5 comments

  1. Fragolin

    “Viele versuchen nicht einmal…”
    Warum auch. Wer einmal gezeigt hat, dass er arbeiten kann, hat verloren.
    Wer ist jetzt der Dumme, der der hakeln geht und für den Rest seines Lebens in der Tretmühle steckt oder der, der von vornherein dafür sorgt, lebenslang unvermittelbar zu bleiben und sich von dem depperten Hakler aushalten zu lassen??

  2. Reini

    mit den neuen Mittel -und “Modell” Schulen geht’s bergauf, da kommen alle durch (5er sind wurscht), da ist man sehr gut fürs Berufsleben ausgebildet (wenn man die Sprache kann),… und warum für 1300 Euro für Miete, Betriebskosten, Verpflegung, Auto, usw,…arbeiten, wenn 850€ mit einer Sozialwohnung reichen “ohne Abgaben und Zahlungen”,… bleibt da einem nicht mehr über?!

  3. Dihaus

    Der Sozialstaat vernichtet sich selbst und die politische Kaste steht vor dem nichts. Sobald die Phase kommt wo zuwenig oder kein Geld mehr vorhanden ist, werden sie von den Sozialempfängern massakriert.

  4. panta rhei

    Ich will niemand seine Mindestsicherung wegnehmen, aber als Selbständiger muss man (Frau zu Hause + 2 Kinder) bei vollem Risiko rund € 41.000,- Gewinn (!) erschuften (kein Urlaub, kein Krankenstand), um in etwa auf dieses Netto zu kommen. Als MS Empfänger ist man ja auch noch GIS gebührenbefreit, vergünstigte Jahreskarte, etc.. Wie dumm muss man in diesem Land sein, noch etwas auf die Beine stellen zu wollen!

  5. Hanna

    Bei diesem Presse-Artikel lohnt es sich, die Kommentare zu lesen. Aber eines muss ich schon sagen: Ich glaube nicht, dass man Mindestsicherung beziehen kann, ohne beim AMS arbeitsuchend gemeldet zu sein! Man muss zum Antrag beim Sozialamt auch eine Kopie der AMS-Karte mit Terminen beilegen. Und wenn man einen Kurs nicht besucht – den man auch auf Mindestsicherung zu besuchen hat – dann wird einem AUCH die Mindestsicherung gekürzt, nicht bloß die Arbeitslose. Also ich weiß nicht, woher diese Informationen im Artikel stammen, aber meiner persönlichen (jawohl, leider) Erfahrung nach stimmt einiges nicht. Ich selber beziehe jetzt keine Mindestsicherung mehr, aber ich muss sagen, es wurde mir damals leicht gemacht. Dafür bin ich dankbar, denn sonst wäre ich in der Gruft gelandet. Allerdings, was mir da zugemutet wurde, an Kursen und Behandlung durch das AMS, das ging auch auf keine Kuhhaut. (Als ehemalige Unternehmerin Basiskurs Lebenslaufschreiben machen!) Und wenn ich heute im AMS Johnstraße bin (weil ich immer wieder Jobs suche, an den AMS-Terminals) und höre, wie die Bediensteten dort mit den AusländerInnen umgehen – honigsüß ist noch bitter im Vergleich zur Realität – wird mir übel. Wir ÖsterreicherInnen wurden vor zwei, drei Jahren wie der letzt Dreck behandelt, auch bei den Kursen. Ausländer können vorbringen was sie wollen, es wird alles akzeptiert und nie geschimpft. Das ist Diskriminierung. Eindeutig. Umgekehrte. Wie halt fast schon überall.

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