Wien: Die Hitparade der 10 skurrilsten Subventionen

19.000 Euro Jahres-Förderung für Leih-Omas kann sich die Stadt Wien offenbar nicht mehr leisten, das Füllhorn an Subventionen wird aber dennoch reichlich ausgeschüttet. Vom Brasilien-Tag bis hin zu den Lichtessern: City4U hat für euch den Jahresbericht durchgeackert – hier sind die skurrlilsten Subventionen.

7 comments

  1. mariuslupus

    Diese Subventionen gibt es auch in Singapur. Häupl hat sich dort inspirieren lassen.

  2. Hanna

    Liebe Leute, das ist ja noch gar nichts im Vergleich dazu, welche Art von “politischen Parteien” es in Österreich gibt, und die werden ja auch gefördert. Man schauen auf http://www.oesterreich-parteien.at/ …. wusstet ihr nicht, dass es eine “RIO” gibt? Oder die “Mutbürger” oder “WEEED – das mögliche Österreich”. Echt jetzt. Es sind viele. Was machen die eigentlich?

  3. Dr.Fischer

    A propos “skurril”: Vor nicht allzulanger Zeit fand ich in einer Förderungs-Aufstellung einen Verein zur Förderung der Fortbewegung (mittels Katapulten), mit einigen tausend Euros subventioniert. Falls es den noch gibt (er war bei einer weitgehend unbekannten Zeitschrift “Tourist” in Wien beheimatet und schien etwas mit einem Presse-Mitarbeiter zu tun z haben) – was machen diese Leute eigentlich? Hüpfen? Gefördert hüpfen?

  4. Graf Berge von Grips

    Hier ein Schmankerl

    WIEN IST ANDERS… oder
    Ist der Wortstamm für das Wort „Zulagen“ zulangen?

    Dass die Wiener Gemeindebediensteten permanent am Hungertuch nagen, ist eine uns bisher verschwiegene Tatsache. Anders ist es nicht zu erklären, dass auf gefühlten 1000 Seiten über 10.000 verschiedene Zulagen aufgelistet sind in deren Genuss Wiener Gemeindebedienstete kommen. (http://www.zulagen.at/source/Nebengebuehren.pdf)

    Einige Gustostückerln, die sich sicherlich am Gehaltszettel wunderschön ausmachen, seien hier – ohne auch nur annähernd einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen – angeführt.

    So ist uns bisher gänzlich verschwiegen worden, dass im Zeitalter von Zentralheizungen und Fernwärme Wien, Heizzulagen für die Bedienung von Kohleöfen, Gasöfen oder ähnlicher Heizvorrichtungen gewährt werden, wobei – natürlich möchte man fasst sagen – zwischen Öfen die mit Aufzug und solche die ohne Aufzug erreichbar sind, unterschieden wird. Ich nehme an, das Einschalten eines Elektrostrahlers fällt darunter.
    In Euro: 12,78 p.m. oder täglich pro Ofen Euro 0,42 mit Aufzug
    In Euro: 16,37 p.m. oder täglich pro Ofen Euro 0,55 ohne Aufzug

    Zahlen Sie eigentlich Ihrer Frau für das Reinigen von Oberlichten einen angemessenen Obulus? Wenn nicht, dann nehmen Sie sich ein Beispiel an der Gemeinde Wien. Um jeden Verdacht der Manipulation zu vermeiden, hier der exakte Wortlaut:
    Gefahrenzulage für das bei Fensterreinigungsarbeiten notwendige Aus- und Einhängen der Oberlichten sowie für die Reinigung der Oberlichten, soweit dies freistehend auf Leitern durchzuführen ist. Euro 0.58 (pro Fenster?)

    Ein weiterer Tipp für all jene, die in der Privatwirtschaft mit Computern arbeiten. Bei Ihrer nächsten Gehaltverhandlung würde ich auf den Erlass mit der Beilage: „Sonderzulagen Beilage C/MA 4 – Ref. 2 und Ref. 8“ verweisen. Demnach stehen all jenen, die vorwiegend Bildschirmarbeiten verrichten, zur Abdeckung der damit verbundenen Erschwernisse pro Arbeitstag von Euro 3,38 bis zu Euro 9,67 zu. Ihr Chef wird sicherlich Verständnis für Ihre Forderungen haben.

    Dass man nicht nur ganze Gruppen, sondern auch für eine einzelne Person ein Sonderzulage festschreibt, sollte uns mittlerweile nicht mehr überraschen.
    So bekommt:… eine (1) Bedienerin der MA 45 auf die Dauer der Bauarbeiten betreffend das Vorhaben „Der Neue Wienfluss“, sowie andere mit Aufräumarbeiten betraute Gemeindebedienstete, wörtlich: zur Abgeltung der mit ihrer Tätigkeit verbundenen besonderen Verschmutzung, monatlich Kz. 834701 27,22 EUR .
    Ich empfehle Ihnen, diesen Passus nicht Ihrer Frau zu zeigen. Allerdings gibt es angeblich schon slowakische Übersetzungen. Achten Sie also bei den nächsten Tarifverhandlungen mit Ihrer Putzfrau auf diesen Umstand.

    Dass Kameraleute und Fotografen einen extrem gefährlichen Job haben, wissen wir ja seit Ed Moschitz. Dass diese aber auch einer Infektionsgefahr unterliegen – seien wir ehrlich wer hätte das gedacht? – überrascht wahrscheinlich sogar die Zulagenempfänger!
    So bekommen „ die Bediensteten der MA 13 – Media Wien, die als Fotografen oder Kameraleute“ tätig sind, …. zur Abgeltung der mit der Dienstleistung verbundenen Infektionsgefahr (Gefährdung) monatlich Kz. 801401 72,27 EUR.

    Zum Schluss noch eine Zulage – ich nehme an Ihre Überraschung hält sich mittlerweile in Grenzen – die das Bedienen eines Mobiltelefons in klingende Münze verwandelt:
    Entschädigung … für die in der Zentrale … tätigen Sanitätsgehilfen, die Geräte der Datenfernübertragung bedienen, zur Abgeltung der qualifizierten Tätigkeit … bedingten Erschwernisse Euro 0,62 pro Geschäftsfall.

    Übrigens, wussten Sie, dass Österreich an Subventionen jährlich 5,4% des BIP ausgibt? Doppelt so viel wie der EU-Durchschnitt! Spitzenreiter ist der Bund mit 9 Mrd. 3,3 Mrd entfallen auf die Länder mit Wien an der Spitze. Die Gemeinden holen aber mit 2,8 Mrd. bereits deutlich auf. Auf den Zieleinlauf – vulgo Pleite – darf gewettet werden. http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/wirtschaftspolitik/oesterreich-vergibt-eu-weit-die-meisten-subventionen-410700/index.do

    Na ja, wenn schon nicht bei tüchtigen Politiker, so sind wir wenigstens dabei Spitze!

    Graf Berge von Grips

    4178 Zeichen (inkl.Leerzeichen)

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