Wie spricht man Gendersternchen korrekt aus?

“….Reden, wie man will? Nicht an der Universität Wien. Sie fordert Pausen beim Sprechen. Damit man den Genderstern heraushört” NZZ, mehr hier

17 comments

  1. Herbert Manninger

    Wenigstens ist dann demnächst die Frauenquote obsolet. Bisher diskriminierte Männer bei der Bewerbung von Tobjobs könnten sich in Zukunft bedarfsgemäß umorientieren.
    Die Zukunft gehört dem Genderchamäleon.

  2. Jürgen

    Ein paar Tage harter körperlicher Arbeit würden da gewissen Leuten gut tun, denen anscheinend vor lauter Langeweile nur noch Schwachsinn einfällt.

  3. Kluftinger

    War vorauszusehen! Wenn man auf der wissenschaftlichen Ebene nichts mehr weiterbringt, verirrt man sich in Scheingefechte auf einer völlig kuriosen Ebene.
    Man darf aber fragen, wie der Steuerzahler dazu kommt, derartigen Nonsens finanziell zu unterstützen? Und was treibt den Herrn Rektor, derartige Entwicklungen mitzutragen?
    Oder hat er nichts mehr zu melden und die zweite Reihe hat das Kommando übernommen?

  4. Gerald

    Der/die/das Steuerzahlende* wird gerade nicht gefragt, oder hat bei der letzten Befragung genau das gewählt!

  5. sokrates9

    Wo ist eigentlich die UNI Wien im internationalen Wissenschaftsranking? Verschwunden?? Warum wohl ?
    Tips werden entgegengenommen.

  6. astuga

    The Principles of Newspeak
    The Appendix of 1984 stands as Orwell’s explanation of New-speak, the official language of Oceania.
    Although Orwell felt that these ideas were too technical to completely integrate into the novel, they support the novel’s stance on language and thought in relation to the public’s acceptance of governmental control.

    Newspeak is the official language of Oceania, scheduled for official adoption around 2050, and designed to make the ideological premises of Ingsoc (Newspeak for English Socialism, the Party’s official political alignment) the only expressible doctrine.
    Newspeak is engineered to remove even the possibility of rebellious thoughts—the words by which such thoughts might be articulated have been eliminated from the language. Newspeak contains no negative terms. For example, the only way to express the meaning of “bad” is through the word “ungood.” Something extremely bad is called “doubleplus ungood.”

    Newspeak’s grammar is arranged so that any word can serve as any part of speech, and there are three different groups of vocabulary words.
    The A vocabulary contains everyday words and phrases, as Orwell says, “for such things as eating, drinking, working” and so on. In comparison with modern English, these words are fewer in number but more rigid in meaning. Newspeak leaves no room for nuance, or for degrees of meaning.
    The B vocabulary of Newspeak contains all words with political or ideological significance, specially tailored to engender blind acceptance of the Party’s doctrines. For example, “goodthink” means roughly the same thing as “orthodoxy.” The B vocabulary consists entirely of compound words and often compresses words into smaller forms to achieve conceptual simplicity: the English phrase “Thought Police,” for instance, is compressed into “thinkpol”; “the Ministry of Love” becomes “miniluv.”
    The C vocabulary encompasses words that relate specifically to science and to technical fields and disciplines. It is designed to ensure that technical knowledge remains segmented among many fields, so that no one individual can gain access to too much knowledge.
    In fact, there is no word for “science”; as Orwell writes, “Ingsoc” covers any meaning that such a concept could possibly have.

    The particularities of Newspeak make it impossible to translate most older English (oldspeak) texts into the language; the introduction of the Declaration of Independence, for instance, can be translated only into a single word: crimethink.
    Furthermore, a great many technical manuals must be translated into Newspeak; it is this bulk of translation work that explains the Party’s decision to postpone the full adoption of Newspeak to 2050.

  7. Mourawetz

    Sprache verhunzen und jetzt sollen wir auch noch ein Päuschen beim Sprechen einlegen. Und alles nur deshalb, damit niemand behaupten kann, er fühle sich nicht angesprochen und demzufolge zurück gesetzt. Die Zerstörung der Verständigung von Menschen untereinander im Namen höherer Befindlichkeiten schreitet munter voran. Was ist eigentlich die trübe Agenda, die diese Sprachfexe verfolgen? In meinen Kindheitstagen war eine Frau Professorin noch ein sprachliches Unding, doppelt gemoppelt wie weißer Schimmel. Frau Professor oder Professorin war einmal korrektes Deutsch, sehr schön, da von Redundanzen befreit, durch sparsame Wortwahl zum klaren Ausdruck erzogen. Die heutige Sterndelglückseligkeit mit Binnen-I, die alle immer wieder nebeneinander mitmeint, obwohl sie eh schon durch die einfache Form anwesend sind, ist eine Art Mehrfach-Tautologie im hässlichsten Sinne des Wortes.

  8. Rennziege

    Die “richtige” Aussprache des * oder des Binnen-I lässt sich vereinfachen: Die Frauen, besonders die heutigen, nennt man simpel “Männer- (Atemzug) -innen”, und schon passt’s. Die vielfältigen Thermofratenser und Lesbos-Besucherinnen heißen dann nicht mehr “schwul” oder “variabel Sappho”, sondern schlicht “die Andersartig (Atemzug) -innen. 🎎
    Sobald ich die erste Frau auf einem Müllwagen, in einem Bergwerk oder auf einem Highrise-Baugerüst oder Fensterputzer-Lift erblicke, glaub’ ich auch an das stupid georgelte Mantra namens Gleichberechtigung. (Ich komm’ ohne wunderbar aus, fühle mich als Weibsbild sogar erfolgreich privilegiert, ohne jemals ein MeToo-Opfer geworden zu sein.)

  9. Johannes

    Die Wiener Universität leistet sich einen unglaublichen Schildbürgerstreich, sie wird allein durch diese skurrile Schreib- und Redeweise um viele Bewertungspunkte im Ranking mit anderen Universitäten zurückfallen. Der bürokratische Aufwand für nichts, der Zeitaufwand für Studenten welche zu dieser Kryptologie gezwungen werden wird viele in ihrem Fluss sich Wissen anzueignen behindern.

    Es wird global betrachtet eine seltsam schnoddrige, schrullige Wiener Art sein, man wird darüber nicht einmal lachen sondern der wissensdurstige ferne Osten wird darüber hinweggehen und gerade wegen dieser Hindernisse welche unseren Studierenden auferlegt werden durch noch rascheres Tempo in wirklich wichtigen Fragen davonziehen.

    Während unsere Studenten darüber brüten müssen wie ihre Diplomarbeit gendergerecht formuliert wird, werden andere schon längst an neuen revolutionären Verfahren arbeiten welche einen immer größeren Wissensvorsprung bedeuten werden.

    Ich behaupte je schneller und unkonventioneller Wissen gelernt und vermittelt wird umso größer der innovative Vorsprung. Die Wiener Schule der Schrulligkeit wird wohl nicht an die großen Zeiten der Wiener Schule, welche Weltruhm erlangte, anschließen können, liegt aber dafür ganz im Geist der Zeit und das ist ja heute schon was in Österreich.

  10. Wanderer

    Die Uni Wien sollte sich eher Gedanken machen, wie man linksextreme Hörsaalblockierer, die mit SA-Methoden gegen Prof. Höbelt vorgehen, in den Griff bekommt!

  11. astuga

    Wobei dieser Mist ja nicht auf heimischem Boden gewachsen ist.
    Sondern vor allem aus dem angloamerikanischen Hochschulbereich zu uns rüberschwappt.

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