Wien: 21% mehr Arbeitslose und keinen kümmerts

(A. UNTERBERGER) Nach EU-Berechnung ist die Arbeitslosigkeit in Österreich gesunken. Nach österreichischer Berechnung ist sie hingegen dramatisch gestiegen. Diesmal sogar schon um über zwölf Prozent gegenüber dem Juni 2013. Das AMS – also die Steuerzahler – müssen freilich die Arbeitslosen-Unterstützung nach heimischem Recht, nicht nach seltsamen EU-Berechnungen auszahlen. Damit sind mehr als 40.200 Menschen zusätzlich arbeitslos und bekommen Geld. Damit ist neuerlich die Fragwürdigkeit der EU-Methode gezeigt. Damit haben wieder einmal die Wifo-„Experten“ mit ihrer Schönfärberei Unrecht (auf den Wifo-Schätzungen beruht aber das Budget). Dabei sind in diesen Zahlen die Menschen in dubiosen AMS-Schulungen noch gar nicht erfasst.

Besonders bedrückend ist Wien: Dort ist die Arbeitslosigkeit sogar um über 21 Prozent gestiegen! Anderswo würde es angesichts dieser dramatischen Zahlen serienweise Sondersitzungen und Maßnahmen geben. In der Bundeshauptstadt beschäftigen sich jedoch die bestochenen Boulevard-Medien lieber mit der Farbe der neuen U-Bahn.

Österreich müsste als Reaktion auf diese Zahlen dringend etwas an Unternehmerförderung (also Steuersenkung) tun, damit hier wieder mehr Arbeitsplätze entstehen. Neue Steuern nach rotgrüner Methode sind hingegen absoluter Wahnsinn. Das ständige Steuereinführungs-Gerede der Kanzlerpartei, die Soziallizitation eines Teils der Opposition und das zumindest in der Vergangenheit immer wieder nachweisbare teilweise Nachgeben der Wirtschaftspartei ÖVP sind zweifellos die Hauptursache dafür, dass immer mehr von den eigentlich dringend benötigten Arbeitgebern mit ihrem Geld und ihren Investitionen Richtung Ausland abwandern. (TB)

2 comments

  1. Herr Karl jun.

    Nicht schon wieder der Ruf nach mehr “Förderung”! Das fördert nur eine “Nehmer-Mentalität”, aber noch lange kein investitions- und wirtschaftsfreundliches Klima.

  2. Goetz Goetz

    Wirtschaft hat viel mit Psychologie zu tun. Daher ist es nur die logische Folge der Wiener (österr,) Politik, dass Investoren in Länder abwandern, in denen sie
    willkommen sind und ihr Kapital sicher ist.

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