Wiens neuer Mega-Skandal

(ANDREAS UNTERBERGER) “Der Bau des Krankenhauses Wien-Nord wird endgültig zu einem der größten Skandale der letzten Jahrzehnte. Die Information durch einen seriösen Banker, der in den letzten Tagen an einer (auf Wunsch der Gemeinde streng vertraulichen) Besprechung mit den Rathausverantwortlichen teilgenommen hat, ist schockierend. Ihr zufolge wird die Größenordnung des Skandals in der gesamten Nachkriegszeit nur noch von jener beim Neubau des AKH übertroffen…. (weiter hier)

9 comments

  1. Zaungast

    Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Der Bau dauert viel länger und kostet viel mehr als ursprünglich geplant bzw. angegeben. Das übliche Schicksal solcher Projekte. Und nun braucht Brauner zusätzlichen Bankkredit, um die Rechnungen bezahlen zu können. Womit sich die Verschuldung der Stadt Wien weiter erhöht.

    Die Schuldendynamik der Ära Brauner sieht dramatisch aus. In 8 Jahren stiegen die Schulden von 1.5 auf 6 Mrd. Kassandrarufe prognostizieren einen Schuldenstand von 10 Mrd in 3 Jahren. Wirklich originell und unglaublich ist das angebliche Statement Brauners gegenüber den Banken, schon eine (!) Million an Personalkosten eingespart zu haben. Zur Orientierung: Die jährliche Neuverschuldung liegt bei 500-600 Millionen.

  2. Thomas Holzer

    “Wenn man eine Million einspart, dann darf man doch in Milliardendimensionen Misswirtschaft treiben…”

    Derlei abstruses “Wirtschaftsverständnis” sollte uns bei “unseren” Politikerdarstellern nicht wunder nehmen! Sind doch die meisten auch davon überzeugt, daß jeder Euro, den der Staat “investiert” zumindest drei Euro “Ertrag” bringt………….

    Und es gibt schon jetzt einen Rattenschwanz an Prozessen, nur wird das halt in üblicher Weise nicht an die große Glocke gehängt.

  3. mariuslupus

    Die beiden Stadträtinen empfehlen sich für höhere Aufgaben. In der nächsten Zeit werden interessante Posten zu vergeben sein. Im Rotationsverfahren der Posten am Ballhausplatz und noch einer im Rathaus

  4. Falke

    “Das einzige noch fehlende Unterschied…” Die schlechten Deutschkenntnisse kann man aber der Stadt Wien nicht auch noch aufrechnen – die dürften ganz allein auf dem Mist des Autors gewachsen sein 🙂

  5. waldsee

    das ist gemein ,über die gemeinde wien
    und ihrem lieben herrn bgm so schiaches zu sagen.die ganze stadtregierung war in letzter zeit damit beschäftigt unheil bei einer wahl
    vom ganzen land und europa abzuwehren.da kann man sich nicht um so etwas lächerliches auch noch kümmern.
    wir brauchen mehr radwege,nicht mehr spitäler.wo sollen denn all die hilfesuchenden wohnen? na,sag schon.
    die weisheit und weitsicht unserer stadtlenker wird nicht ausreichend gewürdigt.

  6. Johannes

    Man hat sich eine Aufgabe gestellt, ein Krankenhaus das alle Stückel spielt um 825 Millionen Euro (sehr viel Geld ) zu bauen. Nun stellt sich heraus es wird viel mehr, die Stadt kann es aus den Budgetmittel allein nicht mehr stemmen.
    Grob gesagt haben sich die Schulden der Staat Wien in acht Jahren verdreifacht (mindestens).

    Was ich mich jetzt frage ist, was wenn in der Mindestsicherung für alle, egal ob In oder Ausländer und in der Folge die Familienzusammenführung die gleichen Fehleinschätzungen zum Tragen kommen.
    Was wenn die Zuwanderungspolitik der gleichen Fehleinschätzung wie die der Finanzpolitik unterliegt?

    Es wird einem angst und bang werden wenn man daran denkt.

  7. waldsee

    @johannes. im text : “”was wenn die Zuwanderungspolitik der gleichen Fehleinschätzung wie die der Finanzpolitik unterliegt?””
    in diesem punkt können sie sicher sein,leider.

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