Wien, wegen Reichtums verschuldet

(C.O.) Jugendliche Asylwerber kosten den Steuerzahler in Wien bis zu 28.000 Euro pro Jahr und Person. Die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely sagt dazu: Wien sei eben eine „reiche Stadt“. Das ist interessant. Denn vermutlich wegen dieses Reichtums ist der Schuldenberg der Stadt Wien in den vergangenen Jahren von 1.5 Milliarden auf 4.8 Miliarden angestiegen, und wegend dieses Reichtums macht die Stadt allein heuer schlappe 280 Millionen neue, zusätzliche Schulden. Und wegen dieses unfassbaren Reichtums hat die Stadt wahrscheinlich auch die Gebühren und Abgaben kräftig erhöhen müssen.

29 comments

  1. norbert bender

    Unfassbare Frechheit, aber nur in Kombination mit einer mehrheitlich verblödeten Wählerschaft möglich.

  2. Menschmaschine

    Das ist doch alles nicht wahr.
    Die Gebühren mußten weit über der Inflationsrate erhöht werden, weil neoliberale Spekulanten unser Wasser privatisieren wollten. Oder so. Jedenfalls waren Neoliberale schuld daran, weil die sind an allem schuld.
    Übrigens sorgt unsere Stadtverwaltung in herzzerreissend berührender Weise dafür, dass alle Wiener und -innen schön leben können. Das nennt man Daseinsvorsorge. Nicht Gott, sondern der Stadtverwaltung sollten wir also dankbar sein, dass wir “da sein” dürfen. Und dann kommt so ein Schmierfink daher und zieht das in den Schmutz.
    Ich gehe jetzt im Donaupark eine Kerze anzünden, bei der Che Guevara-Büste.

  3. Thomas Holzer

    Wie kann ein Asylwerber den Steuerzahler bis zu € 28.000,– pro Jahr kosten?
    Das wären netto € 2.333,– pro Monat!
    Da hätten die Journalisten schon etwas genauer nachfragen können, denke ich zumindest…

  4. FDominicus

    @Thomas Holzer. 500 € / Monat für den Jugendlichen und 1833 für den Sozialarbeiter der Stadt Wien, das passt ganz genau….

  5. Thomas Holzer

    @FDominicus
    Ach, vielen, vielen Dank! Jetzt verstehe ich erst die Rechnung; so gesehen ist das natürlich (für den Sozialarbeiter) zu wenig, das gehört dringend geändert 😉

  6. Christian Peter

    Asylwesen ist Sache des Bundes, nicht das der Länder. Die Missstände in diesem Bereich sind daher dem Bund anzulasten. Nur weil es die verfehlte Gesetzeslage erlaubt, betrachten Wirtschaftsflüchtlinge Österreich als lukrativen Standort uns strömen in Massen in das Land.
    Das ÖVP – Innenministerium finanziert die Asylindustrie übrigens mit 11 Millionen Euro jährlich.

    http://www.unzensuriert.at/content/007663-Gr-ne-Korun-deckt-Millionenfl-sse-die-Asylindustrie-auf

  7. Thomas F.

    Sonja Wehsely hat ihr Leben lang nur von dem gelebt, was man anderen, produktiv tätigen, Bürgern weg nimmt. Sie hat keinen Bezug dazu, was es bedeutet EUR 28.000 zu erwirtschaften. Solche Beträge sind für eine wie die nur virtuelle Zahlen, gleichsam wie bei einem Monopoly-Spiel.

  8. michelle

    wetten, das die rotgrünlinken geldverschwender wieder gewählt werden ? die dummheit des wählers ist ja nach oben hin offen, wie bei der richterskala….

  9. Wolf

    @michelle
    Ja, mit dem (Schein-)Argument “die anderen sind ja auch nicht besser” wählt die dumpfe Masse dieselben Korruptionisten immer wieder; und da letztere das genau wissen und sich auch darauf verlassen können, haben sie auch keinerlei Grund, ihre Politik zu ändern.

  10. Christian Weiss

    Städte und ihre Ausgaben… Unter dem Vorwand, schwere “Zentrumslasten” tragen zu müssen, wird von den meist sozialdemokratischen Regierungen Geld mit beiden Händen zum Fenster rausgeschmissen. Kennt man auch in der Schweiz: Während eine durchschnittliche (meistens liberal-konservativ regierte) Zürcher Gemeinde pro Einwohner eher weniger als 5000 Franken pro Jahr ausgibt, gibt es sich die Stadt Zürich reichlich: 20’000 Fr. / Kopf und Jahr. Da sind die immer wieder ins Feld geführten Kulturausgaben zu einem Grossteil gar nicht drin enthalten, weil die Prestigeobjekte Schauspielhaus und Opernhaus überaus kräftig durch den Kanton subventioniert werden (gleiches gilt für den öffentlichen Verkehr und den Strassenbau). So kommt man dann auf Gemeindeausgaben von jährlich über 8 Milliarden Franken bei einer Einwohnerzahl von überschaubaren 400’000.

  11. menschmaschine

    @ michelle

    ich finde, es ist nicht nur Dummheit, die die Leute diese Lemuren immer wieder wählen läßt. Die Lemuren haben ein wirklich schlaues System etabliert, wo jeder das Gefühl hat, er bekommt ein Zuckerl. Ein Zuckerl, das andere nicht bekommen. Das ist natürlich Unsinn, aber es wirkt anscheinend.

