“Wir sind doch nicht am Flüchtlingselend schuld”

“….Das Problem der Flüchtlinge sollte dort gelöst werden, wo es generiert wurde – nach dem Verursacherprinzip und mithilfe der Organisationen, die für die “islamische Solidarität” zuständig sind….” (hier)

16 comments

  1. Marianne

    Wenn das Verursacherprinzip ins Spiel kommt, darf auf die Hauptverursacher der unlösbaren Konflikte im Nahen Osten nicht vergessen werden: die ehemaligen Kolonialmächte England und Frankreich. Die nicht minder zahlreichen afrikanischen Auswanderer stammen großteils aus ehemaligen englischen und französischen Kolonien. Im Sinne der bei uns so gerne beschworenen historischen Verantwortung sind die bei uns bzw. in D campierenden Einwanderer nach F und GB weiterzureichen.

  2. sokrates9

    Gibt es am afrikanischen Kontinent kein Land, das menschenrechtskonform agiert?= wenn ja sollten die Flüchtlinge dort hin! wenn nein, afrikanisches Problem, wir können nicht alle Afrikaner aufnehmen! – Obwohl wenn Europäer – ohne Sozialisten – in Afrika an die Macht kämen, der Kontinent würde in kürzester Zeit blühen!

  3. sozialrat

    @Marianne: Über die Segnungen und /oder Fehlentwicklungen der Kolonialzeiten ließe sich ausführlich diskutieren. Eines darf man aber festhalten: Die ehemaligen Kolonien in Asien und Südostasien, von denselben Kolonialherren heimgesucht und wieder verlassen, haben diese Entwicklungen genutzt und recht gut wieder zu sich gefunden. Viele stehen als erfolgreiche Volkswirtschaften unter den top ten. Es muss wohl auch andere Gründe geben, warum das in Afrika so gar nicht funktionieren will.

  4. Fragolin

    Europäische Logik:
    Wenn ich meine Gartentür abschließe, um zu verhindern, dass jemand illegal auf meinem Rasen zeltet, und es steigt trotzdem jemand bei Nacht und Nebel über meinen Zaun und reißt sich dabei den Hosenboden auf – dann habe ich ihm eine neue Hose zu kaufen, ein Zelt zur Verfügung zu stellen und ihn zu verköstigen?!
    Denn ich bin ja der Böse, bin Schuld am schweren Los des illegalen Campers. Warum? Weil ich den Rasen als mein Eigentum betrachte und damit gegen das Weltbild des Zelters verstoße, der Privatbesitz ablehnt, weil ja die ganze Welt Allah allein gehört. Und wenn Allah nichts dagegen hat, auf meinem Rasen zu campieren, meine Speis’ leerzufressen und meiner Frau nachzusteigen, dann steht es mir als niedriger Made schon gar nicht zu, dies in Frage zu stellen oder gar mich dagegen zu wehren.
    Willkommen im Kalifat light, genannt EU…

  5. Thomas Holzer

    Aber man darf von “unseren” Politikerdarstellern natürlich nicht verlangen, daß sie logisch denken und danach handeln; weil es ist ja alles so kompliziert 😉
    Broder, wieder einmal, at his best

  6. waldsee

    zitat mit zusatz : Wer findet, das sei nicht genug, der möge sein Häuschen in Bogenhausen einer Flüchtlingsfamilie zur Verfügung stellen. Und garantieren, dass er sich -auch FINANZIELL und “AUCH SONST”- 15 Jahre um sie kümmern wird.

    auch ein kompletter bevölkerungsaustausch:
    abendländler gegen morgenländler
    würde eine deutliche entspannung der situation bewirken.

  7. Christian Weiss

    “Wenn das Verursacherprinzip ins Spiel kommt, darf auf die Hauptverursacher der unlösbaren Konflikte im Nahen Osten nicht vergessen werden: die ehemaligen Kolonialmächte England und Frankreich.”

    Das würde mich sehr interessieren, welche Schuld GB und F daran tragen, dass sich Schiiten und Sunniten gerne gegenseitig die Schädel einschlagen. Es würde mich auch interessieren, wie weit die westlichen Staaten Schuld daran haben, dass der Iran überall Terrorgruppen unterstützt, welche die Ordnung zu destabilisieren suchen, und wie weit sie dafür verantwortlich sind, dass es in despotischen Diktaturen für gewöhnlich keine geregelte Nachfolge gibt.

  8. Astuga

    @Marianne
    Das ist Schwachsinn hoch 3.
    Ebenso gut könnte man verlangen, die Russen sollen diese Flüchtlinge aufnehmen.
    Denn viele dieser Länder waren sozialistische Regime (bzw sozialistische Experimente von Moskaus Gnaden).
    Auch in Afghanistan steht ganz zu Beginn die Ermordung der dortigen Regierung durch sowjetische Speznaz, und die Schaffung eines kommunistischen Regimes.
    Das dann von Pakistan und den arab. Ölstaaten bekämpft wurde
    Und die meisten der arab. Regime und Diktatoren waren bis vor kurzem Mitglieder der Sozialistischen Internationale (so wie die SPÖ übrigens auch).

