Wieviele Menschen wären beim Familiennachzug zu erwarten?

“…Die Grünen wollen ihn, die Union – allen voran die CSU – lehnt ihn ab: der Familiennachzug sorgt für große Konflikte bei den Sondierungen. Was sagen die Zahlen? Wie viele Angehörige würden kommen?” (weiter hier)

19 comments

  1. Christian Peter

    Völlig verrückt – statt zu ihren Familien in ihre Heimat in das mittlerweile sichere Syrien zurückzukehren, sollen die Familien subsidiär Schutzberechtigter mit befristetem Aufenthaltstitel aus Syrien nach Deutschland umgesiedelt werden ??? Knapp 1 Million Flüchtlinge kehrten in den vergangenen Monaten nach Syrien zurück, in ganz Syrien wird momentan Aufbauarbeit geleistet, sogar Städte wie Aleppo sind mittlerweile sicher.

  2. Thomas Holzer

    Der Artikel ist aber auch nicht sehr stringent. Die 300.000, von Kauder genannten, werden als zweifelhaft beschrieben, am Ende des Artikels werden wiederum 200.000 bis 300.000 genannt; außerdem wird immer nur von Syrern und Irakern geredet; es gibt aber auch noch Neubürger mit anderer Nationalität

  3. Christian Peter

    Außerdem ist es höchst unmoralisch, illegalen Einwanderern einen roten Teppich auszurollen und Abermilliarden Steuergeld zu verschwenden, während Menschen in Syrien das Land aufbauen und somit die Schmutzarbeit verrichten dürfen, aber keine Hilfe erhalten. Momentan sammeln viele private NGO’s Geld, um Syrern vor Ort die Aufbauarbeit zu erleichtern.

  4. Gerald Steinbach

    Da werden viele “Brüder” kommen, die sich in Deutschland das erste mal im Leben sehen werden

  5. Christian Peter

    Nachtrag : Für Kriegsflüchtlinge, als subsidiär Schutzbedürftige solle es überhaupt keinen Familiennachzug geben, da dieser Schutz aus guten Gründen lediglich befristet vergeben wird und daher nur vorübergehenden Charakter hat. Familienzusammenführungen soll und darf es ausschließlich für anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention geben, die in ihrem Heimatland einer individuellen Verfolgung unterliegen.

  6. Gerald Steinbach

    Christian Peter

    Aber Asyl ist ja auch nur zeitlich begrenzt, im Gegensatz zu Migration

  7. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Ja eh! Aber das kommt daher, daß alles vermischt, respektive unter dem Oberbegriff Schutzsuchende subsumiert wird.
    Würde von den Politikern genau unterschieden werden, würden sich massenhafte Integrations-, Wertekurse etc. erübrigen und die Kosten wesentlich geringer sein

  8. Falke

    Da stellt sich die Frage, ob alle 4 Ehefrauen nachkommen dürfen oder nur die “Lieblingsfrau”? Und alle 10 (oder mehr) Kinder aller 4 Frauen oder nur diejenigen der “Erstfrau”? Der Vater ist ja wohl für alle derselbe – zumindest behauptet er das (Kontrolle?). Ich bin absolut für Familienzusammenführung: alle “Flüchtlinge” zurück zu ihren Familien in Syrien, Irak usw., die dort offenbar durchaus ungefährdet jahrelang leben konnten. Und übrigens: was ist das für ein Ehemann/Familienvater, der seine Angehörigen allein schutzlos der akuten Lebensgefahr ausgesetzt lässt und selbst ins sichere Deutschland “flüchtet”?

  9. Mona Rieboldt

    Woher weiß man denn bei den vielen Illegalen, wieviel Kinder die z.B. haben? Und woher weiß man, ob es dann bei einem Asylanten die eigenen Kinder sind? Da nichts überprüft wird, werden da auch viele aus der gesamten Sippe kommen, schon wegen des Kindergelds in D.
    Wurde die Ehe mit der 2., 3. und 4. Frau in Syrien geschlossen, wird es hier anerkannt, daher dürfen die auch nach D kommen. Anerkannt als Ehefrau wird aber wohl nur die 1.
    Das wird aber noch nicht alles sein, da werden noch Oma und Opa kommen dürfen, weil sie dort nicht allein bleiben können, müssen versorgt werden.

    Bei Familiennachzug gibt es keine Integration mehr, es gibt dann noch mehr Parallelgesellschaften. Und ich bin gespannt, wie lange es dauert, dass kein Geld mehr da ist, um diese ganzen Asylanten + Sippe zu alimentieren.

