Will denn niemand Europas Grenzen schützen?

“…..Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kritisiert in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. die „verfehlte Einwanderungspolitik“ der EU. Angesichts der Flüchtlingskrise warnt er vor einer „Explosion“ in ganz Europa.”

11 comments

  1. Thomas Holzer

    Grenzen schützen?!
    Das geht gar nicht, das ist reaktionär, rechtsradikal, neonazistisch, hetzerisch, fremdenfeindlich, absolut retro und widerspricht der von “unseren” Politikerdarstellern verordneten Willkommenskultur

  2. Christian Peter

    Man muss die Grenzen schützen, aber damit alleine ist es nicht getan. Man bräuchte mit Staaten außerhalb Europas bloß Verträge schließen, Flüchtlinge unterzubringen (gegen reichliche Entschädigung), dort können diese dann einen Asylantrag stellen und sich die lebensgefährliche Überfahrt über das Meer ersparen.

  3. sokrates9

    Wenn Orban durchwinkt ist er ein Schuft, wenn Orban gesetzeskonform vorgeht ein Nazi !Und keinem Journalist fällt auf dass er innerhalb 24 Stunden seine Meinung ändert! Das ist halt die Komplexität! So weit kommt man in der Neuen Mittelschule halt nicht mehr!

  4. G.K.

    Darf ich den Hinweis auf den FAZ-Artikel (der nur Auszüge des Gastbeitrages enthält, dieser erscheint offenbar nur in der gedruckten Donnerstagsausgabe) so verstehen, dass man Orban recht gibt? Dem bösen Orban, dem hier noch vor kurzem die Enteignung österreichischer Banken vorgeworfen wurde? Wobei man eigentlich wissen konnte, nur wollte man nicht, dass er die Folgen eines riskanten Schönwetter-Geschäftsmodells dieser Banken, das beim Sturm kläglich zusammengekracht ist, nicht nur für die HU-Kreditnehmer sondern auch für die österreichischen Banken gemildert hat, vom Totalausfall auf den Wertverlust des HUF gegenüber den CHF.

    Andreas Unterberger hat schon früher erkannt, dass Orban der deutlich bessere Politiker ist im Vergleich zu den Schuldensozialisten in Ungarn. Ein Kommentarschreiber, mit dem ich vor einem Jahr über Orban heftig debattiert habe, schrieb hier vor einigen Tagen, er will jetzt mangels Alternative FPÖ wählen …

    Die Zeiten ändern sich … Lachen müsste ich über diese Wendungen von Saulus zum Paulus, aber ich bin zu deprimiert dazu und überlege mir, wohin man auswandern kann. Doppelt rechtzeitig. Bevor es hier losgeht. Und bevor Kanada, die USA und Australien keinen Westeuropäer mehr reinlassen (können). Und sie kontrollieren auch ihre Grenzen.

  5. Thomas Holzer

    @G.K.
    Daß Orban die Kosten der Fehlspekulation einiger (vieler) Kreditnehmer auf die Allgemeinheit abwälzt, zeugt aber auch nicht gerade von einer nichtsozialistischen Politik; zumindest meiner Meinung nach

  6. G.K.

    @Thomas Holzer: Nicht die späteren Kreditnehmer haben die Oe-Banken um CHF Kredite angefragt und angefleht. Die ‘Produkte’ sind genialen Oe-Banken eingefallen und sie haben sie angeboten.
    Orban hat die Ausfälle dieses Irrsinns, dass Banken die in EUR ihre Bilanzen machen, eine stabile Zweitwährung CHF in ein wirtschaftlich instabiles Land (gemessen an Oe) mit einer schwachen Drittwährung HUF bringen, auch für die Banken minimiert. Können Sie nachvollziehen was sonst passiert wäre? Hunderttausende Immobilien in Ungarn als Pfand in den Händen der Banken? Ein Witz wäre das! Wo der Immobilienmarkt auch so zusammengebrochen ist (Preise etwa halbiert und noch immer kaum Erholung in Sicht) und sonst erst recht vollständig und auf Jahrzehnte zusammengebrochen wäre? Totalverlust nennt man das, wertlose Immobilien im Ausland zu haben! Und sind die Verluste auf die Allgemeinheit abgewälzt worden? Nicht auf die Banken? Bzw. haben die Banken es geschafft ihr Lehrgeld von der Allgemeinheit bezahlen zu lassen? Wäre tatsächlich ungerecht!

  7. Reini

    “Will denn niemand Europas Grenzen schützen?” … nicht einmal Diktatoren schafften es ein Großreich Europa zu halten, Jahrtausende lang wurde in Europa gekämpft damit verschiedenste Völker ihr Land mit Grenzen besitzen, und die nur auf wirtschaftlichen Sinn aufgebaute EU, damit einige noch reicher werden, kann nicht funktionieren! … die EU hat keine Grenzen!… wie ist der Fall der Berliner Mauer entstanden,… ein paar Menschen schafften es durch eine Lücke, und die Massen waren nicht mehr zu halten…. die Lücke ist geschaffen!!! …

  8. Wolf

    Vielleicht hat jemand gestern in der ZiB2 das Interview mit dem ungarischen Botschafter gesehen: ein echter “Sir”, ruhig, logisch, mit feiner (deutscher!) Ausdrucksweise, immer um Sachlichkeit und Rechtsstaatlichkeit bemüht. Im Gegensatz dazu Armin Wolf (wohl nicht überraschend): hektisch, sprunghaft, uninformiert, beleidigend, untergriffig, unsachlich, proletenhafte Sprache. Und schließlich hat er sich nicht entblödet, den Schutzzaun zu Serbien mit dem Grenzzaun des kommunistischen Ungarn zu Österreich bis 1989 zu vergleichen; eine echte Schande für Österreich, dieser Herr Wolf. Wer es nicht gesehen hat oder sich ärgern will, kann ja in der TVthek nachschauen.

  9. astuga

    Multikulti-Paradies Schweden (am Beispiel Malmö, Rosengaarden).
    Scheinbar eine Reportage des israelischen TV, aber sehenswert, auch viele Migranten kommen zu Wort.

  10. H.Trickler

    Das Schengen-Abkommen wäre ja eigentlich klar und deutlich.
    Vereinbarungen in der EU sind aber nur noch selten das Papier wert…

  11. astuga

    Die Grenzen ließen sich schon schützen.
    Das Problem dabei wären auch gar nicht so sehr die Migranten, das würde sich nach kurzer Zeit normalisieren.

    Das eigentliche Problem sind die Idioten im Rücken der Grenzschützer.
    Sozusagen der Feind im eigenen Haus.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .