Wir brauchen noch höhere Steuern, ganz sicher….

Von | 8. April 2013

(ANDREAS UNTERBERGER)  Die ständigen Steuererhöhungs- und Abgabenerfindungs-Pläne der SPÖ und ihrer Vorfeldvereine werden immer skandalöser. Obwohl Österreich jetzt schon eine der höchsten Abgabenquoten und Grenzsteuersätze der Welt hat, wollen sie in ihrer Gier ständig noch mehr Geld. Statt endlich “Sparen” buchstabieren zu lernen und die verheerenden Folgen der Steuererhöhungen ihrer französischen Genossen, haben sie weiter nur eines im Sinn: den Bürgern ständig noch tiefer in die Tasche zu greifen.

Sie spiegeln vor, dass der Staat Geld klüger ausgibt, aber in Wahrheit wollen sie nur als Geldverteiler noch mehr Macht.

Das solcherart beschaffte Geld wird in Salzburg verzockt. Es dient in Wien zur parteipolitischen Bestechung von Tages- und Wochenzeitungen. Es rinnt ebendort in Gemeindewohnungen, wo Nationalratsabgeordnete und andere Sympathisanten bloß Minimieten zahlen.

Es wird zwischen Kärnten und der Steiermark in einen überflüssigen Tunnel vergraben. Es wird in Niederösterreich in zahllosen Sommerfestivals verjubelt. Es kommt in jedem Bundesland Hunderten der jeweiligen Machtpartei nahestehenden Vereinen zugute.

Das Geld rinnt auf Bundesebene in ein kollabierendes Pensionssystem, bei dem der Sozialminister nicht einmal eine Anpassung an die steigende Lebenserwartung schafft, geschweige denn ein nachhaltig funktionsfähiges System. Es finanziert eine Bundesbahn, wo man weiterhin in jugendlichem Alter in Pension geht. Es versickert in einem Gesundheitssystem, in dem alles regiert, nur nicht die medizinische und wirtschaftliche Vernunft. Es wird für Hunderte Förderungen und Begünstigungen missbraucht, deren Sinn niemand durchschaut, über die niemand einen Überblick hat, die aber Österreich zum Förderungs-Weltmeister machen. Es kommt ohne Ausschreibung dubiosen Agenturen zugute, die mit Ministerbüros mauscheln.

Und für all das wollen sie ständig noch mehr Geld! (Tagebuch/SN)

Ein Gedanke zu „Wir brauchen noch höhere Steuern, ganz sicher….

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Was soll man dazu sagen? Es stimmt?!
    Aber Herr Unterberger wundert sich – und schimpft darauf – dass sich dann viele Wähler anderen Alternativen zuwenden. Ob man Stronach mag oder nicht, Ursache sind die etablierten Parteien!

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