Wiedervereinigung:Moskau bot Verhandlungen über Ostpreußen an

Von | 15. Januar 2018

 Brisantes Dokument zur Zeitgeschichte: Moskau brachte nach SPIEGEL-Informationen während der Verhandlungen zur deutschen Einheit Gespräche über den sowjetischen Teil Ostpreußens ins Spiel. Doch die deutsche Seite wehrte ab. weiter hier

4 Gedanken zu „Wiedervereinigung:Moskau bot Verhandlungen über Ostpreußen an

  1. Wanderer

    Rund 700 Jahre unter deutscher Herrschaft sind nicht zu verachten, doch unter russischer ist die Bewahrung des europäischen Charakters mittelfristig viel wahrscheinlicher.

  2. Johannes

    Ich meine das war eher ein abtesten was die Deutschen noch vorhaben könnten. Es zeigt auf alle Fälle wie sehr die damalige deutsche Regierung fähig war strategisch und vor allem realistisch zu denken.
    Wiedervereinigung und Ostpreußen das wäre wohl zu viel gewesen für England mit Thatcher wie auch für Polen.
    Die Deutschen hatten damals unter Kohl, im Gegensatz zu heute, ein sehr gutes Gespür was geht und was nicht geht. Ich kann mir nicht vorstellen das die Russen Preußen aufgegeben hätten, leben doch hauptsächlich Russen dort, die Deutschen wurden ja vertrieben bzw sind geflüchtet.

  3. Tom Jericho

    So sehr es auch emotional schmerzt, realistisch gesehen war die Ablehnung die richtige Entscheidung. Was allerdings aufgegriffen hätte werden sollen, war der Vorschlag, eine Freihandelszone zu errichten, in deutsch-russischer Zusammenarbeit.

    Allerdings hätten das die “Westalliierten” nicht gestattet (siehe hierzu auch die ernsthaften Versuche der Engländer und Franzosen, die ganze Wiedervereinigung zu verhindern, bloß haben da die Amis nicht mitgespielt…)

  4. G.

    In wenigen Jahren ist eh alles vereint, von Flensburg bis Lüderitz in Namibia. Zumindest sind die alle in Deutschland. Österreich muss nur aufpassen, dass es nicht mitüberschwemmt wird.

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