Willkommen im Neuen Deutschland!

Von | 8. September 2016

“….Es ist das Spektakel des politischen Opportunismus, das sich da vor unseren Augen entfaltet, denn die CDU hat ein Viertel ihrer Wähler eingebüßt und die Sympathiewerte für die Kanzlerin sind im Keller. Weitgehend schamfrei wird dieser Kurswechsel vorgenommen, darauf bauend, dass die Leute bald vergessen, wer ihnen den Schlamassel eingebrockt hat, nämlich eine Kanzlerin, die mehrere Hunderttausend junge Männer ins Land gelassen hat, von denen rund 80 Prozent Analphabeten, die meisten als Antisemiten aufgewachsen sind und von Frauen eher in Form von Freiwild Kenntnis nehmen, die uns lächerliche Diskussionen um Burka oder Niquab oder Burkini aufdrängen und schon mal weiblichen Helferinnen oder Frau Klöckner (CDU) die Hand verweigern…..” (hier)

24 Gedanken zu „Willkommen im Neuen Deutschland!

  1. Fragolin

    Im neuen Österreich bekommt der Wahlkampf auch eine neue Qualität: Nachdem Angstmache zur zentralen Waffe der Linksfraktion geworden ist (das darf man ruhig als Drohung verstehen, wenden sich andere Staaten doch erfahrungsgemäß erst von Österreich ab, nachdem Österreicher sie darum bitten) spülen ausgerechnet die ultraguten Humanisten eine Diskussion um Hofers Behinderung nach oben. Tenor: Dürfen Krüppel überhaupt Verantwortung übernehmen? (Sorry die harte Formulierung, ich hoffe der Hausherr lässt sie stehen, aber man muss es hart formulieren um sich klar zu werden, um was es hier eigentlich geht).
    Menschenverachtend bis zum geht-nicht-mehr wird Behinderten damit abgesprochen, selbstverantwortliche Menschen zu sein. Nun, dass die Vertreter der Betreuungs- und Pflegeindustrie, weit genug in linksgrüner Ideologie verankert um als Mitarbeiter der Pensionskassa vertrauliche Papiere an die Presse zu spielen (Persönlichkeitsrechte gibt es nicht für Andersdenkende), Behinderte als reine unmündige Pflegefälle und Objekte zur Therapie ihres Helfersyndroms betrachten ist ja nicht neu. Aber ein Schlag ins Gesicht behinderter Menschen, die selbst nach Unfällen und im Rollstuhl noch ganze Unternehmen leiten und beste Arbeit liefern.
    Jemanden, der wegen den physischen Folgen eines Unfalls in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann als unfähig zur Übernahme von Verantwortung hinzustellen ist die tiefste Schublade überhaupt und sagt viel aus über die Denkweise der Unterstützer Van der Bellens.
    Wenn das die neue Kultur des “Brückenbauers” (hihi, ein Grüner als Pontifex…) ist, na dann viel Spaß. Bis jetzt nur Untergriffigkeit, Lüge, Anpatzerei, Panikmache und jetzt auch noch Entmündigung. Danke für dieses ekelhafte Schmierentheater – für mich schadet diese Krüppel-Diskussion Österreich weit mehr als die Blauen je können, selbst wenn sie sich Mühe geben. Wenn das die “Intelligenz” ist, die die Grünen hinter sich wissen wollen, dann sind mir die Dummen dreimal lieber.

  2. Fragolin

    Übrigens bezeichnend die Meldung vom Montag: “Heute ging die Notverordnung in die Begutachtung, die in genau 4 Wochen abgschlossen sein soll.”
    Wann habe ich das zuerst vorhergesagt? Ende der Begutachtung: 3. Oktober.
    Neue Prognose für das Ergebnis: Leider geht es so nicht, EUGh, Konvention, amnsty international, Menschlichkeit, Asylrecht blabla – egal, Hauptsache die Kreuzerl sind gemalt.
    Eine Schmierenkomödie simultan auf allen Bühnen.

