Wir müssen der Barbarei entgegentreten

“….Natürlich haben der Islamismus, der Islamofaschismus und das Barbarentum des IS mit dem Islam zu tun. In einigen Ländern kommt eine miese Lesart des Koran zu sich selbst, in anderen, leider viel zu vielen Ländern dieser Welt ist der Islam eine weitgehend unaufgeklärte, antisäkulare und im Vergleich zum christlich-jüdischen Abendland intolerante Religion…” (hier)

25 comments

  1. Lisa

    Im bunten Westen ist es ja nicht so, dass sämtliche Bürger Homosexualität als normal ansehen (was sie statistisch ohnehin nicht ist) – aber kaum jemand (ausser ab und zu ein paar Glatzköpfe) würde deshalb Hatz auf Schwule machen. Sagte vor Beginn der letzten Schwulenparade eine schon seeehr bejahrte Dame zu ihrer Freundin?Bekanten? im Café: “Gehn wir noch die Spinner ansehen?” Es klang nicht mal böse oder ablehnend, eher belustigt-neugierig. Diese freundlich-ironische Distanz zu eigentlich Abgelehntem fehlt auch nichtfanatischen Muslimen generell. Wo man als Katholik mal “distanziert” äussern kann: “Ich werds dann am Samstag beichten” – und trotzdem durch die Absolution erleichtert ist, schafft so eine “unernste” Haltung durch die streng patriarchalische Erziehung in muslimischen Familien bereits starke Gewissensbisse. Mir fällt bei Gesprächen auch mit schon lange im Westen lebenden Muslimen immer wieder dieser Mangel an Humor auf, an Ironie und rationalem Abwägen “religiöser” (bzw. patriarchaler) Vorschriften. Nicht dass sie nicht lachen könnten – im Gegenteil! Und es gibt auch eine Art Eulenspiegel-Geschichten (Nasredin), allerdings muten die heute etwas altbacken an. Die entlocken allenfalls Kindern noch ein Lächeln. In der islamischen Kultur ist Unernst verboten (s.Karikaturen etc.), die einzige Waffe, die ein Unterdrückter gegen seinen Herrscher hat und gegen die der nicht ankommt. Es gibt einen Witz von Gary Larsson, wo einer in der Hölle seine Strafe fröhlich pfeifend erledigt und die Aufseher -Teufel damit zur Verzweiflung bringt…

  2. Fragolin

    @Lisa
    Sehr treffend! Deshalb bringt man diese Gestalten auch zur absoluten Weißglut, indem man einen Witz über sie reißt. Oder über ihren Propheten. Da drehen die durch, kreischen, zerreißen und verbrennen Fahnen…

  3. sokrates9

    Lisa@ Richtig beobachtet! Deswegen kann man auch in islamischen Ländern keinen Urlaub ( Studienreisen zählen nicht) machen! Es fehlt die “Leichtigkeit des Seins”, die Begeisterung mit der sich ein armer Brasilianer auf die Sonne freut, das herzhafte Lachen von Lateinamerikanern…

  4. Reini

    … der Staat sollte sich nicht in Religionen einmischen, wenn aber dadurch die Integration erschwert, die europäischen Werte nicht angenommen werden, usw., dann sehe ich hier ein nicht Eingreifen bei dieser Religion als Versagen an! …
    … der Islam selbst hat ihre “Glaubensbrüder” nicht im Griff, bestreiten von ihren Radikalisierung nichts gewusst zu haben, …. und beten weiter mit “dieser Ausgabe” des Korans, welcher nicht ins Deutsche übersetz werden kann! …
    Könnte es einen europäischen angepassten Koran, nicht gegen sondern für Integration, geben??? … oder will der Islam diese “alten Werte” nicht aufgeben?

  5. Gerald Steinbach

    Man müsste die Anzahl der Muslime so stark reduzieren, dass sie quasi gezwungen sind, sich zu integrieren, “do it or let it”, eine Diskussion über Integration in der derzeitigen Verfassung ist lächerlich, soll sie ein Kopftuch tragen, was steht da im Koran, Sexualität, Gewalt, Gefühle der Muslime, Beleidigt sein,,….und, und,……
    Mit diesen Menschen kann keine Integration stattfinden, hätten wir die gleiche Anzahl Philippinen, Japaner, Chinesen, Vietnamesen, es gebe keine Diskussionen die man quer durch Europa führt

  6. sokrates9

    ist der Islam eine Religion oder eine Ideologie analog dem Nationalsozialismus! Womit wird der Religionsstatus begründet?