  10. Christian Peter

    @Gerald Steinbach

    In Österreich ist die Rechtslage etwas anders, hier genießen auch anerkannte Flüchtlinge nur auf 3 Jahre zeitlich befristeten Schutz, welcher danach in ein unbefristetes Aufenthaltsrecht umgewandelt wird.

    Jedenfalls ist es völlig absurd, Familienzusammenführungen bei Flüchtlingen mit subsidiären Schutz durchzuführen, die später möglicherweise (samt Anhang) das Land wieder verlassen müssen, ganz besonders bei Flüchtlingen aus Syrien, denn der Krieg in Syrien ist mittlerweile praktisch beendet. Alleine in Österreich müssten 50.000 Syrer daher demnächst ihren subsidiären Schutz verlieren.

  11. Gerald Steinbach

    Christian Peter

    Ok, Danke hab dies nicht gewusst und zur ihrer und meiner Bestätigung habe ich es mir auch noch einmal rausgesucht

    http://www.bmi.gv.at/301/Allgemeines/Asylverfahren/start.aspx#pk_03

    “” Kommt es innerhalb dieser drei Jahre im Herkunftsstaat des Flüchtlings zu einer wesentlichen, dauerhaften Veränderung, insbesondere der politischen Verhältnisse oder liegt ein sonstiger Aberkennungsgrund vor (z.B. rechtskräftige Verurteilung wegen eines schweren Verbrechens), ist ein Aberkennungsverfahren einzuleiten und der Asylstatus mittels Bescheid wieder abzuerkennen. Anderenfalls geht das bis dahin befristete Aufenthaltsrecht von Gesetzes wegen in ein unbefristetes Aufenthaltsrecht über.”””
    ———-
    Die Chancen stehen sehr, sehr gut, dass er uns erhaltenbleibt

  12. Christian Peter

    @Gerald Steinbach

    Das ist die heutige Rechtslage. ÖVP und FPÖ haben Reformen in diesem Bereich versprochen, lassen wir uns überraschen, was umgesetzt wird. Sinn des Asylrechts ist es, Menschen vorübergehenden Schutz zu bieten, jedoch nicht, Flüchtlinge umzusiedeln und diese nach kurzer Zeit einzubürgern.

  13. Gerald Steinbach

    Geheimrat

    Sehr speziell diese Menschen, kaum Humor, Gewaltaffin, religiös fanatisch und fast in jeden Land wo sie in größerer Anzahl anzutreffen sind gibt es Probleme und meist ist die dortige autochthone Bevölkerung für ihr “Leid schuld”

  14. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Sie bringen es auf den Punkt, leider.
    Anscheinend fühlt sich ein Großteil dieser Menschen, egal ob sie im “aufgeklärten” Europa oder im muslimischem Iran, Saudi Arabien -you name it- leben, immer! als Opfer.
    Sie warten auf Erlösung, aber sie kommt nicht, weder in Europa, noch in muslimischen Ländern noch im IS. Kurz: es scheint, als wäre es ihre einzige Bestimmung, sich all überall als “Opfer” zu gerieren, leider mit ziemlichem Erfolg

  15. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Sehr gerne hätte ich Unrecht , Beobachtungen in Wien bestätigen mich aber, speziell wenn ich mit meinen Hund gehe, ist das in letzter Zeit immer mit kleinen “Schwierigkeiten” verbunden, Hunde dürften sie auch nicht mögen

  16. Falke

    @Gerald Steinbach
    Unter diesem Aspekt sollte man auch die in letzter Zeit groß aufgeschaukelte Vertreibung der moslemischen Rohingya aus Myanmar sehen. Tatsache ist, dass letzere erstens – wie fast überall – eine Parallelgesellschaft gebildet und sich vom dortigen Staatsvolk abgeschottet haben, und zweitens dass ein militanter Zweig (der aber von der gesamten Rohingya-Bevölkerung offen oder stillschwiegend unterstützt wurde) immer wieder terroristische Angriffe verübt hat. Dass die Burmesen diese Rohingya loswerden wollten, ist jedenfalls nachvollziehbar.

  17. sokrates9

    Mir ist nicht klar warum die Grünen so auf diesem Familiennachzug beharren! Will man Deutschland ruinieren? Ist die ganze Asylbetreuungsindustrie fest in grüner Hand? Soll hier mit Analphabeten die demografische Lücke geschlossen werden?

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