Willkommen im therapeutischen Staat

Von | 21. November 2016

“……Heute ist der ideale Mensch derjenige, der die Segnungen des Multikulturalismus, die Auflösung seiner nationalen und kulturellen Eigenheiten und die grenzenlose Einwanderung schrankenlos bejaht. Man möchte einfach einmal fragen: Von wem haben Medien und Politik eigentlich einen Erziehungsauftrag bekommen, der uns zu toleranten, islamophilen, stets verständnisvollen und sich permanent schuldig fühlenden Bürgern machen soll? Nähern wir uns nicht mehr und mehr einer Art von therapeutischem Staat, der unerwünschte Einstellungen und abweichendes Verhalten von der verordneten Toleranz als Krankheit (Islamophobie, Xenophobie) etikettiert und diffamiert?….” (hier)

15 Gedanken zu „Willkommen im therapeutischen Staat

  1. Thomas Holzer

    Nach mehr als 40 Jahren Sozialismus in D und A, sollte es niemanden wunder nehmen, daß dieses gigantische Umerziehungsprogramm -leider- ziemlich erfolgreich zu sein scheint.

    Das Tragische ist, daß der Pendelausschlag in die andere Richtung leider nicht ohne ziemlich heftige Verwerfungen wird stattfinden können.

    Mao hatte -leider- schon recht; vor allem bedenkend, um wieviel einfacher es heute ist, durch die exemplarische Bestrafung eines Einzelnen Tausende und mehr gefügig zu machen. Und hiefür bedarf es nicht mal eines Gerichtsurteils, es reicht ein konzertierter Sturm der Empörung, und inner Minuten kann die (soziale) Existenz eines Menschen vernichtet werden.

  2. Reini

    Schlimm wird’s wenn dieser Erziehungsauftrag in den Schulen umgesetzt wird! … vielleicht will ich nicht das meine Kinder Religionen anerkennen oder tolerieren sollen welche ich der Meinung bin, dass diese antieuropäisches Denken und Handeln haben, welche das System ausnutzen und sich nicht integrieren wollen! … hat ein Körper eine “Krankheit”, aktiviert er den Schutzmechanismus!

  3. Falke

    Wie die “schweigende Mehrheit” darüber denkt, hat sie gerade eben in den USA bewiesen. Wenn sie das auch am 4. Dezember in Österreich tut, hätte man doch einen gewissen Grund zum Optimismus. Am wichtigsten wäre allerdings eine krachende Niederlage der Merkel-CDU samt Gabriel-(oder Schulz-)SPD im nächsten Jahr.

  4. sokrates9

    Das erste Umerziehungslager ist schon der Zwangskindergarten! Dass Mütter ihre Kinder erziehen ist doch heute schon verpönt. Ein schlechtes Gewissen in der Gesellschaft wurde anerzogen: wenn der Maxi nicht in den Kindergarten geht, dann ist er in der Schule benachteiligt, weil er keine soziale Kompetenz hat! ( Und Daten über sein Verhalten, seine ersten Beurteilungen liegen dann auch nicht vor!) Es ist wichtig von sozial kompetenten Universitätskindergärtnerinnen betreut zu werden, die gleich die Kinder gendergerecht unterreichten und ihnen schon mit 5 Jahren den glauben an das reaktionäre Christkind zerstören! Und das wird alles auch von der ÖVP massiv gefördert!!

  5. Rupert Wenger

    Um genau zu sein: Die Medien haben den Auftrag von der Politik bekommen, die Politik hat ihn nie bekommen, sondern sich widerrechtlich angeeignet. Politiker haben in der Demokratie die Interessen des Volkes zu vertreten und nicht dem Volk ihre eigenen Interessen aufzudrücken.

