Wien verspielt seinen Trumph

“Viele Unternehmen nutzen Wien als Drehscheibe für ihr Osteuropageschäft. Mit diesem Trumpf geht die österreichische Regierung indes leichtfertig um.” (hier)

10 comments

  1. kannitverstaan

    Der Wiener Bürgermeister redet deppert vom “ned deppert reden” – und übt sich mit seinen Genossen in der BRUNO-Mentalität: Bled Redn Und Nix Oabeitn. Dass hier kaum Wirtschaftsverständnis zu erwarten ist, sagt einem das “G’spür”!

  2. Thomas Holzer

    Nicht nur mit diesem “Trumpf” geht diese Bundesregierung leichtfertig um, sondern mit der gesamten Bevölkerung, mit all dem, was diese Bevölkerung in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet hat; die Bevölkerung eben, trotz des Handelns und Agierens sämtlicher Politikerdarsteller

  3. sokrates9

    Nicht nur der Bankensektor sondern auch andere Großfirmen verlassen den failed state Österreich und verlegen ihre Hauptquartiere zur Ostbearbeitung in andere Staaten!
    Was ist eigentlich mit den Sanktionen gegen Rußland? Schaden uns immens! Werden laut Merkel verlängert, obwohl es seit Monaten keine Kämpfe gibt!! Wo sind da Interventionen von Österreich den Sinn der Sanktionen zu hinterfragen??

  4. Christian Peter

    Naja, internationale Konzerne zahlen in der Regel ohnehin keine Steuern (Banken sind wegen der Bankenabgabe eine Ausnahme). Man sollte sich besser um eine Entlastung der staatstragenden mittelständisch Wirtschaft kümmern, welche netto für mehr als 80 % der öffentlichen Finanzen (Steuern und Sozialabgaben) sorgt, während Großunternehmen und Konzerne als Netto-Subventionsempfänger mehr Subventionen erhalten als Steuern bezahlen.

  5. astuga

    Naja, wir haben immer noch die OPEC.
    Die ist zwar ein Kartellverband, etwas das in jedem anderen Bereich ein schweres Wirtschaftsverbrechen wäre.
    Aber dennoch zahlt je zur Hälfte die Stadt Wien und der Bund deren Miete.

    Zwar arbeitet auch eine Handvoll Österreicher dort, aber es wäre billiger die alle mit einem guten Gehalt nach Hause zu schicken.

  6. Rennziege

    Wien (als Synonym für die Republik Österreich) hat nicht nur seinen osteuropäischen Trumpf, sondern auch seine Standortqualität und Wirtschaftskraft verspielt. Der Niedergang begann mit der Abwahl der Regierung Schüssel und ist seither nicht mehr aufzuhalten. Niemand in Kabinett oder Abnickerparlament will irgendwas daran ändern, und die Wähler weigern sich zu begreifen, in welchem Abgrund sie unvermeidlich landen werden.
    Obwohl das Menetekel an der Wand täglich sichtbarer wird.
    Schade um dieses Land!

  7. Christian Peter

    @Rennziege

    ein besserer Kanzler wäre nur Jörg Haider gewesen. Bedauerlicherweise haben sich die Freiheitlichen damals auf einen Kuhhandel mit den Herz-Jesu-Demokraten eingelassen.

  8. Falke

    Dass Faymann keine Ahnung vom Bankgeschäft hat, wird wohl niemanden wundern. Allerdings hätte man erwartet, dass es zumindest in der ÖVP Leute gibt, die sich da auskennen (wenn schon nicht der Parteichef). Offensichtlich ist das aber auch nicht der Fall. Da ist es nur logisch, dass sich internationale Institute aus Wien zurückziehen und sich dort ansiedeln, wo die Kosten geringer sind.

  9. Christian Peter

    @Falke

    obwohl die Bankenabgabe wohl nicht das einzige Problem des Finanzsektors ist. Fast überall in Europa wird im Bankensektor massiv Personal abgebaut. Die Commerzbank streicht 6.000 Jobs, die Deutsche Bank mehrere Tausend und die Schweizer UBS wird sogar 10.000 Mitarbeiter entlassen. Bei anderen Banken sieht es auch nicht viel rosiger aus.

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