Willkommen im Hotel Scharia!

The Bermondsey Square Hotel was “previously voted the UK’s trendiest place to stay.” And the thing is, it is still trendy. Nothing is trendier in Britain these days than Sharia compliance. The Bermondsey Square Hotel is on the cutting edge of Britain’s future. Watch for many more hotels in Britain to follow its lead. (hier)

21 comments

  1. PeterT

    Tja, Freiheit heißt auch daß jemand mit seinem Eigentum (=Hotel) machen kann was ihm beliebt, solange er keine Gesetze bricht (=solange im Hotel keine Steinigungen veranstaltet werden).
    Im Übrigen kriegt man in den meisten Muslimischen Ländern in den (meist westlichen Hotelketten gehörenden) Hotels ja auch Alkohol , und das ist schließlich auch gut so?
    Oder wollen wir in Ländern leben, wo die Hotels (und ihre Gäste??) gezwungen werden, Alkohol zu verkaufen/konsumieren?

  2. cmh

    Der Unterschied zwischen JA und NEIN ist immer ein Hund.

    Es ist ein kleiner aber feiner (d.h. fundamentaler) Unterschied, ob man gezwungen wird, zu saufen oder ob das verboten ist. Genauso wie es ein Unterschied ist, ob man in der Wiener Innenstadt rumrennen darf wie am Strand, oder ab man nur als Islamistengroupie mit Ganzkörperverhülllung auftreten darf.

    Und auch das Eigentum als unbeschränktes Recht ist so eine Sache, die nur solange funktioniert, solange alle übrigen Bürger das auch anerkennen und vor allem der Staat dies normiert. Ohne Staat in unserer Form gibt es auch kein Eigentum so wie wir das kennen.

  3. Thomas Holzer

    @PeterT
    Absolut d’accord!

    @cmh
    In der Wiener Innenstadt rennen’s sowieso schon herum wie am Strand. Und wir sollten dieses Eigentum an diesem Hotel auch anerkennen, genauso wie wir ein koscheres Geschäft in Wien anerkennen, oder das Gasthaus am Land mit Wiener Schnitzel und Schweinsbraten 😉

  4. cmh

    @TH

    Leider nicht lustig und leider überhaupt nicht einverstanden!

    Es geht nicht darum, ob “wir dieses Eigentum … anerkennen”, da bleibt uns ja gar nichts anderes übrig, als vielmehr darum, dass wir mit unserem eigenen Eigentum mehr anfangen sollten: z.B. uns nicht in unserm Eigentum Innenstadt so aufführen wie in unserem Eigentum Prater und FKK-Lobau.

    Im übrigen sehe ich keinen prinzipiellen Unterschied zwischen einem koscheren Lokal und einer Halaldönerbude. Sowohl die Juden, als auch die Moslems nerven mit ihren ausgrenzenden Speisevorschriften.

    Und was den Schweinsbraten betrifft, so ist der nicht ausgrenzend und daher weder mit koscher noch mit halal zu etikettieren (oder wie die Gegenteile davon in mir unverständlichen Sprachen heißen). Wer das augenzwinkernd so wie Sie tun (durchaus in netter und sympatischer Absicht), fördert genau diesen Zwang.

    NB: Der Umstand, das der moslemische Eigentümer dieses Hotels das dekretiert, setzt voraus, dass er zunächst seine eigenen Glaubensgenossen zur Einhaltung der Regeln ihrer Religion zwingen will. Dass Nichtmoslems da auch nicht saufen und Schweinsbraten fressen können ist hier nur ein Kollateralschaden. Es zeigt nur: non vult integrari

  5. Thomas Holzer

    @cmh
    Ich erachte es auch als absolut entbehrlich, sich in Städten, Stadtzentren so zu “kleiden” wie an Stränden oder im Prater; aber ich denke, “dieser Zug ist leider schon abgefahren”

    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich kein Problem mit allen möglichen Speisevorschriften, aller möglichen Religionen. Jedem ist es, erfreulicher Weise, freigestellt, ein entsprechendes Etablissement aufzusuchen oder auch nicht, und dies impliziert, daß man dann halt mit dem Vorlieb nehmen muß, was dort angeboten wird.
    Besucht ein Raucher ein Nichtraucherlokal, wird er dort nicht rauchen, und sich auch (hoffentlich) nicht beschweren, daß dort das Rauchen verboten ist.

