Wien: Boombranche Mindestsicherung

Die Zahl derjenigen, die von bis zu 814 Euro Mindestsicherung leben , ist in Wien gegenüber dem Vorjahr um 6% gestiegen. Damit versorgt die Stadt bereits 153.000 Sozialfälle. Im Jahr 2000 waren es noch rund 42.000. (hier)

10 comments

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Wie hat ein kürzlich von der Polizei festgenommener “organisierter Bettler” auf die Frage, warum in Österreich, geantwortet: ‘in Österreich regnet es Geld’.

  2. Christian Peter

    Mit Verlaub : 530 Millionen jährlich für Mindestsicherung sind im Vergleich zu den Kosten für Bankenrettungen ein Klacks. Österreichs Banken schulden dem Bund immer noch 14,4 Milliarden Euro (!!!), alleine die Hypo Alpe Adria wird den Steuerzahler mehr als 10 Milliarden Euro (!!!) kosten. Nicht zu vergessen die Rettungsschirme für ausländische Banken durch ESM, EFSF, Bankenunion und möglicherweise Eurobonds.

    Oder etwa die katholische Kirche, welche vom Steuerzahler in Österreich jedes Jahr etwa 2 Milliarden Euro (!!) Subventionen erhält.

  3. Thomas Braun

    “Das Problem ist die Ausbildung.”

    Nein, Fr. Stadträtin, das Problem sind (auch) die – eben wegen der Sozialhilfe – zu zigtausend Zugewanderten und sich hier vermehrt habenden. Wie blind kann man am linken Auge sein?

  4. herbert manninger

    Und weil wir so guuuuuut sind und reich(auf Pump), laden wir die ganze Welt ein, für Kost &Quartier&Taschengeld&medizinische Versorgung&großzügige Rabatte bei eventuellen Straftaten ist reichlich gesorgt.
    Schade, dass unsere boomende Asylindustrie keine Aktien ausgibt….

  5. Reinhard

    @Christian Peter
    Aufpassen, dass Sie nicht in die Diktion Ihrer Lieblingsfeinde von der katholischen Fraktion verfallen!
    Der mit vor Empörung bebender Stimme gesäuselte Spruch “Milliarden werden für Bankenrettungen ausgegeben, wir brauchen ein Rettungspaket für die Menschen!” untermalt den Spendenkeilerwerbespot der Caritas.
    Ihr Posting passt da gut rein. Verteidigen Sie nur schön die Österreichversion des “Erfolgsmodell Hartz IV”, man sieht ja in Deutschland, wie gut sowas funktioniert.

  6. Christian Peter

    @Reinhard

    nennen Sie, wie Sie es wollen. 500 Millionen Euro pro Jahr für Mindestsicherungsempfänger sind Peanuts wenn man sieht, wer aller am Tropf der Steuerzahler hängt : 500 Millionen jährlich für Sozialhilfeempfänger sind nicht einmal erwähnenswert.

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Christian Peter
    ihre Argumentationslinie ist ad nauseam bekannt: “man nehme völlig andere Faktoren und vergleiche sie mit dem gestellten Problem”
    Mit Verlaub, was hat die Bankenwirtschaft oder die Kirche mit der Frage zu tun, ob die Mindestsicherung in der derzeitigen Form und Umfang so gerechtfertigt ist?
    Die Frage heisst ja nicht, andere haben noch mehr Geld, sondern, ist das Geld für die Mindestsicherung richtig ausgegeben?
    Und, warum ist die Anzahl der bewilligten Anträge so viel höher (per 10 000 Einwohner) als in anderen Bundesländern?
    PS: mich wundert, dass sie nicht auch die Eurofighter und das Burgtheater (mit 19 Mio Euro) als Beispiel angeführt haben?
    Reicht ihr Intellekt aus, diese Argumentation zu akzeptieren?

  8. Reinhard

    @Christian Peter
    Schade, dass Sie überhaupt nicht begriffen haben, um was es geht. Glauben Sie wirklich, dass diese Menschen jemals wieder ein Ziel vor Augen bekommen und zu einem produktiven Teil der Gesellschaft werden? Nein, es wird eine Lawine losgetreten, die eine immer größere Anzahl an Anspruchsberechtigten züchtet, die immer höhere Ansprüche einfordern werden, koste es Sie und mich was es wolle.
    Sie regen sich auf der einen Seite verständlicherweise auf, wenn wir alle für Fehlentscheidungen von Managern bluten sollen, bezeichnen aber eine halbe Milliarde als “peanuts”, die auch noch verpulvert wird um ein System zu züchten, in dem die nächsten Jahrzehnte exponentiell steigend immer mehr Kohle versickern wird. Sie finden es OK, Geld zu investieren um ein Loch zu schaffen, in dem in Zukunft noch mehr Geld versenkt wird. Nur weil woanders noch größere Löcher existieren?

  9. holadiewaltfähe

    das schiff geht sowieso in paar jahren unter. warum wollen viele schon jetzt die NOCH verfügbare mindestsicherung abschaffen? wir sollten alle froh sein das es diese netz noch gibt!
    2020 arbeiten alle für einen €. die globalisierten milliardenkonzerne jene steuern über “insel-staaten” frisieren haben den kampf gegen die sozialstaaten gewonnen. ausbildung ist nichts wert und wird abgewertet (passiert ja schon seit jahren erfolgreich).

    früher oder später gibt es bei uns nicht 200.000 sozialhilfeempfänger in wien sondern 200.000 obdachlose.
    wesentlich mehr kriminalität und vor allem drogen und schwarzarbeit zu hauf.

    man sollte die mindestsicherung im moment so belassen wie sie ist, aber sie muss besser/strenger kontrolliert werden!
    sie ist gedacht für leute die dabei sind alles zu verlieren und oder krank sind. diese menschen kann man mit der mindestsicherung auffangen und das ist SEHR GUT so.

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