“Wir haben Heroin und Kokain ins Finanzsystem injiziert”

“…..Just two months ago, former Fed President Dick Fisher admitted that “The Fed front-loaded an enormous market rally in order to create a wealth effect.” Today he is back, taking a victory lap onthe 7th anniversary of the crisis lows by explaining, rather stunningly, to CNBC that “we injected cocaine and heroin into the system” to enable a wealth effect (that he admits did not work, despite its success in raising asset prices), and “now we are maintaining it with ritalin.” Fisher also confirmed his previous warning that “The Fed is a giant weapon that has no ammunition left.”  (hier)

3 comments

  1. gms

    Trompeter,

    “Britischer Notenbankchef Mervyn King sieht das Projekt des Euro zum Scheitern verurteilt.”

    Sie kapieren offensichtlich immer noch nicht, was man Ihnen diesbezüglich schon haarklein vor elf Tagen hier im Forum runterdeklinierte [1].

    Nochmal ganz einfühlsam und in bewußt einfacher Sprache: Mervyn King ist Plutokrat aus dem innersten Zirkel der Macht. Seine gewichtigen Worten bezwecken Agendasetting. Dasselbe gilt für die Einlassungen derer, die King zitieren. Das Ziel ist die Verkleinerung der Euro-Zone. Griechenland soll raus zur Bildung einer noch engeren Zentral-Union. Daher auch Wolfgang Schäubles Statement, das im Artikel der Furche sogar explizit angeführt wird:

    ‘In Europa werden wir in nächster Zeit auf Instrumente der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit setzen und auf eine Koalition der Willigen.’

    Jetzt geschnallt? Falls nicht, dann können vielleicht ergänzend ebenfalls die Worte aus dem Artikel der “Furche” den Groschen (parodon the pun) zum Fallen bringen, zumal dort explizit zu lesen ist:

    ‘Den Zusammenhang zwischen der Zukunft der Währungsunion und der Flüchtlingskrise hat man auch in Deutschland erkannt, wo die Frage einer Aufspaltung bereits wieder debattiert wird.’

    Ja, der Euro wird langfristig tatsächlich kollabieren, doch davor wird einmal mehr entschieden die Fallhöhe vergrößert, ein Verbrechen, welchem die gezielt verdummten Massen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden erleichtert zustimmen werden, hat man sich zuvor doch der unfähigen Griechen entledigt — ein Ansinnen, das Schäuble bereits beim letzten Bail-out vorhatte und damit zwecks Theaterdonner zu Merkel auf Opposition ging, die nicht genug Milliarden im Süden versenken konnte und sich damit auch durchsetzte.

    Angela Merkel: „Die spannendste Frage, um Mauern zu überwinden, wird sein: Sind die Nationalstaaten bereit und fähig, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben – koste es, was es wolle“

    Wolfgang Schäuble: „Wir sind dabei, das Monopol des alten Nationalstaates aufzulösen. Der Weg ist mühsam, aber es lohnt sich“

    [1] ortneronline.at/?p=39712&cpage=1#comment-127688

  2. gms

    [ 15. MÄRZ 2016 – 16:37 gms Ihr Kommentar muss noch freigegeben werden.
    Hurra, moderation by randomizing — so machen Debatten wirklich Spaß. ]

    Trompeter,

    “Britischer Notenbankchef Mervyn King sieht das Projekt des Euro zum Scheitern verurteilt.”

    Sie kapieren offensichtlich immer noch nicht, was man Ihnen diesbezüglich schon haarklein vor elf Tagen hier im Forum runterdeklinierte [1].

    Nochmal ganz einfühlsam und in bewußt einfacher Sprache: Mervyn King ist Plutokrat aus dem innersten Zirkel der Macht. Seine gewichtigen Worten bezwecken Agendasetting. Dasselbe gilt für die Einlassungen derer, die King zitieren. Das Ziel ist die Verkleinerung der Euro-Zone. Griechenland soll raus zur Bildung einer noch engeren Zentral-Union. Daher auch Wolfgang Schäubles Statement, das im Artikel der Furche sogar explizit angeführt wird:

    ‘In Europa werden wir in nächster Zeit auf Instrumente der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit setzen und auf eine Koalition der Willigen.’

    Jetzt geschnallt? Falls nicht, dann können vielleicht ergänzend ebenfalls die Worte aus dem Artikel der “Furche” den Groschen (parodon the pun) zum Fallen bringen, zumal dort explizit zu lesen ist:

    ‘Den Zusammenhang zwischen der Zukunft der Währungsunion und der Flüchtlingskrise hat man auch in Deutschland erkannt, wo die Frage einer Aufspaltung bereits wieder debattiert wird.’

    Ja, der Euro wird langfristig tatsächlich kollabieren, doch davor wird einmal mehr entschieden die Fallhöhe vergrößert, ein Verbrechen, welchem die gezielt verdummten Massen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden erleichtert zustimmen werden, hat man sich zuvor doch der unfähigen Griechen entledigt — ein Ansinnen, das Schäuble bereits beim letzten Bail-out vorhatte und damit zwecks Theaterdonner zu Merkel auf Opposition ging, die nicht genug Milliarden im Süden versenken konnte und sich damit auch durchsetzte.

    Angela Merkel: „Die spannendste Frage, um Mauern zu überwinden, wird sein: Sind die Nationalstaaten bereit und fähig, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben – koste es, was es wolle“

    Wolfgang Schäuble: „Wir sind dabei, das Monopol des alten Nationalstaates aufzulösen. Der Weg ist mühsam, aber es lohnt sich“

    [1] ortneronline.at/?p=39712&cpage=1#comment-127688

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