    Wofür ich jedoch kein Verständnis habe ist, z.B. daß das Martinsfest in ein Lichterfest umbenannt wird, der Nikolaus keinen Kindergarten mehr besuchen darf, und PC alle Unterschiede niederwalzt!
    Dafür sind aber nicht die “bösen” Muslime verantwortlich, sondern die unverantwortlichen, die Geschichte leugnenden Politikerdarsteller, welche, andererseits, ja ganz demokratisch legitimiert sind.
    Wenn sich eine Gesellschaft aufgibt, ist der Vorwurf der Aufgabe an diese Gesellschaft zu richten, in concretu an uns selbst, nicht aber an die Anderen, welche zu deren eigenen Traditionen stehen.

  6. Mona Rieboldt

    @cmh
    Juden sind eine verschwindend kleine Minderheit (ca.18 Millionen insgesamt, davon ca. 6 Millionen in Israel, ca. 6 Millionen in USA, und der Rest verteilt sich auf andere Länder, in D leben gerade mal 500.000). Moslems werden aber immer mehr in Europa, vermehren sich auch stark und sie versuchen dazu, ihre Vorstellungen aggressiv mit Forderungen etc. durchzusetzen. Daher kann man ein koscheres Lokal nicht vergleichen mit der um sich greifenden Islamisierung Europas auf fast allen Ebenen.

    @ Thomas Holzer
    Nein, es sind nicht nur die Politiker schuld, es sind auch die Bürger, die das alles hinnehmen wie Lichterfest und kein Nikolaus in Kindergärten etc. Man mag über Hooligans denken, wie man will, aber immerhin haben sie keine Angst vor Salafisten wie der Rest der Bevölkerung.

  7. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Natürlich sind die Bürger auch schuldig, weil diese ja diese Politiker gewählt haben, und daß der Widerstand gegen PC, Umbenennungen etc. de facto nicht vorhanden ist, ist sowieso mehr als nur beschämend; vor allem bedenkende, daß dieser Widerstand in den genannten Beispielen nur gegen ein paar selbsternannte Weltverbesserer notwendig ist, welche wahrlich überhaupt keine Gefahr für Leib und Leben darstellen

  8. Thomas F.

    Jeder darf mit seinem Hotel machen, was er will.
    Ich hoffe die Koran-Besessenen sind dann auch noch so konsequent und vergeben keine Doppelzimmer an unverheiratete Paare oder – Allah behüte! – gleichgeschlechtliche.
    Strenge Khalwat-Kontrollen nach dem Vorbild eines der ach so gemäßigten und ‘progressiven’ islamischen Länder wie diesem sollten im Kleingedruckten zur Bedingung gemacht werden: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1240510/Malaysian-police-arrest-52-unmarried-Muslim-couples-hotel-rooms.html

  9. Christian Weiss

    Bemerkenswert ist, dass das Hühnchen an Weinsauce allem Anschein nach verboten ist, während das alkoholfreie Bier erlaubt ist. Der Alkoholgehalt bei zweitem dürfte höher sein.

    Ansonsten: Wer möchte das sogenannte Scharia-Hotel dazu zwingen, Schweinefleisch und Alkohol aufzutischen? Vegetarier- und Abstinenzlerlokale sind dazu auch nicht gezwungen.

