“Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Kapitalismus”

Von allen Seiten gibt es derzeit Kritik am Kapitalismus. Es ist deshalb kein Wunder, dass – wie einer globalen Umfrage zu entnehmen ist – sich eine Mehrheit gegen den Kapitalismus ausspricht. In Deutschland sind 55 % der Befragten der Meinung, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form mehr schadet als hilft. Auf dem diesjährigen Davoser Wirtschaftsforum reichte die Prominenz, die nach einem neuen Wirtschaftssystem jenseits des Kapitalismus rief, von Greta bis Prinz Charles. In diesem an Hysterie grenzenden Taumel haben es die Stimmen der Vernunft nicht leicht. Ein Plädoyer für einen radikalen Kapitalismus ist aber gerade deshalb sehr nötig. weiter hier

3 comments

  1. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Ich denke auch bei der Bezeichnung “Unternehmer” bzw. “Multimilliardär” muss man genau differenzieren was diese Leute tun und wie diese zu ihrem Geld kamen.

    Ich verstehe als den “reinsten” Unternehmer als jemanden der sein Geld auf möglichst von staatlichen Einflusse verschonten Märkten verdient und dem seine Kunden KEINE öffentlichen Kunden sind.

    (und bitte jetzt ned’ mit der, ich denke falschen, schlaumeierschen Logik kommen dass die als Privatperson Wurstsemmelkaufenden Beamten doch auch “öffentliche Kunden” seien, ich denke die Stossrichtung meines Gedankes ist klar…)

    Diese Unternehmer unterscheiden sich aber in meiner Auffassung gravierend von der Sorte “Unternehmer” die in Davos herumkrebst.

    Die “Davoser Sorte” sind doch meistens Typen die ihr Geld in oft von Staat gravierend beeinflussten (Rest)märkten verdienen, oder direkt ihr Hauptgeschäft darin besteht “den Staat” zu bedienen.

    Da fallen mir auch gleich in Ö gewissen “Bau-Unternehmer” ein die sich ganze Parteien halten, mit ihrem Unternehmen dickstens im öffentlichen Baugeschäft drinnen sind, und dann über “Libaralismus” parlieren, und keiner findet darin eine lachhafte Unvereinbarkeit.

    Und (leider) sagt die Bezeichnung “Multimilliardär” in unserer heutigen durch jahrzehntelange Geldruckorgien der Notenbanken hochgepushte Unternehmenswerte nicht mehr aus ob diese Menschen auch nur irgendetwas über das Thema Marktwirtschaft verstehen, auch wenn diese vielleicht hervorragende Techniker, IT-Leute oder Programmierer sind.

  2. sokrates9

    CE_ Für mich sind diese Davoser Unternehmer die klassischen Hyänen die keine Beute erledigen können weil ihnen dafür das Hirn und die Kraft fehlt, und lediglich das Aas fressen was die Löwen überlassen.

  3. Falke

    Die Kapitalismuskritiker sollten doch einmal ein paar Monate in Kuba, Venezuela oder Nordkorea verbringen – da würden sie wohl geheilt zurückkommen (wenn überhaupt). Aber das werden sie freiwillig sicherlich nicht tun – so weit geht ihre Opferbereitschaft für den Sozialismus wohl nicht.

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