ist nicht ein Wolkenkucksheim ? Die Schweiz ist im Würgegriff der Linken und der Grünen, und von einen Bundesrat der seine eze aus Brüssel erhält. Die Schweiz röchelt nur noch. Tempi passati. Adieu, direkte Demokratie

  27. Lisa

    @mariuslupus: keine Angst, die Schweizer lassen sich nicht so leicht würgen, die habens sogar geschafft, gewisse Punnkte der Europäischen Menschenrechte für sich nicht als verbindlich zu erklären, zB das Recht auf geheime Wahlen: die Landsgemeinden verzichten darauf. Auch die “Gemeindeversammlungen” (die in beinahe jedem Kanton wieder anders genannt werden) geben dem einzelnen Bürger schon ziemlich viel Mitsprache, Einsprachsrecht und Handlungsmöglichkeit. Die Mehrheit gewinnt zwar in den Volksabstimmungen, aber der Minderheit werden immer Konzessionen gemacht, vor allem bei knappem Ausgang, damit auch ihre Anliegen Berücksichtigung finden. Daher gibt es von Stimmbürgern viel weniger primitive Hasspostings als anderswo. Die meisten erkennt man an der Sprache als von Jugendlichen oder frustrierten Dummköpfen und untätigen, aber dauernd mosernden Verlierern verfasst. Im Bezug auf Demokratie muss ich sogar als Nicht-SVP-Wählerin* einem Blocher in gewissen Punkten Recht geben, wie auch andern Politikern und Autoren, die Fakten beim Namen nennen.
    *ich wähle prinzipiell keine Parteien, sondern stelle meine Wahl-Listen selbst zusammen. Also nix Wolkenkuckucksheim, sondern Ärmel aufgekrempelt und handeln, wo immer es mir möglich ist.

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