Wie sunnitische Extremisten den Balkan erobern

“…..Der Beweis für die konsequente sunnitische Islamisierung des Balkans durch die politischen Unterstützer, wie der Türkei und Saudi Arabien ist längst erbracht. Der Westen, insbesondere Europa und Österreich müssen erkennen, dass mit falsch verstandener Toleranz, dem Problem nicht weiter Vorschub geleistet werden darf. Diese gewaltbereiten sunnitischen Extremisten werden nicht umsonst als die Faschisten der Gegenwart bezeichnet. Die hart erkämpften Werte der Aufklärung und universal gültigen Menschenrechte stehen auf dem Spiel. Mit Lippenbekenntnissen und warmer Luftrethorik wird man das Problem nicht lösen. Am Balkan, vor den Türen Europas, insbesonder in Ländern mit denen die EU- Beitrittsgespräche führt, sind die sunnitischen Extremisten ein Machtfaktor geworden, dies stellt eine potenzielle Gefahr für Europa dar….” (hier)

11 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    “…und geschehen ist bisher nichts”?
    Das ist das Problem der gegenwärtigen Politik. Auf in Österreich wusste man bereits seit zwei Jahren, dass die Flüchtlingslawine bevorsteht, gesehen ist damals nichts. Im Gegenteil, diejenigen die auf die mögliche Katastrophe hingewiesen hatten wurden entweder ignoriert oder als Panikmache lächerlich gemacht.
    Ähnliches gilt für Deutschland.
    Wenn man dann in den Gazetten die Leserbrieforgie der “Befreiungsforderung” der so guten Menschen liest, wird meist vergessen, dass die Ankommenden durch Eigenleistung (Spracherwerb etc..) eine Bringschuld haben. Ganz zu schweigen von der Achtung und Akzeptanz verfassungsrechtlicher Bestimmungen , und nicht wir ein österr. Polizeigewerkschafter kürzlich im ORF sagte, “wenn die schon so weit hergekommen sind, kann man nicht mit rechtsstaatlichen Maßnahmen vorgehen”
    PS: interessanterweise hört man von den so oft gefragten Experten der Juristerei (Mayer et al.) nichts. Oder reden die nur gegen Gage?

  2. Lisa

    @astuga: und wer hat sie gewählt??? Idioten? Jedes Land hat die Regierung, die es verdient…

  3. astuga

    Das ist zwar naheliegend, aber eben nur teilweise richtig.
    Die Politik in einem Land wird nicht nur gewählt, sondern auch gemacht.

    Durch das jeweilige Wahlgesetz, durch mediale Berichterstattung, und durch von der Politik unmittelbar abhängige Beamte (zB in der Justiz).
    Mitunter auch lautstark und aggressiv durch die sog. Straße.

  4. Christian Peter

    @astuga

    vor allem in Ländern wie Deutschland und Österreich, wo sich die politischen Parteien seit Jahrzehnten den Staat zur Beute machen.

  5. astuga

    Nicht zu vergessen die Beschaffung von Wählerstimmen durch den politischen Missbrauch von Migration.

  6. Fragolin

    Als mir vor einiger Zeit ein Bekannter mit kroatischen Wurzeln erzählte, es wüsste doch jeder, dass es in Bosnien Ausbildungscamps für radikale Muslime gäbe, habe ich das nicht Ernst genommen. In den ehemaligen jugoslawischen Teilstaaten weiß doch jeder über den anderen, dass genau dort der Teufel daheim ist.
    Scheinbar sind die vermeintlichen Übertreibungen und Ressentiments eines Kriegsgeschädigten (er verlor damals innerhalb kürzester Zeit alles Hab und Gut und einige geliebte Menschen) doch nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen.
    Die Frage ist nur, warum hört und liest man nichts darüber in unseren achso investigativen Medien? Wären Terrorcamps vor unserer Haustür nicht interessanter und wichtiger als die siebenunddreißigste Vorladung Karl-Heinz Grassers vor einen Ausschuss, der täglich seine Existenzberechtigung untersuchen muss und sich deshalb Untersuchungsausschuss nennt?
    Und wie steht es mit unseren Sicherheitsbehörden, also jenem Teil, der nicht nur lächelnd und winkend wie die Pinguine aus Madagaskar an der Schleuserstation “Foknab” (“Formerly known as border”) steht und Plastikbecher mit Tee verteilt (und später wieder zusammenkehrt), sondern jener Teil, der noch seine eigentliche Arbeit jenseits karitativer Seelsorge betreibt? Wissen die was und verheimlichen es oder wissen die nix und sind damit ihr Geld nicht wert?
    Ich vermute, es wird noch einige Überraschungen geben. Und ich befürchte, es werden durch die Bank keine erfreulichen sein.

  7. Lisa

    @astuga: Ich meinte nicht die “Politik”, was ja so ziemlich alles umfasst, was in enem Staat, in einer Gemeinde “gemacht” wird. Ich meinte die Politiker, die vom Stimmvolk gewählt wurden. Die kennt man doch vor der Wahl schon, wenn man sich informiert.

  8. Lisa

    @astuga: Dann frage ich konkret: Wer von den Wählern, die jetzt so über die Politiker wettern, hat wohl an Wahlveranstaltungen teilgenommen, hat Fragen gestellt, Kandidaten zu konkreten Antworten gezwungen, und ist dann nach reiflicher Überlegung wählen gegangen? Die Stimmbeteiligung in den Kommunen ist ja nicht sehr hoch (und leere Wahlzettel sind nix wert) – dort würde man Kandidaten hautnah kennenlernen, von denen einige ja später das Land regieren werden. Wer Parteien wählt statt fähige Leute, macht es sich schon etwas bequem.

  9. astuga

    Naja, das müsste man bei jeder Wahl anders bewerten.
    Parlamentswahlen sind etwas anders als Gemeinderatswahlen oder die Wahl zum Bundespräsidenten.
    Und in Österreich haben wir ohnehin eine repräsentative Demokratie.
    Letztlich wählt man immer nur Parteien, auch wenn zumeist klar ist, welcher Politiker damit verbunden sein wird.

    Was besser ist, Parteien oder Personen zu wählen, mag ich nicht entscheiden.
    Länder wie Großbritannien, wo man seine Abgeordneten direkt wählt fahren auch nicht wirklich besser oder schlechter damit.
    Wichtiger ist wahrscheinlich grundsätzlich das politische Ethos und ob es direkte Demokratie gibt (Bspl Schweiz).

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