  3. Thomas Holzer

    “Ein neues nationales Narrativ wurde geboren, mit dem das alte überschrieben werden sollte. Aus dem deutschen Tätervolk wurde der Weltmeister der Nächstenliebe, in einer „moralischen Selbstgefälligkeit“

    Nur hat keiner der Politikerdarsteller und Journalisten erwartet, daß dieses Narrativ dermaßen schnell wieder in sich zusammenbricht.
    Daher all die Versuche, die Kritiker durch Maas und Amadeu-Stiftung und all die anderen Tugendwächter, als Neonazi, Dunkeldeutsche, Ungebildete und Verlierer zumindest zu diffamieren, wenn es für strafrechtliche Verfolgung nicht reicht

  4. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    stimme Ihnen zu, die Indiskretion aus der PVA und dann die wohlwollende Erklärung VdBs dazu – alles Vorwahl-Inszenierung und eklig, genauso wie die Krebs-Demenz-Geschichten vorher: eklig.

  5. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser
    Die treffen sich die Anhänger der jeweiligen Kandidaten auf sehr niedrigem Niveau.
    Daß aber @Fragolin -meiner bescheidenen Meinung nach- ein bisserl allzu übereifrig den Verteidiger des Herrn Hofer hier spielt, findet definitiv nicht meine Zustimmung.
    Die gestern vom Kurier veröffentlichte Geschichte inkl. die Aussagen des Herrn Hofer dazu in der ZIB2 lassen -leider wieder einmal- allzu viel Platz für Spekulationen.
    Nunmehr soll Herr Hofer nach seinem schweren Unfall knapp 10 Jahre später noch einen zweiten Unfall gehabt haben; anscheinend sind seiner Ansicht nach die Formulare für die Berufsunfähigkeitspension und für das Pflegegeld wenn schon nicht ein Formular, so zumindest untrennbar miteinander verbunden.
    Alles sehr dubios

  6. Thomas Holzer

    @Holzer
    Sollte natürlich: “Da treffen……..” heißen

  7. Fragolin

    @Thomas Holzer
    ich mache mich nicht zum Anwalt Hofers; die Untergriffe gegen Van der Bellen von wegen Raucherkrebs und gelbe Zähne fand ich genauso unterirdisch, nur waren das primitive Anrotzungen aus dem facebook-Sumpf während sich jetzt die Medien bemüßigt fühlen, ihnen illegal zugespielte Privatdokumente zum Lostreten einer Diskussion zu missbrauchen, die an Hetze gegen physische Behinderung grenzt. Ausgerechnet die selbsternannten Sauberleute fahren das Geschütz Behinderung gegen ihren politischen Gegner auf. Das ist menschenverachtend und widerlich; damit haben sie bewiesen, dass man selbst das Niveau primitiver social-media-Hetzer noch unterbieten kann.
    Dass Hofer sich mit seiner Herumrederei gerade selbst die Grube schaufelt, steht auf einem anderen Blatt. Erstens ist der Pflegegeldbezug vollkommen anders zu beantragen und zweitens kann er es selbst gar nicht beantragen sondern die ihn pflegende Person.
    Trotzdem bleibt die Empörung darüber, dass ein behinderter Mensch, dem eine Verschärfung der Behinderung durch Amputation droht, einen Pensionsantrag stellt, gerade aus jener Reichshälfte, die für die Rechte frühpensionierter Mittzwanziger mit Suchtgifthintergrund eintritt, mehr als nur widerlich.
    Der Politsumpf wird langsam unerträglich.

  8. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    Allein die Verletzung des Datenschutzes durch die PVA ist schon ein Skandal;
    es gab in der österr. Politik auch schon Fälle, in denen die BU-Pension neben/trotz polit. Tätigkeiten konsumiert wurde.
    Wenn Hofer angesucht hat, ohne zusätzlich zum Politikergehalt zu konsumieren, ist das – für mich – ok.
    (zu Ihrer Information über meine Präferenzen: ich habe für Griss unterschrieben, damit sie kandidieren konnte, weil für mich diese irrationale und lähmende Polarisierung absehbar war, denn es war klar, daß roter und schwarzer Kandidat nix reißen würden… )

  9. Fragolin

    @stiller Mitleser
    Auch die Bezüge des Herrn Professor waren kurz ein Thema, das aber schnell im Sande verlief.

