Wien leistet sich ein “Dezernat für Gender Mainstreaming”

“……Die Stadt Wien unterhält ein eigenes “Dezernat Gender Mainstreaming”. Und dieses Büro hat ein praktisches Gendering-Add-in für Microsoft Word veröffentlicht….” (hier)

23 comments

  1. Fragolin

    Wieder Arbeitsplätze für unvermittelbare Absolventinnen sinnfreier Soziologiestudien geschaffen.
    Da sage mal einer, Politik schaffe keine Arbeitsplätze.
    Das BürgerInnenmeistende von Wien schafft alles!

    P.S. Wie gendert man Frauenfußballmannschaft? 😀

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Ja eh, der Faschingsbeginn war schon am 11. 11. !!
    Aber Steuergeld kostet es trotzdem :-(((

  3. Marianne

    Daß es diese Einrichtung gibt, ist keineswegs neu. Vor gefühlten 10 Jahren konnte man bereits von der bahnbrechenden Entwicklung dieses Word Ad-ins durch von Steuergeld bezahlten Beamten lesen. 10 Jahre, das sind 2(!) Gemeinderatswahlen. Das sagt schon einiges über die hier zugelassenen WählerInnen.

  4. mariuslupus

    Es ist wissenschaftlich nachgewiesen dass auch selbstgewählte geistige Isolation, d.h. aktive Reizabschottung gegenüber der realen Aussenwelt, zu autistischen Denkstörungen und bis zu Wahnvorstellungen, führen kann.

  5. Selbstdenker

    Nachdem die ersten Handbücher für korrektes Gendern rausgegeben wurden, war mein erster Gedanke der, dass es sicher bald auch ein Word Add-In geben wird: zuerst nur im staatsnahen Bereich und später verpflichtend für alle.

  6. Selbstdenker

    Die ganzen Gender and Diversity Stellen im öffentlichen Bereich und bei grossen Unternehmen sollten nicht auf bizarre Zeitgeisterscheinungen reduziert werden. Vielmehr handelt es sich um eine gezielte Machtergreifung durch Anhänger der radikalen neoprogressiven Ideologie.

    Ich empfehle folgende drei Videos anzusehen in denen das Phänomen Neoprogressivismus (ideologische Verortung, Ziele, Methoden und Anhänger) charakterisiert wird:

    Teil 1:
    http://m.youtube.com/watch?v=hFnd6IS0DrY

    Teil 2:
    http://m.youtube.com/watch?v=30rReG5sdyM

    Teil 3:
    http://m.youtube.com/watch?v=vFh6Yy-rIB8

  7. Thomas Holzer

    “So wird etwa aus dem Begriff “Otto Normalverbraucher” automatisch “Otto Normalverbraucherin”

    Das finde ich jetzt aber diskriminierend! Warum wird “Otto” nicht getschändert?!

    Das Tschändern wird “unseren” Neubürger das Erlernen der deutschen Sprache sicherlich wesentlich erleichtern……………

  8. Lisa

    Ich hoffe, ich werde nicht geteert und gefedert, weil ich es wage als Frau Bürger und Zuwanderer statt BügerInnen und ZuwandererInnen zu schreiben. Ich wurde diesbezüglich – von jüngeren und älteren – sog. Feministinnen gerügt, bestehe indes auf mienem Recht, diese Schreibweise beizubehalten.

  9. Michael Haberler

    Im Rennen um die am meisten bescheuerte Methode zum Verplempern von Steuergeld – hier mein Kandidat: das BKA-Projekt “Handy-Signatur für Mädchen und Frauen”:

    http://www.efit21.at/handlungsfelder/verwaltung-infrastruktur/handysignatur-frauen

    wäre ich weiblich, fände ich ja die Grundannahme – “Frauen sind offensichtlich ohne Hilfe nicht fähig, diese Technik zu verstehen und anzuwenden” – schlicht beleidigend. Aber das Thema ist wohl eher Beschäftigungstherapie für hyperventilierende Gender-Magistras.

  10. Hanna

    @Lisa Erst wenn mir Österreich’s Regierung beweist, dass jeder Zuwanderer sofort im Zuge der “Integration” (hahahahaha!) das Gendering freiwillig und begeistert anwendet, erst, wenn keine Ausländer mehr in meiner Nachbarschaft Joint-(Gras, Hasch)-rauchend in meinem Bezirk herumrennen und zwar öffentlich, ohne irgendetwas zu verstecken, den Rauch jedem/jeder ins Gesicht blasend, erst, wenn mir Moslems am Gehsteig ausweichen (wenn sie auf meiner Seite daherkommen) … und erst, wenn Österreicher absolut und komplett respektiert werden von allen Einwanderern, dann werde ich eventuell einmal versuchen, irgendeinen Sinn in dieser Farce zu sehen. Es ist natürlich die Frage, in wieweit das Arabische, Türkische, Iranische, Afghanistanische und Weißwoersonstische zum Gendern taugt, gell. Brr. Ich schaue auf die Straße, sehe herumpöbelnde Ausländer und habe gerade übers Gendern was gelesen. Zum Kotzen.