  12. Andrea-Anastasija Sandhacker

    Ich glaube, die Zahl stimmt nicht, sie muß höher liegen. Oder sind da etwa schon die Kosten für mediziniche Versorgung, kostenintensive Untersuchungen, Psychotherapien, Verwaltungskosten (für die Behörden, wenn z.B. gegen eine Bescheid in maximaler Frequenz beeinsprucht wird, Abschiebkosten, Gefängniskosten, Reiniungskosten (z.B.für di Votivkirche) eingerechnet ?

  13. Christian Peter

    @Andrea-Anastasija Sandhacker

    besonders schlimm waren Zeiten unter ÖVP/FPÖ – niemals zuvor oder danach wurden mehr Asylanten eingebürgert als unter Schwarz-Blau.

  14. Andrea-Anastasija Sandhacker

    Wieviele im relevanten Zeitraum, sagen wir 3 Jahre ? Und wieviele von 2003 bis jetzt ?

  15. Christian Peter

    @Andrea Sandhacker

    1997 : 16.000 Einbürgerungen (ÖVP/SPÖ)

    2000 : 24.320 (ÖVP/FPÖ)
    2001 : 32.080 (ÖVP/FPÖ)
    2002 : 36.011 (ÖVP/FPÖ)
    2003 : 45.112 (ÖVP/FPÖ)
    2004 : 42.174 (ÖVP/FPÖ)
    2005 : 35.417 (ÖVP/FPÖ)
    2006 : 26.259 (ÖVP/FPÖ)

    2007 : 14.041 (SPÖ/ÖVP)
    2008 : 10.268 (SPÖ/ÖVP)
    2009 : 7990 (SPÖ/ÖVP)
    2010 : 6.190 (SPÖ/ÖVP)
    2011 : 6.754 (SPÖ/ÖVP)
    2012 : 7.107 (SPÖ/ÖVP)
    2013 7.418 (SPÖ/ÖVP)

    das bedeutet : in nur 6 Jahren unter ÖVP/FPÖ erhielten 241.373 (!!!!!) Asylanten die österreichische Staatsbürgerschaft, in 7 Jahren ab 2007 (SPÖ/ÖVP) lediglich 59.768 Personen.

  16. Andrea-Anastasija Sandhacker

    Danke fuer die Statistik, ich darf davon ausgehen, dass die Quelle das Innenministerium bzw.die Landesregierungen, in deren Kompetenz ja die Verleihungen von Staatsbuergerschaften fallen, sind. Aber eigentlich waren wir ja bei den Kosten, die von Asylwerbern verursacht werden.

  17. Thomas Holzer

    Es ist unter gesitteten Personen noch Immer Asylwerber, und nicht Asylanten……..

  18. Christian Peter

    @Andrea Sandhacker

    je mehr Einbürgerungen, desto mehr Asylanträge, desto höher die Kosten.

  19. Thomas Holzer

    je mehr Flüchtlinge, desto mehr Asylanträge; es ist wohl diese Reihenfolge, welche stimmt, aber autochthone, nicht satisfaktionsfähige Österreicher natürlich verstört 😉

  20. Andrea-Anastasija Sandhacker

    Bei so einer gscheiten Korrespondenz steig ich jetzt lieber aus 🙂

  21. Christian Peter

    @Andrea Sandhacker

    ‘Landesregierungen, in deren Kompetenz die Verleihung der Staatsbürgerschaften fallen’

    Das gesamte Asylwesen ist in Österreich Bundessache. Einbürgerungen erfolgen auf der Grundlage des Staatsbürgerschaftsgesetzes, ein Bundesgesetz.

  22. Christian Peter

    Was folgt daraus ? Nur ÖVP und FPÖ betreiben eine verwegenere Einwanderungspolitik als SPÖ und die Grünen.

  23. DNJ

    @Christian Peter
    ‘Tschuldigen schon, aber nur ein kleiner Teil der Eingebürgerten sind “Asylanten”, sondern in Ö lebende und arbeitende Ausländer, zum Teil schon in der 2. oder 3. Generation.

  24. Christian Peter

    @DNJ

    ist die linke Sprachpolizei schon wieder unterwegs ? Asylant = Asylbewerber = alle Personen, die in einem fremden Land um Aufnahme/Schutz ersuchen.

  25. DNJ

    @Christian Peter
    Hä? Das war nicht sprachpolizeilich gemeint, sondern nur in dem Sinn, dass nicht alle bzw nur ein kleiner Teil der Eingebürgerten “Asylwerber” (zufrieden??) sind, sondern hier lebende und arbeitende Ausländer =ungleich Asylwerber sind. Also reiten Sie nicht auf Worten rum, sondern nehmen zu dieser Tatsache Stellung oder lassen es bleiben.

  26. Christian Peter

    @DNJ

    Sie sind es doch, der auf Worten herumreitet. Ganz offensichtlich scheinen Sie ein Problem mit dem Begriff ‘Asylant’ zu haben.

  27. DNJ

    Nein habe ich nicht: AsylantAsylantAsylant, das Wort ist mir doch egal, kein Problem,
    sondern nur damit, dass Sie tun, als ob neu Eingebürgerte nur aus Asylantenkreisen stammmen, was Blödsinn ist.
    Aber scheinbar gehen Sie nie auf Argumente ein, wie schon mehrfach beobachtet, schönen Tag noch.

  28. DNJ

    @Christian Peter
    PS. Übrigens: Wie die von Ihnen kritisierten Liberalen leiden Sie an Verfolgungswahnn und primitivem Links-rechts-Denken.

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