Willkommen in der Planwirtschaft

Von | 5. Mai 2016

“Die Arbeiterkammer steht einer mögliche Winteröffnung der Wiener Schanigärten ablehnend gegenüber. Diese bedeute, dass es keine Saisonpause für die Anrainer gebe und eine enorme Energieverschwendung durch Heizpilze zu erwarten sei, warnte der Leiter der AK-Abteilung Kommunalpolitik, Thomas Ritt. Er forderte, den “Wildwuchs” in Sachen Gastgärten generell einzudämmen.” (hier)

13 Gedanken zu „Willkommen in der Planwirtschaft

  1. Kluftinger

    Die AK ist inzwischen für ALLES zuständig, auch für die Neuordnung der Wiener-Bezirke!
    Wer stoppt diesen Wahnsinn? 🙁

  2. Alfred Reisenberger

    Ich bin kein Freund der AK, aber in dem Fall muss ich ihr Recht geben. Ist es wirklich notwendig, dass das ganze Jahr über Schanigaerten Fussgaengern Platz wegnehmen? Und das mit den Heizschwammerln ist schon richtig. Einerseits fördern und verlangen wir, dass Gebauede eine ordentliche Waermedaemming haben und dann sitzen die Leute vor dem Gebauede unter einem Heizschwammerl. Sicher nicht sinnvoll. Und mit Planwirtschaft hat das wenig zu tun!!

  3. Thomas Holzer

    @Kluftinger
    Sie schreiben es: mittlerweile scheint die AK schon für mehr zuständig zu sein als die Bundesregierung 😉

    @Alfred Reisenberger
    Angebot und Nachfrage, so einfach wäre es; alles andere ist Aufblähung von Bürokratie und Wichtigmachen von unbedarften AKlern und Politikerdarstellern

  4. Christian Peter

    Wer braucht im Winter Schanigärten ? Die Gastronomie – Branche genießt in Österreich ohnehin keinen guten Ruf, es gibt kein Land der Erde, in dem man sich sich derart gegen (absolut erforderliche) Rauchverbote wehrt.

  5. Thomas Holzer

    @CP
    Sie sind ein Fundamentalist!

  6. Falke

    @Christian Peter
    Warum sind Rauchverbote “absolut erforderlich”? Wer zwingt mich etwa (ich bin absoluter Nichtraucher und fühle mich – besonders beim Essen – natürlich durch Zigarrettenrauch gestört) in ein Raucherlokal zu gehen? Ich mag auch keinen Lärm, gehe daher auch nicht in laute Lokale. Verlange ich daher, dass überall nur leise gesprochen werden darf? Natürlich nicht, ich nehme für mich in Anspruch, soviel Entscheidungsfreiheit zu haben, um mir selbst auszusuchen, wohin ich gehe und wohin nicht. Ich brauche dazu keine staatlichen Zwangsverordnungen. Ein Wirt ist ein freier Unternehmer und darf sich selbstverständlich seine Kundschaft aussuchen; will er auf mich als Nichtraucher verzichten – o.k., seine Entscheidung, bin keineswegs beleidigt, gehe dafür – wenn überhaupt – in ein Nichtrauchergasthaus.

  7. Thomas Holzer

    @Falke
    CP braucht den Staat, der ihm vorschreibt, was richtig ist! Außerdem braucht CP den Staat, um seine eigenen Ansichten ex lege bestätigt zu sehen.
    Er schiebt zwar die Volksgesundheit vor, es kommt aber schlußendlich auf ein: alles für den Staat, alles durch den Staat, alles vom Staat, und schon gar nichts ohne den Staat, hinaus

  8. Christian Peter

    @Falke

    Österreichs ist eines der letzten Länder der westlichen Hemisphäre, wo in der Gastronomie noch geraucht werden darf. Über gesetzliche Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher braucht man nicht lange zu diskutieren, das ist eine Selbstverständlichkeit.

  9. Thomas Holzer

    @CP
    Dann gehen’s halt einfach in kein Raucherlokal, oder eröffnen Ihr eigenes Nichtraucherlokal.
    Was hat es Sie zu tangieren, was ein anderer bei seinem Wirten ums Eck macht?!
    Mit welchem Recht wollen Sie andere Menschen bevormunden?

  10. Christian Peter

    @TH

    wie oft sollen wir das noch durchkauen ? Solange i.d. Gastronomie geraucht werden darf, können sich Nichtraucher dem Qualm nicht entziehen, das sollte doch auf der Hand liegen. Zudem sind nichtrauchende Berufstätige dem Qualm ausgesetzt, wie Köche, Servicepersonal, etc. – auch diese haben ein Recht darauf, vor dem Qualm geschützt zu werden.

  11. Rennziege

    In Toronto, Hamburg und Berlin gibt es Raucher- und Nichtraucherlokale. Jeder Gast und jeder Angestellte ist frei in seiner Entscheidung, wo er hingeht und wo er arbeitet, und alle leben friedlich miteinander.
    Wo ist das Problem? Abgesehen davon: Bei einem Ausfall der immens hohen Tabaksteuern wäre Österreich nicht erst morgen, sondern schon heute bankrott.

  12. Peter Matzenberger

    Danke ÖVP, danke SPÖ, daß Ihr euch überall nur zum eigenen Machterhalt – ganz gegen die Interessen der Wähler wichtig macht!

    Ohne WKO-Prädident Leitl , hätte die AK heute keine – auf dem Lohnzettel wohl versteckten und allen Arbeitnehmern abgepressten – € 400.000.000,- p.A. Spielgeld zum Durchfüttern der rot/grünen Genossen in ihrer schlaraffenlandartigen geschützten Werkstätte, sondern 40% weniger.

    Siehe den Link zum Kurier-Artikel:
    http://m.kurier.at/politik/inland/naht-das-ende-der-2-republik/196.157.756

  13. Christian Peter

    @Rennziege

    ‘In Toronto gibt es Raucher- und Nichtraucherlokale’

    Das würde mich wundern, meines Wissens gibt es in Kanada (wie in den meisten anderen Ländern der westlichen Hemisphäre) ein allgemeines Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Cafés und Restaurants. In manchen Teilen Kanadas ist es sogar verboten, im Auto zu rauchen. Zudem wird Rauchen in der Öffentlichkeit in Kanada als Unhöflichkeit/schlechtes Benehmen aufgefasst.

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