    Btw. Waren die Balkankriege die Schuld der Türkei?
    Immerhin waren die Osmanen jahrhundertelang imperialistische Kolonialmacht ebendort (wie auch im arabischen Raum).

  9. Thomas Holzer

    Die sogenannte “geschichtliche Verantwortung” ist ein typisches Totschlagargument der sogenannten Gutmenschen; gilt natürlich nur für Deutschland, Kolonialismus und alles andere, was von den bösen Europäern “verbrochen” wurde.
    Auch wenn, z.B. in Afrika die Grenzen vielerorts mit dem Lineal gezogen wurden; nach der Entkolonialisierung hat niemand die Nachfolgeregime daran gehindert, auf einem zivilisierten Weg zu ändern.
    Singapore wurde vor 50 Jahren aus dem malaysischen Staatenbund ausgeschlossen, ganz ohne Krieg, und man sehe sich an, wo dieser Stadtstaat heute steht; um nur ein Beispiel zu nennen.
    Alles, was in der Geschichte geschehen ist, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne, ist immer der jeweiligen Generation zuzurechnen, nie aber den Nachkommen; auch wenn das Gegenteil immer wieder nur allzu gerne, und natürlich vor allem von denen, welche davon überzeugt sind, daß ihnen etwas zustünde, versucht wird.
    Leider manchmal sogar mit Erfolg

  10. Astuga

    Ich habe mal bei Positiv-Artikeln zum Thema Asyl im Kommentarbereich bei Presse und Standard die Frage gestellt, ob sie nicht vorübergehend auf die Presseförderung zu Gunsten der Asylwerber verzichten können.

    Seltsamerweise wurde mein Kommentar aber nirgendwo freigeschaltet. 😉

  11. Thomas Holzer

    @Astuga
    Was in “Die Presse” und im “Der Standard” in den Kommentarbereichen zusammenzensuriert wird, ist nahezu zum Fürchten.
    Und ich meine nicht Gehässigkeiten, persönliche Untergriffe et al.; sondern schlicht und einfach Meinungen, ohne Emotion vorgetragen, die aber anscheinend den Zensoren zumindest unangenehm sind…….

  12. Astuga

    Leider richtig.
    Und gleichzeitig fragt man sich, warum manche Banalitäten und Blödheiten freigeschaltet werden.
    Vielleicht ein Zufallsgenerator? 😉

  13. Mourawetz

    Dass die arabischen Staaten nicht helfen und tatenlos zusehen, wie der Tross der Flüchtlinge nach Europa zieht, scheint mir nichts weiter als eine List zu sein wenn auch eine ziemlich perfide: Das Elend der eigenen Leute auszunutzen, um Europa zu islamisieren. Das so scheint es, muss der aplan wohl sein. Würde mich nicht wundern, wenn dies sogar im Einklang mit dem IS geschieht.

  14. Astuga

    In Deutschland entblödet sich Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime ja nicht mal die Asylwerber mit den Sudetendeutschen und anderen Vertriebenen zu vergleichen.

    “… ihr uns daran erinnert, dass das starke Fundament unseres Landes nach dem 2. Weltkrieg nicht zuletzt ein Resultat des Miteinander-Teilens war. Die junge deutsche Gemeinschaft nahm Sudeten und Osteuropäer auf im Bewusstsein, dass wir gemeinsam stark sind.”
    http://www.huffingtonpost.de/2015/07/31/deutsche-fluechtlinge-huffington-post-willkommen_n_7903912.html?utm_hp_ref=germany?utm_hp_ref=germany

    Muslime sind eben nicht nur die neuen Juden, sondern auch die neuen Sudetendeutschen.
    Und man kann gewiss sein, würde es sich bei den Asylwerbern vor allem um Christen oder Juden handeln, wäre Mazyek wohl kaum derart erfreut.
    Aber das Ganze ist natürlich eine Frechheit sondergleichen.
    Im Gegensatz zu vielen Asylwerbern hat man diese Leute aus ihren Heimatregionen aktiv vertrieben.
    Und das gerade weil sie Deutsche waren (in vielen Fällen eigentlich Altösterreicher).

  15. Christian Peter

    Man sollte nicht vergessen : Durch Migration wird das Problem der Armut niemals gelöst.
    Erst wenn sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Entwicklungsländern bessern, werden die Flüchtlingsströme allmählich versiegen. Der Anstoß zu Veränderungen muss daher in den Herkunftsländern der Flüchtlinge von innen kommen – daran führt kein Weg vorbei.

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