  7. Falke

    Nach Orlando hat Trump natürlich wieder einiges gegen den Islam gesagt. Und Obama hatte nichts besseres zu tun, als deswegen auf Trump loszugehen. Trump sagte wörtlich: “Obama ist mehr böse auf mich als auf den Attentäter von Orlando” 🙂

  8. Calderwood

    Hätte Hitler nicht zugegeben sein Buch selbst geschrieben zu haben sondern behauptet, der Gott Odin hätte es ihm überreicht, dann wäre auch der Nationalsozialismus formal eine Religion so wie der Islam.

  9. aneagle

    Wie dem Islam das “erwachsen werden ” durch Aufklärung schwer fällt, so ist es auch mit den Menschen, die diesem Gemisch aus Religion(?), Ideologie(?) Strategie(?) anhängen.
    Sie erreichen das Trotzalter und verharren darin. Natürlich nicht alle, aber die islamische Gesellschaft begünstigt diese Lebensform mit wenig Perspektive, dafür aber im mäandernden Opfer/Trotzmodus.

    Verhaltenspsychologen haben aufgezeigt, dass unreife Persönlichkeiten davon profitieren, wenn ihnen Grenzen unmissverständlich dargelegt und vollzogen werden. Darüber herrscht in der Politik gravierende Unkenntnis und mangelnder Wille zum benötigten Mut. Jene inkompetenten Politiker, die nicht imstande sind den Muslimen durch robustes Auftreten zu helfen, ein Teil der erwachsenen Weltbevölkerung zu werden, schaden der Welt. Die westlichen Gesellschaften sind aufgerufen sie gegen solche mit Rückgrat auszutauschen. Vorbilder gibt es von den Visegrad-Staaten über Israel bis Australien reichlich und ihre Haltung zeitigt auch die erhofften Erfolge. Gerade Osteuropa hat mit Ideologiekerkern reichlich Erfahrung und kann helfen. Eines Tages, wenn Muslime eine leichter erlebbare Weltanschauung entwickelt haben, nicht mehr im Religionskerker indoktriniert werden und endlich nicht mehr in einer gemeinsam verursachten Hölle leben müssen, wird ihre Dankbarkeit jenen gebühren, die ihnen ohne unangebrachte Unterwerfung den Weg gewiesen haben. Der Westen, der sich als christlich- jüdisch empfindet(LOL), wird nicht dabei sein.

  10. mariuslupus

    Die Überschrift klingt gut, aber der Inhalt ist eher nach dem Spruch: Abgesprungen wie ein Stubentiger und mit Bauchfleck gelandet.
    Warum schreiben Leute immer wieder die absurde Behauptung, dass der Islam eine Religion ist. Der Islam ist keine Religion, sondern eine Ideologie, ungefähr im Sinne von Trotzki, die permannente Revolution.
    Ein Blick auf die Zeiten und Umstände in denen der Islam sich verbreitet hat, zeigen dass es sich um eine Kriegs- und Untewerfungsideologie handelt. Die Ziele der Propheten und Verkünder des Islam waren, einzig und allein, die Eroberung.
    Nicht Ausbleiben konnten wieder die obligaten, verbalen Ohrfeigen für Trump. Nur die Behauptung dass Trump spaltet und hetzt, trifft nicht zu. Trump zeigt nur auf den Misthaufen, den die Linken wie Clinton und Obama, angehäuft haben.
    @Calderwood
    Exzellent

  11. astuga

    In letzter Konsequenz muss man natürlich der Barbarei entgegentreten.

    Für den Anfang würde es aber bereits genügen, nicht die Stadttore zu öffnen.
    Aber selbst dafür sind wir als Gesellschaft zu blöde und zu unbedarft.
    Da bleibt dann die Forderung nach einem “Entgegentreten” ein Wunsch ans Christkind und Pfeifen im Walde.

  12. Thomas F.

    Was ist eine ‘miese Lesart des Koran’? Ich habe versucht, ihn einfach sinnerfassend zu lesen. Hat gereicht, dass mir das Schaudern kam. Bei der Bibel übrigens auch.

