“Wir kommen nicht ohne Schaden durch diese Pandemie”

“….Wir wissen auch, dass die Gesamtsterblichkeit in Österreich – zumindest bis jetzt – vollkommen unbeeinflusst geblieben ist. In den vergangenen 30 Tagen, seit dem ersten Todesfall am 12. März, sind 340 Menschen mit oder an COVID-19 verstorben. Das entspricht der Anzahl von Personen, die ansonsten an 1,5 Tagen versterben” (Interessantes Interview mit Martin Sprenger, hier)

9 comments

  1. sokrates9

    Man müsste erwarten dass in Ländern die hohes rationales Niveau haben alle Entscheidungen mit wissenschaftlichen background getroffen werden mit dem Ziel das Optimum für die Bevölkerung zu erreichen.
    Wenn ich mir anschaue wie dilettantisch hier vorgegangen wird, Sportverbote, Verbote Parks und Friedhöfe zu besuchen, willkürliche Maßnahmen wie Möbelhäuser aus Angst vor Infektion nicht zu öffnen, Dilettantismus in Medizinischer Versorgung, permanente Entscheidungen aus dem Bauch heraus ist anscheinend irrationaler politischer Aktionismus um Lob von der gesteuerten Medien zu bekommen das Wichtigste. Man kann Krankheiten und die Sterblichkeit der Bevölkerung nicht wegdiskutieren! Wenn ich mir die zahlen ansehe müsste man bei jeder künftigen Grippewelle dringender Lockdown der Staaten machen!

  2. astuga

    Sog. Impfversager gibt es ja in jeder Altersgruppe.
    Und bei der Stärke der Immunantwort spielt letztlich nicht nur das Alter sondern der ganzheitliche Gesundheitszustand eine Rolle (Stichwort Lebensstil).
    Aber man geht id. Regel davon aus, dass auch ein geringerer Impfschutz besser ist als gar keiner.
    Grundsätzlich gesprochen.
    Ich selbst war zB. als Kind gegen Masern geimpft, habe sie dann aber dennoch bekommen, vielleicht halt in abgeschwächter Form.

    In wie weit das alles jetzt einmal bei Covid-2 relevant sein wird ist noch fraglich.
    Erstens gibt es ja noch keine Impfung, und es gibt Stimmen die meinen, dass es eventuell auch nie eine zufriedenstellend wirksame Impfung geben wird.
    Eben wie auch bei anderen Erregern.
    Bleibt also alles abzuwarten.

    Wenn es nach Gates und anderen geht soll ja eine globale Corona-Impfung auch gleich mit einer globalen Identitätsfestellung verbunden werden.
    Vielleicht ist diesen Leuten aber auch gar nicht so wichtig, wie gut eine potentielle Impfung dann funktioniert.
    Hauptsache die globale ID wird eingeführt (Stichwort: ID2020).

    https://biohackinfo.com/news-bill-gates-id2020-vaccine-implant-covid-19-digital-certificates/
    www . pymnts . com/news/biometrics/2019/id2020-alliance-unveils-digital-id-program/

  3. astuga

    Ergänzend…
    Impfzertifikate oder Immunitätsnachweise, von denen jetzt manchenorts bereits gesprochen wird, sind genau dieses Einfallstor für einen globalen Identitätsnachweis (ID2020).

    Wer einen solchen mit der Impfung bekommen hat braucht sich dann nicht um Ausgangssperren oder Masken kümmern (Regeln können momentan jederzeit erneut verschärft werden), darf ungehindert arbeiten gehen, und wieder frei reisen.
    Lässt sich auch hervorragend mit bargeldlosem Bezahlen und einem Social Credit Score verbinden.
    Je nachdem wie weich gekocht eine Gesellschaft bereits ist…
    https://www.businessinsider.de/politik/welt/grossbritannien-plant-immunitats-ausweise-fuer-geheilte-corona-patienten/

  4. Kluftinger

    @ Der Realist
    natürlich wissen sie das. Und der Schaden ist ja schon da, mit oder ohne Experten.
    Die Frage ist, gibt es intelligente Lösungen mit denen wir leben können? Der Mensch ist zwar ein Gewohnheitstier und die alten Muster werden vermisst werden, aber das gilt eher nur für die gegenwärtige aktive Generation. Die Kinder werden mit den neuen Verhaltensmuster sicher fertig? Ob die Welt dann besser ist, steht auf einem anderen Blatt?

  5. Videns

    Schade, dass sich Herr Sprenger aus der Taskforce zurückgezogen hat. Sein Input als Public Health Experte wäre wohl vor allem für die weiteren Phasen von Nutzen.

  6. Rado

    Das messen anhand Gesamtsterblichkeit ist wohl einer der dümmsten Beobachtungen zur Corona Epedemie. Wie lange hätte dieser Statistiker wohl gebraucht, um den zweiten Weltkrieg zu bemerken? Bis Mitte 1941 hielten sich die Zahlen der Kriegstoten noch in den Grössenordnungen der ca. doppelten Verkehrstoten der letzten Friedensjahre. So ein Schwachsinn!

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