Willkommen in der politisch korrekten Disco!

Von | 1. Januar 2016

“In Bremen und Niedersachsen drohen Disco-Besitzern künftig Strafen, wenn sie aus “rassistischen” Gründen junge Männer abweisen. Eine Absurdität, die das freiheitliche Wesen von Nachtclubs verkennt…..” (hier)

20 Gedanken zu „Willkommen in der politisch korrekten Disco!

  1. Selbstdenker

    Konsequente rot-grüne Denke halt: wem man nicht mehr an der Grenze abweisen darf, den darf man jetzt auch nicht mehr am Eingang der Disco, der Wohnung und künftig auch im Intimbereich abweisen.

  2. Thomas Holzer

    Da sind wir in Österreich schon weiter!
    Hierzulande beziehen sich derlei Verbote nicht nur auf das Nachtleben, sondern mittlerweile auf fast alle Bereiche der ehemals sogenannten Privatautonomie.

    Es ist nur noch eine Frage der (Un)Zeit, bis verpflichtende Quoten in Gastronomie, Handel et al. eingeführt werden

  3. Der Bockerer

    Vielleicht sollten die Besitzer der Klubs einfach in ein anderes Land umziehen, wo man nicht von rot-grünen Arschgeigen drangsaliert wird. Die dadurch verringerte Wirtschaftsleistung wird dann bestimmt von den Flüchtlingen mehr als aufgewogen. Alles nur eine Frage der Sichtweise.

  4. Selbstdenker

    @Holzer:
    Wollte gerade einen Link zu einen Artikel der Süddeutschen Zeitung beisteuern; dieser muss jedoch noch freigeschaltet werden 🙂

  5. Thomas Holzer

    Und das “gemeine Volk” lässt sich diesen Furor der Selbstgerechtigkeit ohne Widerstand gefallen. Anscheinend ist die große Masse schon wesentlich weiter indoktriniert als im Zitat von Tocqueville auf dieser Seite beschrieben

  6. Selbstdenker

    @Holzer:
    In Tirol gab es vor längerer Zeit einen printmedialen Shitstorm bei denen in einer Disco einer Gruppe von Marrokanern und in einer anderen Disco einer Gruppe von Türken der Zugang verweigert wurde. Die mediale Aufregung war damals enorm und die Betreiber wurden (unrichtigerweise) als Rassisten hingestellt.

    Überraschenderweise konnten sich die medial geschmähten Betreiber danach über starke Umsatzzuwächse freuen. Viele weibliche Gäste bemängelten damals, dass sie von den häufig in größeren Gruppen auftretenden Ausländern zum Teil recht aggressiv bedrängt wurden.

  7. Selbstdenker

    @Holzer:
    Ein klarer Fall von “Marktversagen”: ein Großteil der Migranten ist ja männlich und zwischen 15 und 35 Jahren alt. An den fürsorglichen Frauen mit dem Helfersyndrom haben sie aber eher – aus irgendeinen Grund – ein eher bescheidenes Interesse.

    In einer Disco, die kulturfremde Männer in Grossgruppen hereinlässt, werden sich diese sehr schnell alleine unter sich wiederfinden. Es tut sich hier wahrlich ein riesiges Feld zur Regulierung und Gängelung auf.

    Bin gespannt wie das rot-grüne Ideologen “lösen” werden. Ausgehzwang für junge Frauen? Subventionierte Eintrittskarten? Quoten? Diskriminierungsverbot beim Anbaggern?

  8. Thomas Holzer

    “Alltagsrassismus” ein “neues” Unwort; momentan anscheinend noch auf die Hautfarbe beschränkt; in Bälde wird sich aber sicherlich jemand finden, der sich wegen seiner Statur, seiner Nase, seiner Kleidung oder/und was auch immer, glaubt, diskriminiert fühlen und zu einem Anwalt laufen zu müssen……….
    Und “unsere” Politikerdarsteller leisten all diesen Schwachsinnigkeiten mit den entsprechenden schwachsinnigen Gesetzen auch noch Vorschub

  9. astuga

    Wenn es eine reine Frauen-Disco wäre, hätte Rot-Grün wahrscheinlich keine Einwände.
    Und auch jeder Imam würde das aus Sicht der Sharia gut finden.