  6. stiller Mitleser

    @ sokrates9
    die ÖVP hofft daß dann wenigst die 4. Generation Deutsch sprechen gelernt haben wird, und weil alle gleich sind, und weil die einheimischen Mütter zumeist arbeiten müssen damit die Familie über die Runden kommt,
    deswegen müssen alle in den Kindergarten…
    .
    ansonsten: der Autor, ein weißer Rabe unter den Psychologen…

  7. Hanna

    Mir scheint, dass einfach viel zu selten sinnvoll widersprochen wird: Man frage einmal eine/n Bobo-LinksgrünIn, worin es begründet sein solle, dass man eine Gesinnung fördern, ehren und über die eigene stellen soll, die Handlungen, wie zB im Scharia-Kompendium fordert, was bedeutet, das quasi alle bedeutenden Menschen- und Tierrechte nicht nur mit Füßen getreten, sondern nicht einmal ignoriert werden. Auf das obligate “Es sind ja nicht alle so” antworte man tunlichst “Sorry, wenn du nicht einmal die Thematik verstehst, kann ich nicht mit dir reden”. Und wenn von mir irgendwer verlangen sollte, den Islam zu lieben – Gegenteil von “islamophob” (vom Islam wegstrebend): “islamophil” (sich dem Islam liebend zuwendend) – dann klage ich auf Nötigung.

  8. Fragolin

    Leute, ich habe mir gerade auf puls4 das Verhör Hofers der Großinquisitorin Milborn angetan und in Folge diesen Sender von meiner Senderliste gelöscht. Dieser Auftritt der Frau war unterirdisch, inkompetent und grenzte an Verhetzung. Der Sender hat in der Werbepause sogar schnell den Kommentarbereich verschottet (days Einblenden “hoferkritsicher” Netzkommentare verebbte in der Sendung, weil es keine mehr gab – alle waren nur noch von der Unfähigkeit der Moderatorin entsetzt) und Frau Milborn all jene, und das waren fast alle, die sie als untragbar betrachtet haben, als “Hater” der Kritik disqualifiziert. Das typische Verhalten der Unfähigen: lieber Kritiker als Hasser diffamieren, dann muss frau sich nicht mit ihrer offensichtlichen Parteilichkeit und damit ebenso offensichtlichen Unfähigkeit in ihrem Job auseinandersetzen.
    Die ganze erste Hälfte nicht einmal ein Sachthema, permanent nur ein Vorwerfen von Dingen, die ganz andere Leute zu ganz anderen Zeiten gesagt, geschrieben oder getan haben und das penetrante Einfordern von Rechtfertigungen, ständiges Unterbrechen, ständige Besserwisserei – die Frau hat gerade demomstriert, wie man ein Interview nicht führt. Als Dank dafür, dass das scheinbar alle Zuseher, die kommentierten, auch so empfanden, wurde der Kommentarbereich geschlossen und mit einem rotzigen Kommentar der Moderatorin versiegelt.
    Präpotenz und Unfähigkeit, die man nicht einmal im ORF findet. Der Niedergang der Pro7Sat1-Gruppe ist jämmerlich. Wer schaut sowas? Ich nicht mehr. EIn Sender der solche unfähigen und unmöglichen Leute in Livesendungen setzt ist unschaubar.

  9. sokrates9

    Fragolin@ Habe die Sendung nicht gesehen; kenne auch Puls 4 nicht! Doch solche Inquisitorische Methoden sind in der Regel Wasser auf den Mühlen der angegriffenen! Das Publikum merkt sehr wohl wie manipuliert wird – was ja nicht schwer ist, da es mangels Intelligenz der Medienleute meist mit dem Holzhammer erfolgt! Bin überzeugt dass eine Turnherr, ein Wolf mindestens 3 Prozentpunkte der FPÖ gebracht haben!

  10. mariuslupus

    @Falke
    “Eine Niederlage für Merkel ?”. Dieser, berechtigte Wunsch wird sich nicht ausgehen. Das Szenario “Die Abwahl Merkels”, ist leider utopisch. Die konsequente Indoktrination der letzten Jahre hat die Denkfähigkeit der Wähler zuerst infiltriert, anschliessend die Zentren, die für das kritische Denken zuständig sind, lahmgelegt.

  11. Dr.Fischer

    Milborn? Die Frau hat übrigens das Buch der Fr. Kampusch geschrieben…..

  12. sokrates9

    Fragolin@ Habe mir jetzt ein paar Szenen von Milborn angesehen! Assoziiere das Wort Bisgurn / bayrisch, Mittelalterlich : bissige Stute! Wenn man sich diese Journalistinnen ansieht versteht man warum diese immer
    mit der Genderkeule herumlaufen müssen. Anscheinend tut man sich als Frau schwerer Emotionen und Hass körpersprachlich zu verbergen! In der Regel wird man dann emotional wenn die rationalen Argumente ausgehen!

