Wir sind “Zielpunkt”!

Von | 29. November 2015

“Der österreichische Staat und Zielpunkt weisen einige Parallelen auf: keine Vision, Trends verschlafen, schlechte Standortpolitik, mattes Marketing, seit ewigen Zeiten keine schwarze Zahlen….” (hier)

21 Gedanken zu „Wir sind “Zielpunkt”!

  1. Fragolin

    “Im schlimmsten Falle importieren wir Analphabeten und exportieren die Qualifiziertesten.”
    Dann ist der schlimmste Fall bereits gelebte Realität.

  2. Thomas Holzer

    Ja, wir sind Ziel- und Endpunkt.
    Mit dem wesentlichen Unterschied daß die Gewerkschaften, das, was sie bei Zielpunkt kritisieren, beim Staat als gut und richtig loben 😉

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    Ausgerechnet die Gewerkschaft! Konsum, BAWAG etc bereits vergessen und all die kleinkriminellen Gesten (erst als BM Sekanina in die Gewerkschaftskasse griff musste er zurücktreten…).
    Und wenn man den Medien glauben darf, liegen einige “Sparbücher” der Gewerkschaft in Liechtenstein- oder etwa nicht?

  4. Zaungast

    Österreich in einer Abwärtsspirale, aus der es nicht mehr herausfindet.

  5. Dr.Paul Felber

    Die Causa Verzetnitsch, der den “Streikfonds” der Gewerkschaft veruntreute ist offenbar in Vergessenheit geraten.

  6. sokrates9

    Ich sehe im Zielpunkt keine kriminelle Energie sondern triviales wirtschaftliches Versagen! Bei der Republik Österreich ist das anders! Zielpunkt hat meines Wissens gegen keinerlei Gesetze verstoßen, Österreich tut das permanent! Hundertausende ” Flüchtlinge” ohne Kontrolle in das Land zu lassen, ist kriminell!

  7. Mona Rieboldt

    sokrates9
    Österreich ist aber nicht allein damit. Deutschland agiert da noch um einiges schlimmer. Hier hat die Regierung jeden Überblick verloren, vor allem über die Hunderttausende, die hier durch Deutschland marodieren und sich jeder Registrierung entzogen haben. Und das ganze Geld, was in diese Asylanten gesteckt wird, läßt den Sozialstaat implodieren. Und diese Syrer sind auch nicht vor Assads Bomben geflohen, sondern vor dem Wehrdienst. Dafür kämpfen dann europäische und russische Soldaten gegen den IS, während diese Asylanten hier gehätschelt werden.

  8. Christian Peter

    Stimmt zwar, aber für die Pleite schlecht geführter Unternehmen wie Zielpunkt ist die Politik (ausnahmsweise) nicht verantwortlich. Anmerkung : Großunternehmen und internationale Konzerne zahlen in Österreich ohnehin keine Steuern, zur Rechnung gebeten werden ausschließlich kleine- und mittelständische Unternehmen.

  9. Christian Peter

    ‘zur Rechnung gebeten werden ausschließlich kleine- und mittelständische heimische Unternehmen,’ sollte es heißen. Für internationale Konzerne ist dies natürlich äußerst lukrativ, denn diese können die Infrastruktur nutzen, ohne dafür nennenswerte Beiträge leisten zu müssen.

  10. Christian Peter

    Eine vernünftige Politik würde wie folgt aussehen : Deutliche Steuerentlastung für die mittelständische Wirtschaft (idealerweise mittels Einheitssteuersatz) und Sonderabgaben für (ausländische) Konzerne. Viktor Orban und die neue polnische, konservative Regierung haben es vorgezeigt.

  11. gms

    Christian “Copy&Paster” Peter,

    “Großunternehmen und internationale Konzerne zahlen in Österreich ohnehin keine Steuern”

    Als finanztechnisch Unbeleckter können Sie auch nicht wissen, wo Umsatzsteuern ohne Ausweg abgeführt werden müssen und wie KöSt in Kombination mit KESt und EkSt wirkt.

    “Für internationale Konzerne ist dies natürlich äußerst lukrativ, denn diese können die Infrastruktur nutzen, ohne dafür nennenswerte Beiträge leisten zu müssen.”

    Ausgerechnet braune Wirrköpfe wie Sie fordern nebenan andere auf, als Unternehmen das Land zu verlassen, so es ihnen hier nicht behagt, womit Ihre Argumentation selbst auf der Metaebene knirscht wie halbtrockener Morast.

    Zu den Fakten: Wer’s wirklich drauf anlegt, kann auch als KMU übers Ausland Umgehungskonstrukte basteln. Die entsprechenden steuerlichen Richtlininen machen hinsichtlich Firmengröße und -form keinen Unterschied, und daß die bei Steuervermeidung erzielbaren Einsparungen skalieren, ist keiner Verschwörung wider die Kleinen geschuldet, sondern trivialen ökonomischen Tatsachen. Nachdem die Regeln für alle gleich sind, kann man das Ergebnis vielleicht bedauern, was aber nichts daran ändert, daß es Marktkräften geschuldet ist.

    Zu den von Ihnen geleugneten nennenswerten Beiträgen: Größe Unternehmen (250+ Mitarbeiter) stellen hierzulande gerade mal 0.3% aller Firmen, beschäftigen aber 32% aller Mitarbeiter [1]. Diese “Größen” können durch Economy-of-Scales höhere Löhne zahlen, billiger produzieren und zugleich geschickter Abgaben vermeiden. Begünstigt werden dadurch selbstredend Eigentümer, aber Zulieferer, Beschäftigte und insbesondere Kunden nicht minder.