    Jeder Discotheken-Betreiber hat aber Interesse an einer verträglichen Zusammensetzung der Gäste.
    Das betrifft nicht nur “Ausländer”, sondern auch die Mischung von weiblichen und männlichen Gästen. Und wer an der Türe bereits seltsam auffällt der darf sich nicht wundern, wenn er nicht reingelassen wird (ich durfte die latente Aggression mal als Türsteher bei einer Privatveranstaltung im U4 selbst erleben).
    Ich kann mich auch an Clubbings im Technischen Museum erinnern, da stand ich vor der Türe und neben mir wurden die Afrikaner und Asiaten durchgewunken.
    Wohl wegen der Exotik und dem Multikulti-Flair.
    Hat mich zwar nicht gefreut, aber ich wurde deswegen auch nicht ausfällig.
    So ist man halt als wohlerzogener, autochthoner Mitteleuropäer, eventuell ein Fehler…

  10. Falke

    Interessant wird auch sein, ob und wen man aus einer Disco hinauswerfen darf. Wenn das nicht geregelt ist, könnte man ja missliebige Personen zwar hineinlassen, sie aber dann umgehend wieder hinauswerfen.

  11. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Das kommt noch “besser”: in den USA hat man den Kampf gegen “Microaggressions” ausgerufen: unbedachte Sätze, Fragen, Gesten oder Blicke, die jemand mit entsprechendem “Opfer”-Status irritieren könnten, sind Gegenstand von massenmedialen Erregungsstürmen, internen Trainings (z.B. bei Intel) und Abmahnungen.

    Googeln Sie mal nach “Mansplaining”. Mit diesem letzten Baustein kann man einen Mann, der einer Kollegin einen Sachverhalt vermitteln soll, beliebig belangen:

    1) indem er auf Geschlechtsunterschiede eingeht, 2) indem er auf Geschlechtsunterschiede nicht eingeht oder 3) indem er nichts erklärt.

  12. Der Realist

    vielleicht will man damit die Stimmung in der Disco etwas aufheizen

  13. .

    Es ist der Anfang vom Verbot von Privateigentum. Normalerweise hat jeder, der eine Disco betreibt als Eigentümer das Recht, Gäste, die er nicht will, auch abzuweisen. Das Recht eines Eigentümers soll damit aufgehoben werden.

  14. Fragolin

    Gilt das auch wenn ein türkischer Türsteher einen Österreicher “Dukummstanetrein!”-lässt? 😉

  15. gms

    Der Bockerer,

    “Vielleicht sollten die Besitzer der Klubs einfach in ein anderes Land umziehen, wo man nicht von rot-grünen Arschgeigen drangsaliert wird.”

    Stimmt schon, bloß ist das mit unternehmerischem Verlust für den Betreibers verbunden. Für seine lokale Hütte kriegt er nur noch einen Teil, sein bisheriges Standortmarketing inklusive Aufbau eines Stammklientels war für die Fische und die Aufwände zur Etablierung all dessen anderswo kommen hinzu. Müsste er nur seinen Maronistand zwei Staßen weiterschieben, sähe es vielleicht anders aus, aber für einen Klubbetreiber ohne Rücklagen oder gar mit Fremdmitteln kann derartige Drangsalierung letal sein.

    Fast möchte man den arschgeigenden Sittenkalfaktoren Phantasielosigkeit in ihrem Sadismus nachsagen, ließe sich doch mit der Pönalisierung von ‘Lookism’ (engl.) weitaus mehr Unheil anrichten und zugleich der eigenen Kaste ein noch umfassender Freifahrtschein ausstellen.

  16. Lisa

    Der Staat müsste eben eigene Klubs anbieten, wo sich die von privaten abgelehnten treffen können… (Mal sehn, wer da hingeht…) Fehlt nur noch, dass ich nächstens vorgeschrieben bekomme, wen ich als Besucher in mein Haus lassen muss. ein privater Club ist eben privat und da kann sich ein Betreiber verhalten wie er es für richtig findet. Schliesslich handelt es sich nciht um eine öffentliche Dienstlesitung oder oder einen Supermarkt . Keine Wirt muss jeden Gast bedienen! Er darf nur nicht als Grund die Hautfarbe oder die Ethnie oder ähnlich “Diskriminierendes” angeben. Obwohl: stillende Mütter wegzuweisen ist offenbar erlaubt…

  17. Fragolin

    @Lisa
    Der Staat “eigene Klubs”? Finanziert vom Steuerzahler, gefördert von der EU und daher preislich jede Konkurrenz unterbietend – na danke, des brauch’mer noch! Der Staat braucht nur gar nichts tun, sich weder einmischen noch reglementieren noch wichtigtun – gar nichts. Ist in den meisten Fällen das Beste, was er tun kann.