  10. Einerseits - Andererseits

    Einerseits
    Jedenfalls soll jeder Eigentümer mit seinem Eigentum machen, was er will. Wenn ich in meinem Hotel keinen Alkohol und kein Schweinefleisch verkaufen möchte, dann verkaufe ich das nicht. Der Markt wird das schon richten. Entweder finde ich genug Kunden die das gut bzw. zumindest nicht schlecht finden und bei mir buchen oder nicht.

    Andererseits
    Es gibt religiöse Speisegebote, wie z.B. die Art der Tötung der Tiere, die der Tierschutzgesetzgebung entgegenstehen. Hier ist die Frage, ob das unnötige Leiden der Tiere wirklich durch eine Religion gerechtfertigt werden soll.

  11. Mona Rieboldt

    @ Christian Weiss
    Ja, natürlich gibt es auch im Vegetarier-Restaurant kein Schweineschnitzel. Aber es geht doch nicht um dieses Scharia-Hotel, es geht darum, dass die Islamisierung auf allen Ebenen voran schreitet. Wie vorhin schon geschrieben, in vorauseilendem Gehorsam darf der Nikolaus nicht mehr in Kindergärten kommen, Martins-Singen wird in Lichterfest umbenannt etc. etc.

  12. Ähm

    Diese Diskussion ist seit Langem die Spannendste in diesem Forum, zeigt sich an ihr doch beispielhaft die Inkonsistenz, Heuchelei und, man muss es leider sagen, Feigheit und fehlende Stärke hiesiger Kommentatoren, europäischer Politiker und insgesamt des agierenden Establishments.

    Einerseits spürt man natürlich den anwachsenden Unmut gegenüber einer absolut katastrophalen Migrations- und Integrationspolitik und will dem durch verschärfte Gesetze Rechnung tragen. Andererseits will man hauseigene Werte verteidigen. Das Ergebnis dieser fruchtlosen Bemühungen sehen wir anhand vorangestellter Kommentare und der Lethargie bzw. Machtlosigkeit Europas, vor allem in Deutschland und Österreich.
    Konkret wird die Meinungsfreiheit durch verschärfte Verhetzungsparagraphen weiter eingeschränkt, werden Burkaverbote erlassen und wenn die verehrten Muslime dann plötzlich anfangen Hotels zu übernehmen, wird sogar von liberaler Seite die Einschränkung des Eigentumsrechts eingefordert! Geht es noch trauriger?!

    Zu den Anfängen, vorausgesetzt, man akzeptiert die Notwendigkeit und Unausweichlichkeit der Staatenbildung: schon immer haben sich Menschen organisiert. Dies war unerlässlich, drohten doch Natur und andere Menschenansammlungen das eigene Leben zu verkürzen. Soweit, so oft besprochen.
    Die Nationenbildung ist eine weitere Folge grundmenschlicher Bedürfnisse. Schließlich bewegt man sich am liebsten in einer sozialen Umgebung, in der man verstanden wird, in der man sich sicher fühlt, in der man gerne soziale Kontakte pflegt, usw. Deshalb gibt es einzelne Parameter, die zur Bildung einer Nation führen. Zum einen, und das ist wohl die Grundvoraussetzung, eine gemeinsame Sprache. Andere Elemente, die zu einer Nationenbildung führen sind eine gemeinsame Wertebasis, eine gemeinsame Geschichte, gemeinsame Traditionen und gemeinsame kulturelle Wurzeln. Ein bewegliches System, in dem ein Element die anderen durchaus so stark überstrahlt, dass die anderen nicht mehr so ausgeprägt sein müssen.

    Dass Menschen nach eigenen Nationen streben ist evident und historisch erwiesen. Nicht nur die Nationenfrage der Habsburger, die schließlich zu zahlreichen anderen Staaten führte, nicht nur der Zerfall der Sowjetunion, auch gegenwärtig im Aufwind befindliche Sezessionsbestrebungen legen Zeugnis vom tief verwurzelten Wunsch ab, in einer möglichst homogenen Einheit zu leben und diese Einheit gemeinsam zu organisieren. Nicht ohne Grund sind alle Großreiche dazu verdammt, eines Tages auseinanderzufallen.