  13. Mona Rieboldt

    Wenn man versucht vom Islam als Religion weg zu kommen, bleibt ein gravierender kultureller Unterschied. Wir passen einfach nicht zusammen. Im Islam geht es um mehrere Frauen für einen Mann, es geht um Kinderehen, in vielen Ländern Tötung von Homosexuellen, Tötung für jeden, der vom Islam in eine andere Religion eintreten will. Dann leben Moslems in ihren Ländern wie Syrien etc. in Clans, wo nur das Oberhaupt was zu sagen hat, die anderen müssen folgen. Das ist auch in Deutschland so in den moslemischen kriminellen Großfamilien. Dazu kommen noch Ehrenmorde und Zwangsverheiratungen junger Mädchen, ebenso in Deutschland. Die Behörden sagen, dass sie gegen die Zwangsverheiratungen, obwohl hier gesetzlich verboten, gar nicht ankommen.
    Dazu kommt, dass laut Weltgesundheitsbehörde der IQ in allen arabischen Staaten durchschnittlich zwischen 81 und 87 schwankt, während bei uns der Durchschnitt bei rein Deutschen bei 105 liegt.

    Jegliche Integration wird schon wegen der kulturellen Unterschiede nicht funktionieren, dafür muss ich nicht mal den Islam bemühen. Dass ein Gericht die Ehe zwischen einer 14jährigen und ihrem älteren Ehemann legalisiert hat, läßt Übles ahnen. Während der Staatsanwalt ermittelt bei einem ehemaligen CSU-Politiker wegen seines Verhältnisses mit einer 16jährigen.
    Zwei-Klassen-Justiz, was für Moslems erlaubt ist, dürfen Deutsche noch lange nicht.

  14. Rado

    Lese ich da “WIR müssen …” ?
    Einen Dreck muß ich! Habe gerade nachgesehen was der Herr Autor Ulf Poschardt in der “Welt” sonst noch so von sich gibt. Nicht erst der Aufsatz “Niemand in Europa kann Integration besser als wir” entlarvt ihn als Merkel-Schreiberling. Besonders schön auch “Die Flüchtlingskrise zeigt die Stärke des Bürgers” vom 09.09.2015
    Jetzt wo des Werk Merkels und ihres Systems plötzlich Konturen bekommt müssen “WIR” irgendwas?? Journalistenclowns!

  15. Christian Weiss

    “ist der Islam eine Religion oder eine Ideologie analog dem Nationalsozialismus! Womit wird der Religionsstatus begründet?”

    Der Islam nennt sich Religion und ist mehr als tausend Jahre alt. Ich glaube, das reicht irgendwie.
    Aber es soll ja keiner kommen und heute hinstehen und sagen: “Ich bin Prophet und das ist meine Religion.” Der hätte wahrscheinlich grösste Mühe, dass seine Rituale und Weltanschauungen akzeptiert würden.

  16. Thomas Holzer

    “Wir müssen der Barbarei entgegentreten”

    Ja eh!
    Aber dann veranlasst mal, daß z.B. Richter nach deutschem, österreichischem et al. Recht urteilen, und nicht auf die Gepflogenheiten in den Ländern der “Schutzsuchenden” Rücksicht nehmen.
    Wenn sich der Rechtsstaat ungezwungen selbst als erstes aufgibt, hilft kein Kampf gegen die Barbarei mehr, weil dann erst de facto das Faustrecht.

    Dieser Artikel ist de facto eine Beleidigung der Intelligenz eines jeden Lesers.

  17. astuga

    @sokrates9
    “Ist der Islam eine Religion oder eine Ideologie analog dem Nationalsozialismus! Womit wird der Religionsstatus begründet?”

    Letztlich sind alle Religionen auch bloß Weltanschauungen bzw Ideologien.
    Was sie von sog. säkularen oder profanen Ideologien unterscheidet ist lediglich die Bezugnahme auf Transzendenz.
    Also auf etwas (einen Urgrund?) jenseits der materiellen Welt.

    Aber nur aufgrund einer solchen Bezugnahme auf Transzendenz kann man nicht behaupten, Religionen wären besonders schützenswert oder respektabel.
    Wie bei jeder profanen Weltanschauung auch, gibt es ebenfalls mehr oder weniger sinnvolle, verträgliche oder schädliche Religionen und Sekten.
    Und einige wenige die komplett inhuman und gefährlich sind – und auch nicht reformierbar.

