Wie tickt Österreich? Eine Anleitung der “NZZ”

“…..Unser Nachbarland wählt am Sonntag vorzeitig ein neues Parlament, nachdem der Ibiza-Skandal das Land in eine politische Krise gestürzt hat. Obwohl Österreich so nahe ist, ist es für Schweizer schwer greifbar. Wir erklären das Land in Stichworten. weiter hier

10 comments

  1. sokrates9

    Was vergessen wurde zu erwähnen dass Österreich- wie man jetzt im Wahlkampf sieht – voll im postfaktischen Zeitalter angelangt ist! Auch Dank völlig irrationaler Fragevorgaben im Wahlkampf dreht sich alles um Ibiza, wer Fiber hat, ob Rendi einen Luxusclub im Urlaub besucht hat und ob Kurz Niederösterreicher oder Wiener ist!
    Zusätzlich verbrät man noch 3 Milliarden an ” Wahlkampfzuckerl” wobei ich nicht glaube dass viele Menschen die Wahlentscheidung wechseln weil sie jetzt ein – eh selbstfinanziertes Zuckerl – bekommen!
    Die Frage ist derzeit wie weit kann eine “demokratische Republik?” intellektuell noch absinken!

  2. Tom Jericho

    Was jetzt so toll an diesem NZZ-Artikel sein soll, erschließt sich mir nicht. Im Gegenteil: Eine Platitüde jagt die nächste. Aber vielleicht ist das ja für Schweizer lustig?

  3. Falke

    ” … bleibt der ORF durch seine Kompetenz das Mass der Dinge – und der Stolz der Österreicher” – ist das wirklich ernst gemeint? 😉

  4. Der Realist

    Es ist schon interessant, wie gierig hierzulande alles aufgesogen wird, was so im Ausland über unser Land und Leute abgesondert wird. Hier gilt wohl das Prinzip von Angebot und Nachfrage, wird von den “politisch Korrekten” doch stets ins Ausland geschielt, welche Reaktionen dort heimische Wahlergebnisse oder auch nur irgendwelche innenpolitische Aktionen hervorrufen. Das ist wohl mangelndem Selbstbewusstsein geschuldet. Sogar Aussagen Grenzdebiler finden hierzulande breiten medialen Raum. Um möglichen ausländischen negativen Reaktionen auf Wahlergebnisse vorzubeugen, wird oftmals suggeriert, die ganze Welt blickt auf Österreich. In Wahrheit interessiert es das Ausland herzlich wenig, wer bei uns in der Hofburg den Sessel wärmt, genauso wenig wie es die meisten Österreicher interessiert, wer in Italien Staatspräsident ist, ich bin sogar überzeugt, dass acht von zehn Österreichern den Namen des aktuellen italienischen Präsidenten nicht kennen.

  5. Mourawetz

    Es ist immer interessant, zu sehen, wie uns andere sehen. Das Fremdbild bestimmt, wer wir sind, soziologisch betrachtet. Und da in diesem Wahlkampf keine Themen öffentlichem diskutiert wurden, ist es das, was übrig bleibt.

  6. Kluftinger

    @ Redneck
    Kennen sie das Problem des Eigenbildes und des Fremdbildes?
    Und kennen sie die Sage vom Basilisken in Wien. Da rät der Gelehrte, dem (Untier) Basilik einen Spiegel vorzuhalten “auf dass es bei seinem eigenen Anblick zerplatzt”.
    Für sie, einfach zum Nachdenken!

  7. astuga

    @Der Realist
    Leider richtig.
    Ich glaube nicht, dass sich viele Schweizer für vergleichbare Artikel in Standard oder Presse über die Schweiz interessieren würden.
    Wobei ich ja vermute, dass dieses schon pathologische Interesse an der Fremdbeurteilung weniger eines der Bevölkerung ist, sondern vor allem eines der heimischen Polit- und Medienlandschaft.

    Und genau dort sind ja auch Sätze wie: “Österreich hat sich blamiert, sich lächerlich gemacht.” oder “Alle schauen auf uns.” Standardphrasen und kommen so zuverlässig wie das Amen in der Kirche.
    Letztlich eine Form masochistischer Selbstüberschätzung und Teil eines negativen Selbstbildes.
    Geht wohl nicht nur mir langsam auf den Sack…

  8. Kluftinger

    Kenne seit mehr als 30 Jahren das Verhältnis Vorarlberg-Schweiz.
    Um es kurz zu sagen, aus Wiener-Sicht kann diese Diagnose gegenüber der Schweiz nicht gelingen!
    Allein schon im Verständnis des Föderalismus sind die “Innenösterreicher” weit weg von dem was in Vorarlberg als noch praktikabel akzeptiert wird.
    Bitte keine Pauschalurteile in dieser Causa!

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