„Wir haben das Recht auf Gotteslästerung“

Eine französische Schülerin hat nach Kritik am Islam Morddrohungen erhalten. Präsident Macron fordert nun besser Schutz von Minderjährigen. Er sagt auch, dass Religionen kritisiert werden dürfen. mehr hier

10 comments

  1. Hausfrau

    In vielen Ländern gibt es im jeweiligen Strafgesetzbuch Blasphemie-Paragrafen (z.B. A: § 188/189, CH: § 261, D: § 166), welche Gottes- bzw. Religionsbeleidigungen untere Strafe stellen.

  2. sokrates9

    Wieso sollen nur Minderjährige geschützt werden??Man darf ohnehin alles sagen nur der Islam ist Tabu.

  3. Thomas F.

    Man möchte meinen, seit das Mittelalter vorbei ist, sollte das keine Frage sein. Aber offenbar sind wir auf eine Lichtgestalt wie Macron angewiesen, das öffentlich klar zu stellen.

  4. wbeier

    “There is freedom of speech, but I cannot guarantee freedom after speech” (Idi Amin)

  5. caruso

    Wir in Europa (beiden Amerikas, Australien) leben im 21. Jh., die Moslems leben größtenteils (oder nur ihre polirische und geistliche Führer?) leben noch im tiefsten Mittelalter. Leider sind ihre Werkzeuge, allen voran jene, mit denen man andere Menschen Umbringen kann, von jetzt. Keine gut gute Kombination. Ich weiß, es gibt auch unter ihnen eine Menge friedliche Leute. Klar. Aber die Religion ist auch bei ihnen (aber nicht bei allen!!) ein empfindlicher Punkt. Daß es moslimische Menschen gibt, die sich trotz allem, aus dieser schrecklicher Zwangsjacke befreien können, ob noch zu Hause oder erst “hier,” kommt mir jedes Mal wie ein Wunder vor. Man soll diese Menschen unterstützen, nicht die anderen.
    lg
    caruso

  6. Falke

    Etwas O.T. (passt aber gut zum Thema): Gestern wurde in Burkina Faso eine Kirche angegriffen und mindestens 24 Christen ermordet. Weltweiter Aufschrei? Keine Spur! Empörung des Pastes? Aber wo! Wenn aber eine Moschee angegriffen wird, ist weltweit sofort Feuer am Dach, da ziehen sich Regierungschefinnen Tücher über den Kopf, da werden Spuren überallhin, auch bis nach Österreich verfolgt und bei Unschuldigen Hausdurchsuchungen veranstaltet usw. Ich nehme an, jeder kennt das immer gleiche Schema. Um Hadmut Danisch zu zitieren: “Es sind nicht die Maßstäbe, die mich ärgern, sondern die doppelten Maßstäbe”.
    https://orf.at/#/stories/3154613/

  7. Johannes

    “Macron fordert besseren Schutz von Minderjährigen“ ist eigentlich ein Eingeständnis das man an der Gefahr als solcher nichts mehr ändern kann. Die Gefahr ist da, man kann sie nicht mehr kontrollieren und muss nur schauen das Minderjährige nicht zu schaden kommen.

    Houellebecq` Vision ist angekommen.

  8. caruso

    Zeige man mir einen Aberglauben, aus dessen Grund solch Wunderwerke entstanden sind, wie die romanischen und gotische Kathedralen, die herrlichsten geistlich Musiken von H. Schütz, J.S. Bach, die Marienvesper von Monteverdi. Staat Mater von Pergolen, das Requiem vom Mozart und Verdi, die C-Dur Messe von Schubert usw.,usf. Am allerwichtigsten: die Zehn Gebote und dazu “Liebe deinen Nächsten, er ist wie du” (Martin Buber). Diese beiden letzteren Beispiele die die mehr oder weniger gut erfüllte ideelle Grundlage aller Gesellschaften sind, ob sie es wissen oder nicht, findet man in keiner Philosophie. Beide sind keine religiöse Erfindungen, sondern in Entdeckungen, die man später in schriftlicher Form abgelegt hat, damit ins Bewußtsein bringend, damit die Wirkung verstärkend.
    Daß in Religionen eine Menge Aberglauben gibt, klar. Menschen sind abergläubisch, warum sollte gerade die Religion davon frei sein? Und, weiß einer, was man von unserem ach so aufgeklärten wissenschaftlichen Denken in 500 oder 1000 Jahren sagen wird, was man für Aberglauben erklären wird, wissen wir? – Das sagt einer, der Zeit seines Lebens ein ungläubiger Hund war, auch jetzt noch auf seine alten Tage, der keine religiöse Erziehung genoß, der diese auch nicht wollte, weil er Religion für langweilig hielt. Heute tut es mir leid, daß ich über Religion so wenig weiß, eine hoch interessante kulturelle Erscheinung.
    lg
    caruso

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