    Wenn sich nun aber eine Nation gebildet hat, ist dann Zuwanderung nicht genau der gegenteilige Mechanismus? Natürlich ist sie das, denn der Großteil der Zuwanderer spricht weder die Sprache der Zielnation, noch haben sie die Wertebasis, die Geschichte, usw.
    Nun gibt es zwei mögliche Folgen der Zuwanderung. Die erste Folge ist, dass die Zuwanderer gerne in der Zielnation leben, die Werte dieser für sich aufnehmen, die Sprache gut lernen und im wahrsten Sinn des Wortes Wurzeln schlagen, sodass sie, und vor allem ihre Nachkommen, eines Tages wahrlich ein Teil dieser Nation sind. Dies ist aber nur ernsthaft möglich, wenn man sein Heimatland aufgibt. Man kann sich schlicht niemals zwei Nationen gleich verbunden fühlen. Genauso gut könnte man sagen, es sei möglich, in zwei Menschen gleichzeitig verliebt zu sein. Es kommt vor, aber vielleicht in 0,5% der Fälle. Diese Möglichkeit ist in der heutigen Zeit viel unwahrscheinlicher. Mithilfe der modernen Technik ist es schließlich leicht machbar, in einem Staat zu leben, ansonsten aber kulturell im Heimatland zu verbleiben. Man kann die Fernsehsender der Heimat sehen, man kann per Flugzeug schnell einmal und öfter hinfliegen, im Falle Europas sogar fahren, man kann mit den Verwandten daheim Skypen, heimische Presse ist locker im Internet verfügbar und ein paar Landsleute finden sich immer, die einem das Essen der Heimat importieren. Das Extrembeispiel hierfür sind Menschen aus der Slowakei, die zwar oft einen Wohnsitz in Österreich haben, ansonsten aber ständig heimfahren, sind ja nur ein paar Kilometer. Manche kommen gar nur wegen der Arbeit nach Österreich und fahren am Feierabend heim.
    Die zweite Möglichkeit ist die heute am meisten verbreitete. Es findet Massenzuwanderung statt. Diese verstärkt oben genannte Effekte zusätzlich und sorgt dafür, dass sich in einem Staat Parallelgesellschaften bilden. Stellen Sie sich folgende Frage: wenn eine Nation aus einer homogenen Gesellschaft besteht, existiert diese Nation dann dort, wo die Parallelgesellschaften bestehen dann noch? Juristisch gesehen ist diese Frage selbstverständlich zu bejahen. Schließlich ist es egal, ob in Favoriten zum Teil nur noch Moslems sind, die Staatsgewalt verbleibt bei Österreich.
    Sieht man sich aber die Elemente an, die zur Nationenbildung führen, muss man diese Frage klar verneinen. Auf dem Territorium dieser Parallelgesellschaften gibt es eben keine gemeinsame Kultur, Sprache, usw. wie in den anderen Teilen des Landes.
    Ein Staat, der Massenzuwanderung und somit Parallelgesellschaften zulässt, verliert seine Homogenität und wird schließlich aufgelöst. Dass dies kein Hirngespinst ist, zeigt sich schon an den zahllosen auf der Welt existierenden sozialen Konflikte. Die österreichische Gesellschaft ist gespaltener denn je, zahlreiche europäische Nationen kämpfen gegen Sezessionsbestrebungen, nicht nur weil sich einzelne neue Völker herausgebildet haben, sondern auch, weil die Zentralregierungen immer mehr die Interessen der autochthonen Bevölkerung missachtet und sich stattdessen um die Interessen der linken Massenmedien kümmert, welche fast ausschließlich Brüsseler Intentionen und politische Korrektheit herumflötet.
    Die EU wirkt hier zusätzlich wie ein Brandbeschleuniger, weil sie allen Staaten der EU Menschen aufzwingt, die diese vielleicht gar nicht haben wollen. Nicht umsonst ist der größte Spaltpilz zwischen Großbritannien und der EU die Zuwanderungsfrage.
    Man kann Zuwanderung selbstverständlich als natürlichen Prozess ansehen, aber dann muss man es auch zur Kenntnis nehmen, dass in der Vergangenheit ebenfalls ein anderer natürlicher Prozess stattfand: der Krieg zwischen Völkern und zahlreiche Bürgerkriege innerhalb von Staaten, die schlussendlich zu neuen Nationen führten. Hätten die Europäer des Mittelalters Zuwanderung ungehindert zugelassen und sie als natürlich angesehen, so stünden nicht nur in Konstantinopel, Verzeihung Istanbul, fast keine Kirchen und umso mehr Moscheen.
    Im Prinzip ist mir egal, was die anderen europäischen Länder machen, aber wir in Österreich müssen schleunigst anfangen, Stolz für unsere Nation zu empfinden und diese Nation versuchen zu erhalten. Wir sind, wer wir sind und wir können keine Massenzuwanderung gebrauchen. Hören wir endlich auf, zahlreiche Teile unseres Landes an fremde Völker abzugeben, holen wir uns unsere Städte zurück anstatt unsere Freiheiten und Grundwerte immer weiter zu beschneiden, nur weil wir zu feig sind, um das auszusprechen, was fast jeder denkt: auf nimmer Wiedersehen und eine gute Reise!