  10. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    der Pflegebedürftige sucht selber an, sofern er nicht besachwaltet wird
    Bei einer schweren Behinderung um BU-Pension und Pflegegeld anzusuchen ist ganz vernünftig.
    Ich wäre ja für eine soziale Staffelung beim Pflegegeld, das keine Versicherungsleistung (keine Pflegeversicherung wie in BRD) darstellt.

  11. Thomas Holzer

    Abschließend zu dieser Causa:
    Ich habe keine Ahnung, wer, wem, wie diese Dokumente schlußendlich dem Kurier zugespielt hat und aus welcher “Reichshälfte” dies geschehen ist. Wie schon o.a., alles sehr dubios, Vorverurteilungen etc. schießen wie Unkraut aus dem Boden.
    Nur Traumtänzer konnten hoffen, daß dieser Wahlkampf in halbwegs geregelten Bahnen und auf einem halbwegs vertretbarem Niveau erfolgen wird.

  12. Fragolin

    @stiller Mitleser
    Danke für den Hinweis, hab ich mir auch gerade gegoogelt; naja, ich war zum Glück noch nicht in dieser Situation. Trotzdem bleibt die Aussage, das wäre praktisch alles auf einem Formular, mehr als fragwürdig, denn es sind nachweislich 2 vollkommen unterschiedliche Formulare.

  13. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    es war seit Jahren klar, daß VdB mit seiner Aura der Ruhe und Besonnenheit für diese Kandidatur vorgesehen ist; er wurde gehegt und gepflegt und zwischenzeitlich, mit einem netten, irrelevanten aber gut dotierten Amt nicht darben gelassen; im Prinzip ist ein grüner BP nicht von wirklicher Bedeutung, aber für die Grünen ein symbolischer Aufstieg, für den sie sehr viel/zu viel einsetzen

  14. stiller Mitleser

    @ Fragolin
    ich habe mehrere Leute bei Ansuchen um Pflegegeld unterstützt und habe eine Freundin, Ärztin, die einige Zeit als Gutachterin um Pflegegeld Ansuchende in deren Wohnungen besucht und untersucht hat.
    Sie hat mir von sehr tristen Dingen erzählt. Weil sie nicht restriktiv genug begutachtete verlor sie den Job.
    Man trifft aber immer wieder Leute, über deren Pflegegeldbezug man entweder empört (Rollstuhl und lediglich Pflegestufe 1) oder erstaunt (ebenfalls Plegestufe 1, bei sehr guter Pension, hatte immer Putzfrau, geht mit dem Geld wöchentlich zum Coiffeur) ist. Sobald Leute in Pflegeheimen landen wird die Pflegestufe sofort erhöht, da ein wichtiger Finanzierungsanteil für die verschiedenen Träger.

  15. Fragolin

    Ich erinnere mich an eine Aussage VdB’s nach seiner ersten Wahl, ich glaube es war in der ARD, wo sie ihn fragten, ob ein BP der offenen Grenzen und ein Verteidigungsminister, der für eine Notverordnung stimmt, zusammenpassen würden – er sagte sinngemäß. der BP wäre ja nicht der Assistent des Verteidigungsministers und hätte deshalb nicht dessen Arbeit zu tun.
    Dass der BP Oberkommandierender des Heeres ist und im Krisenfall Einsatzbefehle erteilen oder widerrufen kann, den BMV ohne Begründung auf hoheitliche Weisung absetzen oder gar den NR auflösen – alles kein Thema. Will er das nicht zugeben oder hat er von seinem angestrebten Amt wirklich so wenig Ahnung?

  16. Fragolin

    Übrigens auch putzig seine gestrige Aussage, man müsse Angst haben vor einer “blauen Republik”, wo Kanzler, BP und NR-Präsident von der gleichen Partei gestellt würden.
    Gut, dass er nie Sorge vor einer “roten Republik” hatte. Denn dass die alles perfekt gerichtet haben, sieht man ja.
    Wäre deren Politik im Sinne des eigenen Volkes gewesen, müsste heute kein Linker Angst haben, dass ihm ein Rechter das Amt wegschnappt.