  13. Fragolin

    Ich habe leider nicht die Zeit heute, um das Ganze zu zerpflücken, aber die hat das Interview sowas von vergeigt, dass es ganz natürlich ist, Gegenwind als “Hass aus dem Netz” zu diffamieren. Dieses Lehrbeispiel des Orchideenproletariats weiß ganz genau, dass es, wenn es den Job jemals verliert, dies wegen Hass, Diskriminierung, gläserner Decke oder Sexismus geschieht und niemals nicht wegen der eigenen Inkompetenz.
    Die besten Beispiele waren für mich dieses erst Hofer als rechtsextremen Deutschnationalen hinzustellen und ihm dann seine Nähe zu Visegrad und das Abrücken von Deutschland vorzuwerfen. Ja also was jetzt, steht Hofer für das Großdeutsche Reich oder für einen österreichischen Nationalstaat? Keine Sorge, er hat mehrmals geantwortet, aber seine “Interviewerin” hat es nicht gehört. Kernig sein Einwurf, sie dürfe natürlich jede Frage stellen, aber was er antworte entscheide er immer noch selbst. Sie ignorierte nämlich permanent jede Antwort, die ihr nicht passte und provozierte stümperhaft und sichtlich emotional vollkommen ausgeklinkt weiter. Als Krönung wetterte sie über einen Kongress in Linz, der rechtsextrem sein müsse, denn da sei vom “Volk” die Rede gewesen. Abgesehen davon, dass Hofer dort gar nicht war (ein roter Faden durch diese Schmierenkomödie, ihn permanent mit Dingen zu konfrontieren, die weder von ihm kamen noch seine Zustimmung haben, um ihn in deren Nähe zu stellen – ob sie VdB auch mit den Hasspostings und Gewaltexzessen der Grünen konfrontiert und ebenso autistisch das “Interview” führt wäre spannend) legte ihm das einen wirklich sahnigen Elfer vor den Fuß: Im Artikel 1 der Bundesverfassung steht, dass das Recht vom Volk ausgeht; nach ihrer Logik müsste die Verfassung als rechtsextreme Hetzschrift verboten werden.
    Was diese Frau nicht kapiert und vermutlich niemals kapieren wird, ist, dass sie keinen Hass erntet sondern sich der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Hartes Nachfragen und Nachbohren dort, wo jemand verheimlicht oder mauert, das ist Journalismus. Aber ehrliche Antworten einfach ignorieren und nachbohren, um suggestiv Naheverhältnisse zu konstruieren und dann anderen vorwerfen, “postfaktisch” zu agieren, ist billige Propaganda, die auch noch stümperhaft ausgeführt wurde. Als Liebkind der Wiener Schickeria dann über die Ordensmitgliedschaft Hofers und dem Wort “elitär” in den Ordensstatuten Hofer in die Reihen einer “Elite” entrücken zu wollen, um ihn beim Volk (hui rechtsextremes Diktum!) anzupatzen, ging komplett nach hinten los, vor Allem, da sie die recht einfache Definition des Begriffes “elitär” im Ordensverständnis einfach nicht begriff – selbst nach der dritten Erklärung Hofers prallten die Fakten an der ideologischen Teflonschicht ab.
    Fazit: Wahlwerbung für Hofer. In diesem Sinne: Danke!

  14. Fragolin

    @sokrates9
    Ihre Aufgabe als Journalistin wäre gewesen, Hofer auszuleuchten, wie sein Programm als BP aussehen würde, wie ernst er das meint und welche Möglichkeiten er hat, seine Wahlversprechen auch umzusetzen. Ihre Aufgabe als Propagtandistin der Wiener Schickeria war es aber, möglichst viel Dreck auf Hofer zu werfen, und da bei ihm selbst nicht viel zu finden war (herrje, eine Bemerkung, seine 13-jährige Tochter hätte einen Freund, hui…) wurde überall herumgekramt und jeder herumliegende Mist in seine Richtung geworfen, egal wie wenig er damit zu tun hatte, in der Hoffnung, es würde schon was kleben bleiben.
    Dass der Wahlkampf schmutzig wird ist klar. Die Methoden der Linken sind bekannt. Dass sich ein sogenannter “Privatsender” dabei schäbiger aufführt als der ORF und “Journalismus” verkaufend Propaganda liefert ist entlarvend.

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