Wir liegen in der Grube, die wir selbst gegraben haben

Von | 7. Juni 2016

“….Seit einiger Zeit macht wieder das Gerede von der säkularen Stagnation die Runde. Damit wird eine These aufgewärmt, die bereits in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgebrütet wurde. Dass den Industrieländern eine anhaltende Phase von Null-Wachstum bevorstünde, diente bis in die fünfziger Jahre hinein als Vorwand, mehr Staat und im Sinne des Keynesianismus mehr aktive Nachfragepolitik zu befürworten. Angesichts des fulminanten Wirtschaftswachstums der Nachkriegszeit jedoch, wurde die These unhaltbar und verschwand so aus der Diskussion.

Allerdings kehrte das Schreckgespenst in den 70er Jahren wieder zurück, diesmal verkleidet als „Grenzen des Wachstums“. In den 80er Jahre wurde es dann still um den „Club of Rome“, obwohl die politischen Kinder und Kindeskinder der ökologischen Bewegung bis in die höchsten Regierungsämter gelangten. Es mag so nicht verwundern, dass es nun erneut dazu kommt, eine bevorstehende lange Periode der Wachstumsschwäche zu verkünden, nachdem sich weder die Vereinigten Staaten noch Europa vom Schock der Finanzkrise des Jahres 2008 merklich erholt haben….” (weiter hier)

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