Wir leben im Spätetatismus

Von | 31. Oktober 2015

“Stefan Blankertz, brillanter Anarchokapitalist der ersten Stunde, hat den treffenden Begriff des Spätetatismus geprägt. Er meint damit die in den letzten Jahr­zehn­ten angeschwollene und so gut wie allgegenwärtige Staatspräsenz. Sie ist getragen von einem kritik­losen Staatsglauben und einer missionarischen Staatsverbreitung, die sich höchstens noch quantita­tiv, nicht mehr auch qualitativ steigern lässt. Lebensbereiche, in denen der Staat grundsätz­lich nichts zu suchen hat, gibt es im Spätetatismus nicht mehr. Und dessen immer offensichtlicher zutage tre­tender Misserfolg als Glücks- und Friedensbringer wird kompensiert durch eine nur umso fanatischer wuchernde Staatsverherrlichung.”(hier)

3 Gedanken zu „Wir leben im Spätetatismus

  1. LePenseur

    Der Begriff »Spätetatismus« weckt leider falsche Hoffnungen auf sein baldiges Ende! Man sollte bedenken, daß das »Spätmittelalter« auch ein paar Jahrhunderte gedauert hat …

  2. Thomas Holzer

    Man könnte aber auch die (verwegene) These vertreten, daß es sich gerade in der jetzigen Zeit zeigt, daß dieser “Spätetatismus” schon in ein ziemlich spätes Stadium eingetreten ist, betrachtet man die Erosion des Staates, welche an den Rändern, sprich an den Grenzen eingesetzt hat……….

  3. wbeier

    Ja was ist denn das für ein Aufsatz? Frustration in eine sehr persönliche Analyse gegossen?
    Nachdenkenswertes oder gar eine Botschaft ist da nicht erkennbar.

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