    “Diskriminierung” ist nur ein Wieselwort, mit dem gekränkte Eitelkeit zur Berechtigung des Opferstatus hochstilisiert wird. Warum soll ein Wirt keinen Menschen wegen seiner Hautfarbe oder Religion aus seinem Lokal verweisen dürfen? Oder generell keine Forstarbeiter bedienen? Oder keine Mitglieder einer bestimmten Partei? Oder keine Leute mit bestimmter sexueller Ausrichtung? Oder mit einer langen Nase, grünen Augen oder angewachsenen Ohrläppchen? Er steht mit seinem gesamten Vermögen für den Erfolg oder Misserfolg des ihm gehördenden Restaurants gerade, also soll er auch selbst entscheiden können. So einfach ist das.

    Den Staat, dessen eigentliche Aufgabe es ist, die persönliche Freiheit des Bürgers und seine Eigenverantwortung zu schützen, hat sich eigentlich auf die Seite des Bürgers zu stellen, der in seinem Eigentum Gäste bewirtet und vom finanziellen Erfolg einen sehr saftigen Teil ebendiesem Staat abliefert. Ob es mir gefällt oder nicht, aber wenn ein Nigerianer um die Ecke aufmacht und sagt, er bedient keine Weißen, bleibe ich eben draußen und wünsche ihm den ihm gebührenden wirtschaftlichen Erfolg an den Hals.
    Was sich hier abspielt ist Kasperletheater und vorauseilender Kotau vor den persönlichen Befindlichkeiten leicht beleidigter Narzissen.

    Und dazu gehört auch, um das Peterle mal wieder zu kitzeln, die Entscheidung ob in den mir persönlich gehördenden Räumlichkeiten das Rauchen gestattet ist oder nicht. Wen’s stört, der muss sein Geld nicht zu mir bringen…

  18. Lisa

    @Fragolin; In eine Staatsdisco, wo sich dann nur noch die andernorts abgewiesenen Afrikaner und Araber usw. treffen, geht doch keine Frau hin. Allenfalls „Inland-Sextouristinnen“,;-) In welchen Club, welche Disco man geht, ist auch eine Prestigesache. Zu Ihrem (zit.)“Warum soll ein Wirt keinen Menschen wegen seiner Hautfarbe oder Religion aus seinem Lokal verweisen dürfen?“ Weils gegen den Rechtsstaat ist, dorum! Gleichbehandlungsgesetze, Rechtsgleichheit u.ä. Formulierungen. Dort steht nicht, dass etwas „Hässliche“ nicht in die Disco dürfen, sondern nur „Rasse. Religion oder Volkszugehörigkeit“ und ein paar andere, wie Geschlecht etc. . Also kann jeder kreative Rassist, Islam-, Ausländer- oder Schwulenhasser – falls er überhaupt einen Grund angeben muss – mit sanftester Stimme sagen: „Seine Nase gefiel mir nicht“. Sollten die Nasen („aufgrund seines Aussehens“)auch in die Verfassung oder ein Gesetz aufgenommen werden (why not? *g*) , wird ein findiger Rausschmeisser bestimmt was finden, was ihn gesetzeskonform zum Handeln berechtigt. Denken mag er, was er will, sagen sollte er nur, was ihm nicht schadet. Klar kann sich jeder wegen irgendwas diskriminiert fühlen, aber man kann nicht jeder individuell als „ungerecht“ empfundenen Behandlung eines Menschen mit Gesetzen entgegentreten. Sonst sind wir dann bald so weit, dass sich alte Frauen oder arme Unterschichtsmänner gegen die Diskriminierung auf dem Heiratsmarkt wehren… Das Leben IST nun mal nicht gerecht: überlassen wir Gerechtigkeit lieber einem Höheren und halten uns ans selbst verfasste Recht. (Falls etwa Schwarze am Eingang immer abgewiesen werden, mag das zwar auffällig sein, aber wer will dem Betreiber beweisen, dass es wegen etwa der Hautfarbe tut, wenn er es nicht offen sagt?)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.