  17. Fragolin

    @stiller Mitleser
    Danke. Wie immer, wenn Quasi-Ämter über die Zuteilung staatlicher Almosen entscheiden, blühen Korruption und Freunderlwirtschaft, Schleimerei und Sympathiegefallen.

  18. Falke

    Wer schrieb doch gleich: “Die Faschisten werden wieder kommen, sie werden sich aber dann Antifaschisten nennen”.

  19. aneagle

    Das war Ignazio Silone in seinem prophetischen Blick auf Heiko Maas und seiner Stasi- Agnetta. Ganz im Sinne ihres wohltätigen Blockwartdienstes auf Facebook inclusive selbstloser Denunziation in allen “Qualitätsmedien” schrieb er den beiden schon vor Jahrzehnten in ihr Regiebuch:
    “Der neue Faschismus wird nicht sagen ich bin der Faschismus. Er wird sagen, ich bin der Antifaschismus.”
    Der Realitätsbezug zu aktuellem Geschehen ist gespenstisch.

  20. mariuslupus

    Ein wehmütiger Abschied des Autors von seinen Idol. Diese Enttäuschung hätte sich der Autor ersparen können hätte er mit offenen Augen und kritischen Verstand den unaufhaltsamen Aufstieg von Merkel beobachtet. Aber, jetzt zu kommen und enttäuscht zu sein, ist etwas billig.
    Bereits im 2014, wie der Autor selbst schreibt, als er seine Apotheose an Merkel verfasst hat, hätte sich bewusst sein müssen dass es seinen Idol nur um Macht und Kontrolle geht.
    Das Archiv ist der Feind des Journalisten. Hätte sich auch das Interview mit Merkel aus dem Jahr 1991 anschauen sollen, in dem Merkel noch voll mit DDR Elan die FDJ lobt und als unpolitische Organisation anpreist. Vergessen wird das Merkel nicht ein einfaches Mitglied war, sondern für die Propaganda zuständige.
    @Fragolin
    VdB als unabhängiger Kandidat, oder Teil einer Seilschaft. Genosse Edelsozialist Androsch hat den unabhängigen VdB zum Altausseer Kiritag eingeladen. Der Präsidentschaftsbewerber ist im Bierzelt als Maschkara aufgetreten. Meinte er wirkt volkstümlich.
    Merkel hat in Moskau studiert, Physik. Völlig ausgeschlossen das beide Aktivitäten, FDJ Propaganda und Studium in Moskau, ohne eine Überprüfung und Zusammenarbeit mit dem MfS möglich gewesen wären.

  21. astuga

    Wenn jemand mit einer partiellen Querschnittlähmung keinen solchen Anträge stellen darf, dann frage ich mich, wer sonst?

    Obwohl, ich vergaß, wir sind in Österreich…
    Da gab es ja vor einigen Jahre beispielsweise den Fall eines blutjungen Öst. mit Migrationshintergrund in Frühpension (!) der sein Kind zu Tode geprügelt hat und deshalb verurteilt wurde.
    Rot-Schwarz-Grüne Politik in Reinkultur.

