9 comments

  1. Reinhard

    Zur Schuld gehört die Sühne. Die Sühne-Industrie mit ihrem gewissenströstenden Ablasshandel macht Milliardengeschäfte, da gehört es zum Marketing natürlich dazu, ein schlechtes Gewissen einzureden (so gesehen verstehe ich die Kritik an der Caritas in dem Artikel nicht – die machen es doch genau richtig in ihrem Geschäftsfeld!).
    Und wir sind ja so empfänglich dafür, weil wir trotz allen Jammerns, dass wir nicht wüssten wie wir den Monat überstehen sollen, genau wissen, dass wir eigentlich wie die Maden im Speck leben. Doch es ist so praktisch – wenn die Münze in dem Beutel klingt die Seele in den Himmel springt, verkünden die modernen Tetzels, und wir kaufen uns spendabel den Weg in’s paradiesisch gute Gewissen frei mit CO2-Zertifikaten und Bio-Eiern von freilaufenden gentechnikfreien Hühnern, Spenden für Nachbar in Not und Caritas und lassen auch das Wechselgeld bei MacDonalds im Spendenglas für die Roten Nasen und den Wagerl-Euro schenken wir dem grinsenden Pantomimen oder seinem mitleidheischenden Schauspielkollegen in den stinkenden Lumpen vor’m Hofer.
    Es tut ja so gut, so viel Gutes zu tun!

  2. Thomas Holzer

    “Der Betroffenheitskult ist nichts als eine eitle Ausrede für die eigene Bequemlichkeit.”

    Da ist die große Mehrheit der Mitglieder des Deutschen Bundestages schon sehr viel weiter und zieht die entsprechende Konsequenz!
    Die sind nicht mehr nur betroffen von all dem Übel auf dieser Welt, die übernehmen jetzt endlich Verantwortung -weil die haben ja die immerwährende Schuld der Shoa auf sich geladen- und schicken Soldaten nach Nord- und/oder Südsudan, Zentralafrika, Mali, et al., immer “um einen Völkermord” zu verhindern, unterstützen Burma, Libyen, Tunesien, Marokko, Ägypten, Ukraine et al. bei deren Bemühungen?!, die westliche Demokratie zu etablieren.
    Jetzt können/müssen wir nur hoffen, daß nicht irgendein “geistig verwirrtes” MdB auf die Idee kommt, die Bundeswehr muß einen zu erwartenden? Genozid an den ukrainischen Ukrainern durch die russischstämmigen Ukrainer verhindern und daher in den Osten der Ukraine entsendet werden……………..

  3. Christian Weiss

    “Ein besonders schönes Beispiel dafür bietet ein aktueller Werbespot der katholischen Wohltätigkeitsorganisation Caritas. Darin wird eine deutsche Familie gezeigt. Der Mann wässert den Rasen mit einem Gartenschlauch, der in der Erde verschwindet. Dann sehen wir, wie der gleiche Schlauch irgendwo in Afrika wieder aus der Erde kommt.”
    Muahaha, wer solche Werbespots dreht, glaubt auch, man könne mit Sparduschköpfen dafür sorgen, dass es in der Wüste Gobi regnet.

  4. herbert manninger

    Nach der Erderwärmung harren noch Erdbeben, Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge der “wissenschaftlichen” Begründung masochistischer Gut&Bestmenschen.
    PS: Erdbeben durch nachlassenden Gletscherdruck(> Abschmelzung durch? Na was wohl!) wird´s bald geben, gesehen in einer Ängsteschür-Doku, gleich nach einer Polumkeh-Doku…….

  5. KClemens

    @ Christian Weiss,

    das Schlimme ist, die glauben das nicht nur, die sind fest davon überzeugt, daß der Regen, der hier fällt, und von uns sinnlos beim Baden, Duschen, WC nutzen und Kochen “sinnlos” verprasst wird, bis in die Sahelzone
    “durchrutschen” würde, wenn, ja wenn wir sparsamer damit wären.

    Hat man den Leuten doch jahrelang eingetrichtert.

  6. Rennziege

    Wie berichtet, war ich eine Woche lang in Berlin. Im hässlichsten Hotel der Stadt, dem Estrel Convention Center, Sonnenallee 225, auf einer ehemaligen DDR-Müllhalde erbaut, riesig und spuckhässlich. Dort tagte die europäische Sektion des IPCC: Gut 800 Männlein und Weiblein tummelten sich in den gewaltigen (von Bodyguards bewachten und Edel-Catering-verpflegten) Konferenzsälen und Lounges und berieten vielsprachig über die Intensivierung der Klimahysterie und Panikmache, mit der weitere Subventionen, Entrechtungen der Bürger und Steuererhöhungen generiert werden könnten — in schamloser Offenheit.
    (Wir hatten dort eine winzige Konferenz in einem ebenso winzigen Nebenraum. Aber eine IPCC-Jungfer hatte ihren RFID-Badge samt Halsband im Klo vergessen. So kam ich als Maulwurf in den Saal.)
    Was da an gezielter Missinformation, Rosstäuscherei und Manipulation erörtert und geplant wurde, geht auf keine Kuhhaut. “As all of you know”, sprach ein flotter Delegierter aus Indien, “we are working with exaggerations here, and even lies. But we have to do it to make this world a better world.”
    In der Weltgeschichte, nehme ich an, kam es nicht alle Tage vor, dass Diebe, Hehler und Betrüger von ihren Opfern auch noch fürstlich bezahlt wurden.
    800 zu gigantischen Kosten eingeflogene, untergebrachte und verpflegte

  7. Thomas Holzer

    @Rennziege
    “In der Weltgeschichte, nehme ich an, kam es nicht alle Tage vor, dass Diebe, Hehler und Betrüger von ihren Opfern auch noch fürstlich bezahlt wurden.”

    Verzeihen Sie mir, aber da erlaube ich mir, Sie zu korrigieren.
    (Fast) immer bezahlen die Opfer ihre Schlächter, dieses Fakt zieht sich leider durch die Geschichte seit Menschengedenken; der wesentliche Unterschied zur Gegenwart besteht darin, daß die (vermeintlich) so freien Opfer diese Bezahlung (grosso modo) freiwillig leisten, ohne den Zwang, bei Nichtzahlung sofort liquidiert zu werden.

    Salopp formuliert: die Lämmer rennen freiwillig zur Schlachtbank; man könnte auch sagen, so gut dressiert, daß es diesen gar nicht mehr auffällt. (kein Wunder, nach 70 Jahren demokratischer Indoktrinierung)

  8. Rennziege

    11. April 2014 – 18:04 Thomas Holzer
    Ich freu’ mich ja, Herr Holzer, von Ihnen (und allen anderen Menschen mit klarem Blick) korrigiert zu werden. Ich wollte nur schildern, wie ungeniert die Profiteure des Klimaschwindels miteinander über ihre kriminelle Geschäftsgrundlage reden, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
    Fußnote: In früheren Zeiten gab es sehr wohl, wenn auch nicht allzu oft, Lämmer, die auf dem Weg zur Schlachtbank zu Wölfen wurden. Doch diese Auflehnung wider die allgegenwärtigen Büttel ist ausgestorben: Die Wölfe wurden mit sozialen Mundspülungen gezähmt, worauf ihnen die Zähne planmäßig ausfielen.

  9. KClemens

    @Rennziege,

    schade, daß Sie nicht die Möglichkeit hatten, ein wenig der Rede aufzunehmen….

    Ich weiß zwar nicht, ob das legal wäre, aber wenn man es nicht veröffentlicht man hätte für sich selbst eine schöne “Privatkopie”.

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