  11. Falke

    Bemerkenswert, dass dort, wo nicht einmal die Gender-Spezialisten, pardon, SpezialistInnen, adäquate Ausdrücke finden, ganz ungeniert auf die englische Sprache zugegriffen wird: Team, Manual, Copyright.
    @Fragolin: “Mannschaft” = Team. “Frauschaft” war vielleicht sogar für die GenderinstInnen zu komisch, obwohl man das “böse” Wort “Frauenmannschaft” ja dadurch wesentlich verkürzen könnte.

  12. Nietzsche

    Nicht verzweifeln. In dreißig Jahren ist’s damit vorbei. Aus demographischen Gründen.

  13. Selbstdenker

    @Nietzsche:
    Im Grunde genommen wird es dann ähnlich sein wie in den 1930iger Jahren: nachdem die liberalen Kräfte besiegt worden sind, streiten sich die totalitären Kräfte um den “Endsieg”: Gender vs. IS.

    Die Ironie dabei: sowohl die Gender- als auch die IS-Ideologie sind mit neoprogressiven Konzepten engmaschig verwoben. Die Ideologie des IS sollte man nicht mit dem Salafismus gleichsetzen: es ist vielmehr ein Hybrid aus Neoprogressivismus und Salafismus.

  14. Thomas Holzer

    @Michael Haberler
    Ich darf mich glücklich schätzen, immer wieder dazuzulernen!
    Wusste gar nicht, daß Handbücher “barrierefrei” sind 😉

  15. gms

    O.d.S.,

    “Ich finde das Gendern nicht schlimm. Ist ein praktischer Behindertenausweis.”

    Meine Rede! Früher mußte man sich in Texte noch einlesen oder seinem Gegenüber einige Minuten zuhören, bevor man wußte, daß der Hase demnächst nach links abbiegen und dort auf Nimmerwiedersehen abtauchen würde. Heute klärt sich das nach den ersten Sätzen und spart dadurch unendlich viel Zeit.

    Dasselbe gilt für mit Smarties gemäßtete Brochuren (danke Kollege Haberler fürs Verlinken) ebenso, wie für die immer wieder entzückende Volksbelustigung names Girls’Day [1]. Da kann man schon mal feministisch gepolt das verspielte pinkfarbene Plüschpony zum Inbegriff jener partriachalen Waffen hochstillisieren, die verbrecherisch aus dem für alles offene Mädchen das verkitschte Weibchen machen, und bedient sich selbst zugleich exakt dieser rosaroten und helltürkisen Schluckhilfe, aufgepeppt mit dem, was kleine Mädchen am liebsten sehen: Freudliche Gesichter.

    Von Tussen, für Tussis, das aber wenigstens mit europäisch geprüftem Beipacktext [2]. Solange also Männer nicht wie unsere oberste Feministin Austriachstans zenterweise Rouge auftragen, Lippenstift und Kajal verwenden und sich Pommeln an die Ohren hängen, wird’s wohl nichts mit der Gleichstellung. Also Männer, Hände weg vom Lego, feminisiert euch, dann klappt’s auch mit Hoserl!

    [1] girlsday.info girls-day.de maedchenzentrum.at/themen/girls-day/
    [2] girls-day.de/Header/Leichte_Sprache

  16. astuga

    Auch bei der Genderei muss ich an eine Strophe von Attwenger denken:
    “Durt wo`s so sauber is, durt pickt der ganze Grind.”

  17. Christian Weiss

    Warum sind diese wundersamerweise nicht in Anstalten versorgten Personen eigentlich noch nicht auf die Idee gekommen, den Genitiv- und Dativ-Artikel vor weiblichen Substantiven zu verbieten. Vom beschränkten Sprachverständnis her, das diese Gender-Spinner an den Tag legen, wäre es ja eigentlich logisch, dass es nicht mehr “die Tasche DER Frau” heisst.

  18. Falke

    @Christian Weiss
    Dafür sind sie aber sehr zufrieden, dass es in der Mehrzahl immer “die” heißt, sogar “die Männer” 😉

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