  13. Rennziege

    Sobald ich höre, dass ein bayerischer Schweinshaxenbrater oder ein Wíener Würstelständler sich in Riad, Aleppo oder Baghdad eine Kebab-Bude kaufen und dort ihr Gewerbe ausüben dürfen, ohne um ihr Leben (oder das ihrer Kunden) bangen zu müssen … sobald dies eintritt, werde ich über den Islam anders denken.
    Aber keine Sekunde eher.

  14. Selbstdenker

    Ich könnte der Argumentation von Thomas Holzer (es ist Sache des Eigentümers) durchaus folgen, wenn das Ausmaß an Unterwanderung speziell im Vereinigten Königreich nicht so derart offenkundig wäre.

    Auch wenn dieser Eigentümerwechsel eher Symptom als Ursache ist, steckt im lokalen Gesamtkontext doch etwas mehr dahinter als eine geschäftliche Neuausrichtung eines bis dato trendigen Hotels in London. Die Aufregung darüber kann ich daher verstehen.

  15. Selbstdenker

    @Thomas Holzer
    “Natürlich sind die Bürger auch schuldig, weil diese ja diese Politiker gewählt haben, und daß der Widerstand gegen PC, Umbenennungen etc. de facto nicht vorhanden ist, ist sowieso mehr als nur beschämend; vor allem bedenkende, daß dieser Widerstand in den genannten Beispielen nur gegen ein paar selbsternannte Weltverbesserer notwendig ist, welche wahrlich überhaupt keine Gefahr für Leib und Leben darstellen”

    Die größere Rolle als die Feigheit spielt meiner Meinung nach die Bequemlichkeit. Die Leute stehen erst dann auf, wenn sie bemerken, dass der Brand nicht im Fernsehfilm sondern in den eigenen vier Wänden wütet.

  16. menschmaschine

    @ selbstdenker

    das sehe ich auch so und das wissen auch die herrschenden und machen es sich zunütze: solange der österreicher sein bier am abend hat, begehrt er nicht auf.

  17. Selbstdenker

    @menschmaschine
    Die Bequemlichkeit der Leute geht soweit, dass sie sogar während einer rasant wachsenden Gefährdungssituation den Moment der Ernüchterung bis zur Eskalation hinausschieben.

    Sie geben den Brandstiftern die Streichhölzer in der Hoffnung, dass sich ihre von Anfang an klar geäusserten Absichten als ein schlechter Scherz entpuppt.

