“Leben vom Wohlstand, den frühere Generationen erarbeitet haben”

“…..In Wahrheit leben wir zu sehr vom Wohlstand, den die Generationen vor uns sehr anständig erwirtschaftet haben. Wir geben mehr aus, als wir einnehmen. Das ist sich noch nirgendwo in der Welt ausgegangen….. (Do&Co-Gründer Atilla Dogudan, hier)

9 comments

  1. Heri

    Wen meint der Herr Dogudan mit “… die Generationen vor uns sehr anständig erwirtschaftet haben.”?
    Meint er jene, die den Generationenvertrag und die üppigen Pensionen für sich selbst beschlossen haben?
    Meint er jene, die die Kulturbereicherer in den 60ern und 70ern hierher geholt haben?
    Meint er jene, die Rot/Schwarz Poporz inklusive Pfründeaufteilung ins Leben gerufen haben?
    Oder wen meint er mit “anständiger Generation”?
    Doch nicht etwa die 30er, die für den Anschluss gejubelt haben? Oder etwa doch?

    Ich kenne zumindest keine “anständige frühere Generation”. Mir tut nur die heutige junge Generation (< 30) leid, die die Suppe der früheren Generationen auslöffeln muß.

  2. Christian Peter

    Von einer Person wie Attila Dogudan, der in der Vergangenheit wiederholt für die Besatzungsmacht ÖVP als Werbeträger herhielt, halte ich persönlich rein gar nichts.

  3. cmh

    Man beachte wie sich der Österreicher Attila Dogudan bei der Gretchenfrage “Wie haltest du es mit dem Türkentum?” herumeiert.

  4. Mourawetz

    Der Attila Dogudan findet an Erdogans Auftritten nichts Verwerfliches. Oder an der Türkei munter rückwärts Richtung islamischer Gottesstaat, da muss man nur miteinander reden, ist halt eine andere Kultur, und droht mit der Wirtschaftsmacht, an der wir Europäer doch nciht einfach vorbeigehen sollen. Gut dass ich das weiß, ich muss ja dort nicht essen.

  5. Marianne

    Der Niki Lauda Spezl mit seiner Schicky-Micky Gastro-Krake war für mich seit jeher ein Emetikum. Das Interview bestärkt mich darin.

  6. Rennziege

    22. Juni 2014 – 22:08 Marianne
    Servus! Ich danke Ihnen für das Wörtchen “Emetikum”. Einen sogenannten Star-Caterer als Brechmittel zu bezeichnen ist ein apartes Wortspiel, das uns nicht alle Tage beschert wird. Noch dazu äußerst zutreffend.

  7. Reinhard

    Wir leben nicht vom Wohlstand früherer Generationen, sondern wir müssen den Resten der früheren Generationen ihren Wohlstand erhalten, auch wenn das bedeutet, dass jungen Familien kein Geld mehr im Börserl bleibt, um sich einen eigenen Wohlstand aufzubauen. Die Generation, die diesen Wohlstand geschaffen hat, hat mit Wohlerworbenen rechten und einzementierten Pflichten für die kommenden Generationen eine Blase geschaffen, in der sie selbst den geschaffenen Reichtum wegfressen und den der künftigen Generationen gleich mit.
    Eine “nach mir die Sintflut”-Generation, der die Jungen immer mehr die Dankbarkeit verweigern. Warum wohl?

  8. Reinhard

    @Mourawetz
    So vehement, wie Dogudan die Türkei als fortschrittliches und wirtschaftlich erfolgreiches Land feiert, wundert es mich schon, dass er seinen Firmensitz lieber in Wien hat und lieber hier Steuern zahlt als in Istanbul…

  9. rubens

    Mourawetz + Reinhard
    Die üblichen Rosinenpicker bekommen das Wort, weils eben ein paar Brösel rüberschmeißen können. 😉

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