    Klassenkampf zwischen Firmen (Copy&Paster: “Sonderabgaben für (ausländische) Konzerne”) betrieben auch Kommunisten und Nationalsozialisten — mit den gleichen Motiven, immer wieder wiederholten Verdrehungen und identen Konsequenzen.

    Wer nun aber tatsächlich skalenbedingte Steuereffekte vermeiden will, tritt für eine deutliche Reduktion oder gar Abschaffung der Körperschaftsteuer für alle ein, was aber ausgerechnet intellektuell Unredlichen wie Ihnen evident gegen den Stich geht. Und so posten Sie auch morgen hier — dumm geboren, nichts dazugelernt und beides durch Hyperaktivität kompensieren wollend.

    [1] wko.at/Statistik/KMU/SBS_EU-Vergleich.pdf

  12. Christian Peter

    @gms

    mein liebstes Schoßhündchen !! Soll ich Ihnen als Co – Kommentator meiner Beiträge etwas bezahlen oder machen Sie es weiterhin gratis ?

  13. gms

    Peterle,

    weder ist dein infantiles Geschreibsel ein Beitrag, noch sollte dir dafür irgendjemand etwas von deinem Hilflosenzuschuß abknöpfen. Und damit du dir jetzt die explizite Antwort nicht von einer anderen hilfreichen Seele entschlüsseln lassen mußt: Nein, Peterle, deine Wortspenden werden auch weiterhin dergestalt geschreddert, wie es ihnen gebührt, und das völlig kostenfrei.

    Mach dir also mal um deine Aufwände für Schere und Klebstoff keine Sorgen. Da bleibt auch morgen noch genug zum bloßen Schnüffeln übrig, selbst mit vervielfachten Ambitionen, das Forum hier immer wieder mit wortidenten Idiotien zuzupicken. Sogar für die typisch petersche Zierleiste unter einem Thread wird’s reichen. Versprochen!

  14. Rennziege

    29. November 2015 – 20:54 gms
    Starker Tobak für das Peterle, unseren zähnefletschenden Passivraucher und Planwirtschaftler 🙂
    Aber fair und gerecht (um aus einem seiner Stehsätze zu zitieren), außerdem amüsant zu lesen.
    Hier schneit’s heftig; trotzdem lupfe ich meine Pudelhaube vor Ihrem erstklassigen Posting.

  15. mariuslupus

    Hoffnungslose Zeiten fördern Komik und Komiker. Z.B. ein Witzbold behauptet. Zitat : “Die zusätzlichen Ausgaben für Flüchtlinge könnten das Wachstum um 0,2 bis 0,3 Prozent stärken”. Ende des Zitats. Na ja, könnte und nicht wird das Wachstum, usw. Diese Aussage ist eine der Grundlagen der aktuellen Finanzpolitik. Gebe mehr aus, dann bleibt dir mehr im Geldbörsl.

  16. Christian Peter

    Selbstverständlich schaffen Großunternehmen und Konzerne keine Arbeitsplätze, sondern vernichten in Österreich jede Menge Arbeitsplätze, da sich diese aufgrund von Steuerprivilegien und Milliardensubventionen Wettbewerbsvorteile verschaffen und stark mittelständisch – geprägten Volkswirtschaften wie Österreich dadurch schwer schaden. Beispiel Amazon : schafft in Deutschland 9.000 Arbeitsplätze (vernichtet gleichzeitig aber Hunderttausende) Umsatz : etwa 8 Milliarden Euro. Steuerleistung : 5 Millionen Euro.

  17. Christian Peter

    @Rennzicke

    ‘Planwirtschaftler’

    machen Sie sich nicht lächerlich. Die europäischen Länder, welche Sonderabgaben für ausländische Konzerne einführten, sind allesamt Länder mit konservativen Regierungen, u.a. Ungarn, Polen, UK.

  18. Christian Peter

    Man sieht es schon an der öffentlichen Wahrnehmung : Bei einer Pleite eines Großunternehmens werden wochen- bis monatelang Fernsehsendungen veranstaltet und es wird jahrzehntelang davon gesprochen. Nicht selten werden diese Unternehmen dann auf Kosten der Steuerzahler gerettet. Von den 40.000 Unternehmens – Insolvenzen (!!!) kleiner und mittelständischer Unternehmen, die jedes Jahr in Deutschland und Österreich erfolgen, wird in den Medien hingegen kein Wort verloren.

  19. gms

    Copy&Paster,

    “Selbstverständlich schaffen Großunternehmen und Konzerne keine Arbeitsplätze, sondern vernichten in Österreich jede Menge Arbeitsplätze, da sich diese aufgrund von Steuerprivilegien und Milliardensubventionen ..”

    Das einzig Selbstverständliche hier ist deine Faktenresistenz kombiniert mit Lügen und Penetranz. Den Unterschied zwischen den ÖBB und Amazon nicht zu behirnen, ist dabei noch das kleinste Indiz fortgeschrittener Geisteskrankheit.

  20. Christian Peter

    @gms

    wenn ich Lust auf Gespräche mit Kasperln habe, werde ich es Sie wissen lassen..

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