Wir sind süchtig nach immer mehr Geld

“…..Die Entmaterialisierung des globalen Geldsystems Anfang der 1970er Jahre entfesselte die Geldpolitik und ermöglichte ein überproportionales Kredit- und Schuldenwachstum. Generell profitierte davon das Finanzwesen auf Kosten der produktiven Bevölkerung. Ein auf Sparen und realen Investitionen aufgebautes Wachstum wurde von kreditinduziertem Wachstum abgelöst. Kreditinduziertes Wachstum wird im heutigen Schuldgeldsystem in erster Linie dadurch „geschaffen“, dass mehr Geld über gesteigerte Kreditschöpfung des Bankensystems, oder über eine steigende Staatsverschuldung, in die Wirtschaft gepumpt wird. Diese exponentielle Kredit- und Schuldenausweitung hat viele der größten Volkswirtschaften in eine enorme Abhängigkeit von kontinuierlicher Geldmengenausweitung geführt. Die oberflächliche Stabilität der Finanzmärkte ist mittlerweile zu einem hohen Maße von ständiger Geldmengeninflationierung abhängig….” (hier)

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