“Wir haben mit viel Geld wenig Zeit gekauft”

Von | 19. August 2013

“…. Dass die Schuldenkrise im Kern ungelöst ist, daran kann meines Erachtens kein Zweifel bestehen. Wir haben uns mit sehr viel neuen Krediten nur ein wenig Zeit erkauft. Ebenso wie die Krise der Zwanzigerjahre kennt diese Krise Phasen von Ebbe und Flut….” (Der deutsche Publizist Daniel Eckert, mehr hier)

5 Gedanken zu „“Wir haben mit viel Geld wenig Zeit gekauft”

  1. Spruance

    Naja, blöderweise erfordern Demokratien gelegentlich Wahlen, da kann Zeit DER entscheidende Faktor sein.

  2. Christian Peter

    Sehr guter Artikel. Die Aussage, Währungswettbewerb würde Notenbanker überflüssig machen, ist aber realitätsfern. Geldschöpfung aus dem Nichts verlangt unweigerlich nach einem Kreditgeber der letzten Zuflucht (Lender of last resort), das war ja überhaupt der Grund der Entstehung der Zentralbanken.

    Für alle, die es noch nicht wissen : 80 % der Geldschöpfung aus dem Nichts erfolgt durch Banken (Teilreserve) lediglich 20 % durch Zentralbanken.

  3. Rennziege

    “Mit viel Geld wenig Zeit gekauft.” Hey! Das erinnert an einen einst reichen alten Mann auf dem Totenbett, der jetzt auch sein letztes Hemd dafür opfert, den Sensenmann (vulgo Gevatter Hein) wenigstens für ein paar Stunden aufzuhalten.
    Klingt wie eine nur wenig übertriebene Metapher für das Schicksal der EU.

  4. Thomas F.

    Wir nicht. Merkel und Konsorten haben mit unserem Geld Zeit für sich gekauft.

  5. Reinhard

    Nach der Wahl in Deutschland wird’s lustig.
    Das wissen wir doch schon lange.

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