Willkommen im Notstands-Staat

“…..Ob all die drastischen politischen Massnahmen angesichts der Corona-Pandemie richtig waren, werden wir eines Tages wissen. Aber das spielt zurzeit auch keine Rolle, denn der Staat im Ausnahmezustand weiss die Mehrheit seiner Bürger hinter sich. Was bedeutet das für die Zukunft? NZZ, hier

3 comments

  1. sokrates9

    Leider ist es nicht mehr möglich “gesamthaft” zu denken.Mal abgesehen davon dass Länder wie Japan / Korea ohne totale Gesellschafts / Wirtschaftsblockade auskommen, gibt es derzeit keine kritische Stimmen die hinterfragen ob die behördliche Stillregung der Wirtschaft wirklich unbedingt die Ansteckungsgefahr minimiert.Warum haben ZB ghärtnereien, Baumärkte usw geschlossen?Bei doppelterArmlänge Abstand wo ja schon laut Politik Armlänge vor Vergewaltung schützt- sehe ich ein Infektionsrisiko genauso gering wie bei den offenen Supermärkten! Aber ist egal alles wird niedergebügelt! Kurzarbeit kostet dem Staat 1 MRD pro Woche! egal- wir habe es.

  2. Johannes

    Doch angesichts anderer – offenbar bereits glaubhaft berechneter – Bedrohungen aus ökologischen, demografischen und wirtschaftlichen Dimensionen, welche auf die Menschheit zuzukommen scheinen, könnte der Notstands-Staat tatsächlich (zumal wenn er sich in der Corona-Situation bewähren sollte) zum politischen Modell der Zukunft werden.

    In demographischer Hinsicht hatten wir bereits 2015 das Vergnügen aus gesellschaftpolitischem Unvermögen heraus einen Notstand zu erleben mit Verlust von Recht und Ordnung.

    Letztendlich hat dieser Notstand 2015 dazu geführt das eine Kanzlerin im Jahr 2020 Wahlen rückgängig machen kann, sie kann von heute auf morgen den Präsidenten des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz entlassen, aufgrund einer Aussage das seine Behörde keine Hetzjagd beobachten konnte.

    Deutschland scheint sich schon seit 5 Jahren nach meiner persönlichen Einschätzung in einer Politik der permanenten Entscheidung einer Einzelnen und ihrer persönlichen Einschätzung des Notwendigen zu befinden.

    Das geht weil Medien und fast die gesamte Opposition mitspielen.
    Aber irgendwie habe ich das Gefühl das sich die wahre Demokratie daran abnützt.

  3. Marianne

    Gibt es eigentlich eine insgesamt höhere Mortalität derzeit (Jan-März) verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt? Die ausschließliche Betrachtung der sog. Coronatoten sagt ja nichts aus. Und daß besonders viel alte sterben hat ja auch keinen nennenswerten Informationsgehalt.

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