    Beim Faschismus und Kommunismus verstehen das ja auch die meisten Menschen, nur wenn es um Religionen geht (heilig, heilig…), setzt bei vielen der kritische Verstand aus.

  18. astuga

    Nachsatz.
    Man muss froh sein, dass die meisten Muslime in Wahrheit moderater und friedfertiger sind als es der Islam eigentlich verlangen würde.

    Sei es aus Einsicht oder aus Bequemlichkeit.
    Aber es sind auf jeden Fall nicht die Muslime die den Islam missbrauchen, es ist im Gegenteil die Lehre des Islam welche die Menschen die ihm folgen pervertiert.

  19. Rennziege

    Darf ich eine Binse wiederholen?
    Die meisten Muslime sind keine Terroristen, aber die meisten Terroristen sind Muslime.
    So einfach ist das.

  20. astuga

    Der Spruch stammt übrigens von einem Muslim. 😉
    Weiß den Namen nicht mehr, aber irgendein leitender Journalist bei einem arabischen TV-Sender.

    Offen gesagt, ich mag den Spruch nicht sonderlich.
    Erstens erfährt man nichts über das Gefahrenpotential des Islam selbst, und des einen Terrorist ist ohnehin des anderen heldenhafter Kämpfer.

  21. Hanna

    Der Islam ist eine Männerfantasie – da kann man noch so herumphilosophieren: Frauen werden nicht als den Männern gleichwertig betrachtet. Das allein spricht für ein Verbot der gesamten Religion, im Sinne der internationalen Menschenrechte; Ganz abgesehen von den mittelalterlichen Bestrafungsmethoden der Scharia – ich verstehe nicht, was man daran “tolerieren”, “respektieren” oder “akzeptieren” soll. Ich akzeptier den Islam nicht als auch nur irgendwas Relevantes, Gutes. Punkt.

  22. Hanna

    @Rennziege: Ich habe auch was, alter Imam-Spruch: “Die Frau ist der beste Freund des Menschen”.

  23. sokrates9

    astuga@ stimme voll überein! Habe bloß “laut geschrieben / gedacht ” wäre schön dem Islam den Religionsstatus abzuerkennen… 🙂

  24. astuga

    Wäre zwar schön, würde aber leider am Problem nichts ändern.
    Ob jetzt der Islam offiziellen Status als Religionsgemeinschaft hat, oder nur als Bekenntnisgemeinschaft oder als nicht anerkannte Sekte gilt, oder meinetwegen als kriminelle
    Vereinigung…
    Das alles ändert nichts am Grundproblem, dass wir zu viele Muslime in Europa haben, und täglich werden es mehr.

    Es gibt nur zwei harmlose Gruppen von Muslimen.
    Das eine sind die Aleviten, die sich aber selbst nicht mal einig darüber sind, ob sie noch Muslime sind.
    Das andere die Ismailiten (sog. 7er-Shia unter Führung des Aga Khan).
    Aber auch nur aufgrund ihrer relativen Bedeutungslosigkeit und lokalen Begrenztheit.
    Historisch stammten immerhin die mörderischen Assassinen aus der 7-er Shia.

  25. Lisa

    @sokrates9: man müsste vor allem “Religionsfreiheit” genau definieren. Dass der Galube frei ist, ist unbestritten, denn niemand sieht in die Herzen.Es gibt ja auch Christen, die an Wiedergeburt und UFOs und Astrologie glauben. Früher hatten Religionsgemeinschaften viel Aufgeban zu übernehme, die heute säkular vom Staat erledigt werden. Historisch darf der Islam sich schon Religion nennen -niemand will die Moscheen zerstören. Oder Tempel. Oder Kirchen. Oder Klster. Aber in erster Linie muss sich eine Religionsgemeinschaft den Regeln des Staates, in dem sie ihre Riten ausüben will, unterwerfen – und nicht ihren Priestern, Gurus, Imamen usw. Der Islam(bzw. die vorschriften des Korans) ist absolut ungeeignet für eine moderne, wissenschaftlich, technologisch und sozial (nicht sozialistisch!) ausgerichtete Gesellschaft.

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