Wir leben in einer gefährlichen Blase wie 2007

“……..Not even during the Great Depression in the Thirties has monetary policy been this loose. And if you look at the details of what these central banks are doing, it’s all very experimental. They are making it up as they go along. I am very worried about any kind of policies that have that nature….” (Ganz besonders lesenswertes Interview mit dem ehemaligen Chefökonomen der “BIZ”, William R. White)

2 comments

  1. Thomas Holzer

    Ja, ja, die BIZ, die Zentralbank der Zentralbanken, Dank an Großbritannien und das Dritte Reich 😉
    Da redet der Richtige 😉

  2. gms

    White, so zutreffend die Mehrheit seiner Ausführungen auch sein mag, kommt halt doch nicht aus seiner Denke heraus, ein zentrales Irrtumsmonopol im Herzen jeder Wirtschaft, dem Geldwesen, sei sinnvoll oder gar notwendig.

    Exemplarisch festmachen läßt es sich an Folgendem: “I see at least three possible scenarios how this will all work out. One is: Maybe all this monetary stuff will work perfectly. I don’t think this is likely, but I could be wrong. I have been wrong so many times before. So if it works, the long bond rates can go up slowly and smoothly, and the financial system will adapt nicely.”

    Was er hier skizziert, ist das ominöse “soft landing”. Allein — das gab es noch niemals in der Geschichte. Alle Volkswirtschaften, die jemals vormalige Fehler in der Geldpolitik erfolgreich korrigieren konnten, taten dies hart, energisch und mit einigen Jahren darauf folgenden schmerzvollen Anpassungen. Danach gab’s den Aufschwung, und er kam idR früher und intensiver als erwartet.
    Wo aber soft agiert wurde, kam ausnahmlos der Crash mit nachfolgender großflächiger wirtschaftlicher Verwüstung, Fatalismus und Ratlosigkeit.

    There is no free lunch! Bei der heute durch Fiat-Money erreichten Fallhöhe steigen die Kurse, wenn die Nachrichten schlecht sind. Dann und nur dann ist gewährleistet, daß die Zentralbanken auch weiterhin Brennstoff liefern. Ist das System einmal vergiftet, muß man regelrecht um schlechte Verhältnisse betteln. Das nennt man dann “interessante Zeiten”.

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