Wie unabhängig sind die Top-Ökonomen?

Von | 11. Mai 2014

“…..Die Finanzkrise, so scheint es, hat nicht nur zu einer Zäsur an den Finanzmärkten und in der Realwirtschaft geführt. Sie hat auch eine Renaissance staatsgläubigen Denkens in der Ökonomenzunft nach sich gezogen. Dass es der Staat selbst ist, der mit dem Geldmonopol und den Zinsmanipulationen seiner Zentralbank die Saat für Finanzkrisen legt, kommt den wenigsten Ökonomen in den Sinn. ….” (hier)

Ein Gedanke zu „Wie unabhängig sind die Top-Ökonomen?

  1. Herr Karl jun.

    Ich denke, da irrten sich sowohl von Mises als auch Keynes. Eher scheint zuerst die Politik ganz opportunistisch in eine bestimmte Richtung zu drängen und dann erst tauchen die wirtschaftswissenschaftlichen Apologeten auf (und verstärken möglicherweise den Trend). So war es jedenfalls im 20. Jahrhundert, in dem die Ökonomen ja weitgehend vom Staat finanziert wurden: Von der Kriegsfinanzierung bis zur Zoll-, Sozial- und Geldpolitik oder der Staatsverschuldung trotteten die Ökonomen auf den von der Politik vorgezeichneten Pfaden. Folglich gibt es keinen wirtschaftspolitischen Irrtum oder Unsinn, den nicht irgendein Ökonom mal für gut gefunden hätte.

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