    Genau an diesen Punkt stehen wir jetzt.

  18. Christian Weiss

    In der Schweiz hatte man bis 1998 bezüglich Zuwanderung ein Drei-Kreise-Modell, dass die Integrationsfähigkeit der Zuwanderer nach ihrer Herkunft beurteilte. Zuwanderer aus dem dritten Kreis galten als kulturell schwer integrierbar, weshalb die ordentliche Zuwanderung (also nicht als Asylsuchender) nur sehr hochqualifizierten Leuten offenstand.
    Diese Modell wurde abgeschafft, weil es dem 1990er-Zeitgeist als rassistisch galt.

    Eine strengere Selektion bei der Zuwanderung tut aber dringend Not, wenn man die Bildung von Parallelgesellschaften und die berühmten “bildungsfernen Milieus” vermeiden will.

    Was den Verfechtern der politischen Korrektheit nicht bewusst zu sein scheint: Menschen wandern vornehmlich von Staaten mit geringer ökonomischer, sozialer, kultureller und rechtsstaatlicher Entwicklung in Staaten ein, die in diesen Bereichen hoch entwickelt sind.
    Es ist völlig irrwitzig zu glauben, die verschiedenen Kulturen seien gleichwertig. Und die Zuwanderer aus minderwertigen Kulturen bringen nur allzu oft die Probleme ihrer Herkunftskultur mit. Die Hoffnung auf ökonomische Verbesserung treibt sie dazu, in ein westliches Land einzuwandern. Dabei tragen sie aber den Rucksack, der in ihrem Herkunftsland die ökonomische Entwicklung sabotiert hat, immer noch mit.
    Das Verständnis, dass die Überwindung von kastenartigen Gesellschaftsstrukturen, Geschlechtersegregation, Geburtsprivilegien undundund, den Wohlstand ermöglicht hat und der nicht einfach in den Schoss gefallen ist, begreifen diese Zuwanderer nur allzu oft nicht.

  19. Christian Peter

    @Ähm

    ‘auf nimmer Wiedersehen und eine gute Reise’

    das ist tatsächlich das einzig Richtige, denn die Zustände in den Herkunftsländern werden durch Migration immer schlimmer. Experten wie der an der Universität Oxford lehrendem Ökonom Paul Collier fordern daher eine radikale Veränderung der Einwanderungspolitik, vor allem um die Herkunftsländer vor den schädlichen Folgen der Auswanderung zu schützen. Eine Möglichkeit bestünde etwa darin, begabte Menschen aus armen Ländern auszubilden unter der Voraussetzung, dass diese danach wieder ihre Heimat zurückkehren.

  20. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    An dieser These ist was dran. Aber so weit gehe ich nicht einmal.

    Die von Schleppern organisierte Überfahrt nach Europa kostet die Migranten ein Vermögen. Die beste Entwicklungshilfe für diese Länder wäre es, wenn sowohl diese Arbeitskräfte als auch ihr Kapital im Land bleiben würden. So verdienen sich die mit der westlichen Hilfsindustrie abgesprochenen internationalen Schlepperbanden eine goldene Nase zu Lasten aller anderen.

  21. Christian Peter

    @Selbstdenker

    ‘Schlepperei kostet ein Vermögen’

    Sie sagen es. Das können sich ohnehin nur solche leisten, die Geld besitzen. Man könnte das gesamte Flüchtlingselend samt illegaler Einwanderung beenden, indem Asylsuchende auch in ihrem Heimatland einen Asylantrag stellen können, anstelle illegaler Einwanderung würde dann ausschließlich legale Einwanderung treten. Illegal Eingereiste müssten unmittelbar abgeschoben werden.

    ‘beste Entwicklungshilfe wäre es, wenn Arbeitskräfte im Land bleiben würden’

    selbstverständlich. Man kann sich vorstellen, was es für arme Länder bedeutet, wenn 80 – 95 % der gebildeten Menschen abwandern : wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ruin.

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