  22. Fragolin

    Klare Worte und die bisher beste Analyse des Zustandes nach der MeckPomm-Wahl, die ich bisher im öffentlichen TV sehen konnte:
    https://youtu.be/G3wd5pEfrdc
    Tenor: Nicht die Wähler sind “so dumm” die AfD zu wählen sondern Rot und Schwarz nicht mehr in der Lage, den Menschen ein annehmbares Angebot zu machen.
    Statt die Wähler zu beschimpfen wäre es an der Zeit, die Angebote anzupassen.
    Es ist ein freier Markt. Wenn ein Unternehmer ein Produkt anbietet, das keiner kaufen will, dann haben nicht die Kunden den Fehler gemacht, die Genialität des Produktes zu verkennen sondern der Unternehmer etwas produziert, was keiner brauchen kann und will. Der Kunde bestimmt den Markt und der Wähler bestimmt die Politik.
    Beides Konzepte, die in Sozialistenhirne nicht hineinpassen. Ich tippe auf stures Beharren der Spitze aus Rautenangie und Stinkefingersiggi auf ihrem Weg, denn sie machen alles richtig und nur das Volk ist zu blöd ihre Genialität zu erkennen (Cäsarenwahn in Reinkultur, Macht macht seltsame Dinge mit Menschen) und deshalb wird die AfD weitere Kantersiege einfahren. Und ich traue dem Merkel-Regime zu, vor dem drohenden Untergang bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr eine Situation anzuheizen, die eine Wahlverschiebung oder/und ein Verbot von Oppositionsparteien begründet. Merkel unterscheidet sich von Erdowahn inzwischen nur noch minimal.
    Zurück zu der Analyse: In Österreich sieht es doch nicht anders aus. Hier steht Van der Bellen als Gestalt des Einheitsparteienblocks, dessen Ziele und Aussagen man nicht mehr auseinanderhalten kann, da reden Rote wie Grüne wie Schwarze wie Pinke alle die gleichen Texte ab und wenn man in den Medien nicht immer die Parteizugehörigkeit dazuschreiben würde, wüsste man oft nicht mehr, aus welchem Kollektiv jetzt gerade diese Aussage kam. In Wahlkampfzeiten bewirft man sich mit Wattebällchen und nach der Wahl marschiert man wieder Arm in Arm, bzw. in Österreich passender sitzt man gemeinsam gemütlich bei einem Schilcherspritzer in der Parlamentskantine und wartet, dass die nächsten Wahlen kommen. Wer seine Stimme dagegen setzen will hat nur zwei Möglichkeiten: Blau oder TS. Wenn ich an die Potenziale eines Team Stronach denke, könnte ich heute noch das Heulen kriegen. Wenn diese Partei nicht am Narzissmus ihres Großen Paten gescheitert wäre und eine medial geschickte, intelligente und integre Führungsperson aufstellen könnte, die sich von der aufmarschierenden Medienmeute nicht aufs Glatteis führen lässt, meine Güte, da könnte sich was bewegen. Hätte könnte würde bringt aber nichts, Österreicher und Liberalismus passt immer nur im einstelligen Prozentbereich zusammen. Und so bleibt hier die FPÖ als einzig wirksame Opposition, so wie FN in Frankreich oder AfD in Deutschland. Die sogenannten “Volksparteien” haben nichts mehr im politischen Angebot, was das “Volk” anspricht, und wenn die letzten Gewohnheitswähler weggestorben sind haben sich auch diese Parteien erledigt, wenn sie nicht ganz schnell reagieren. Und damit meine ich nicht Ankündigen und Versprechen, der Glaube an das Wort wurde nachhaltig demontiert, sondern TUN.
    An eine Wende glauben die Menschen erst, wenn sie die Bilder dazu sehen, nicht, wenn großmäulig Versprechen verteilt werden. Und vollmundige Ankündigungen, wie das Ende einer “Begutachtung” für eine “Notverordnung”, damit die menschen das Ergebnis erst nach der Wahl erfahren und nur vorher eingelullt werden sollen: “Na siehst, die tun eh was!” Nein, sie tun eben nichts, sie reden nur. Sie diskutieren, begutachten, wägen ab, formulieren neu – und währenddessen geht es munter weiter wie bisher.
    Die Wähler sind nicht dumm. Und diejenigen, die immer noch glauben, wenn man immer und immer wieder das Gleiche wählt wird es irgendwann eine Änderung geben, werden immer weniger.

  23. Helmut Hartmann

    Was Sie “stures Beharren der Spitze” nennen, hat seine innere Logik. Willi Brandt (SPD) hat nicht ganz unrecht, wenn er meinte: „Es hat keinen Sinn, eine Mehrheit für die Sozialdemokratie zu erringen, wenn der Preis dafür ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein.“ Und das gleiche gilt für alle Parteien, egal welcher Ideologie sie anhängen (wie auch die FPÖ via Knittelfeld erfahren musste).
    Insofern geht Ihr Vergleich mit der Nachfrage am Markt ins Leere. Wer als Mesner tätig ist, wird sich selbst bei drastisch schrumpfender Anzahl der Gläubigen kaum zum Muezzin umschulen lassen.

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